Das Schillerjahr 2009

Tagungen und Veranstaltungen

Tagung: »Schiller - der deutsche Shakespeare?« Tagung zum Jahresthema »Feiern«: »Schiller, der Spieler« Konzerte mit Schiller-Vertonungen im Deutschen Literaturarchiv

Tagung: »Schiller - der deutsche Shakespeare?«

William Shakespeare.

Tagung: »Schiller - der deutsche Shakespeare?«
28.02. bis 1.03.2009, Deutsches Literaturarchiv Marbach
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Weimar, und dem Staatstheater Stuttgart

Rund um die Eröffnung der Wechselausstellung »Autopsie Schiller. Eine literarische Untersuchung« am 1. März 2009 beleuchten eine Kurztagung, Diskussionen und Performances die Rezeption Shakespeares durch Schiller und die Dichter der Aufklärung (Wieland, Lessing). Themen der Vorträge werden unter anderem sein: Schiller als Shakespeare-Bearbeiter; Schillers Dramaturgie: War Shakespeare Vor- oder Gegenbild?

Darüber hinaus findet eine Lesung von Shakespeare- und Schiller-Texten auf Englisch und Deutsch mit Mitgliedern des Stuttgarter Staatstheaters (Stephanie Schönfeld und Sebastian Kowski) und des National Theatre in London (Liz Kettle, Scott Handy) statt. Eine Podiumsdiskussion zum Thema »Schiller – der deutsche Shakespeare?« mit Regisseuren und Theaterspezialisten rundet die Veranstaltung ab.  Mit Volker Canaris, Norbert Greiner, Frank Günther, Ivan Nagel, Klaus Reichert u.a.

Programm


Tagung zum Jahresthema »Feiern«: »Schiller, der Spieler«

Schillers linke Hand, von ihm selbst gezeichnet.

Tagung zum Jahresthema »Feiern«: »Schiller, der Spieler«
09.-12.11.2009, Deutsches Literaturarchiv Marbach
In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin

Der Begriff des Spiels ist von entscheidender Bedeutung für Schillers Werk – für seine Bühnenkunst ebenso wie für seine Rhetorik, für seine lyrische Produktion, seine erzählerischen Texte, seine historischen und ästhetischen Schriften.

Die große wissenschaftliche Tagung, die Marbach mit dem Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin veranstaltet, spürt jenen Dispositionen und Konstellationen nach, die Schillers Originalität, aber auch seine faszinierende Widersprüchlichkeit ausmachen: seine Lust am psychologischen Experiment, die rhythmische Leichtigkeit seiner Rhetorik, die Neigung zur intellektuellen Spekulation, den wirkungsbewussten Charakter seiner dramatischen Konstruktionen, die inneren Spannungen seiner Kunstphilosophie.

Der Spielbegriff verschafft jedoch nicht nur Zugänge zu Schillers Werk, sondern schlägt auch Brücken zur internationalen Wirkungsgeschichte, in deren Verlauf Schillers Texte auch andere künstlerische Genres – den Tanz etwa oder die Oper – inspirierten. Die Referenten der Tagung kommen aus dem In- und Ausland.
 


Konzerte mit Schiller-Vertonungen im Deutschen Literaturarchiv

Konzerte mit Schiller-Vertonungen im Deutschen Literaturarchiv
Geplante Termine: 13. März 2009, 20. Juni 2009 und November 2009
In Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo Wolf Akademie

Geplant sind mehrere Konzerte mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart, bei denen unbekannte Schiller-Vertonungen zu Gehör gebracht werden.