Pressemitteilungen
2005
PM 11/2001
Marbach, 11. Juli 2001 —
Verleihung des Karl-Otten-Preises 2001 am 28. Juni in Marbach
Den zweiten Karl-Otten-Preis erhält Dr. Armin A. Wallas am 28. Juni 2001 bei einem internen Festakt im Deutschen Literaturarchiv. Der Preis ist mit 20.000 DM ausgestattet.
In der Begründung der Jury heißt es: »Der Karl-Otten-Preis geht an Herrn Dr. Wallas wegen seiner umfangreichen und wichtigen sowohl bibliographischen wie editorischen wie monographischen Arbeiten zur Erforschung des literarischen Expressionismus und des Exils.«
Der Karl-Otten-Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Expressionismus- und Exilforschung ist im Jahr 1999 von Rose-Marie Micheline Schöffler, Darmstadt, gestiftet worden, im Gedenken an das Werk von Karl und Ellen Otten und in Erinnerung an deren Zusammenarbeit mit dem Herausgeber und Lektor Heinz Schöffler (1921-1973). Der Preis kann für Arbeiten zuerkannt werden, die in den letzten 15 Jahren erschienen sind. Statt des Preises können auch Karl-Otten-Stipendien für Forschungen auf diesen Gebieten verliehen werden. Der erste Preisträger war 1999 Fritz Mierau.
Anläßlich der Preisverleihung hält Dr. Wallas einen Vortrag mit dem Titel »Literatur-Archäologie oder Von der Wiederentdeckung eines vergessenen Expressionisten: Simon Kronberg«. Deutsches Literaturarchiv, Kilian-Steiner-Saal, 20 Uhr.
