Pressemitteilungen

2005

PM 31/2001

Zum 100. Geburtstag von Clara Menck

Vestibül-Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv

Marbach, 04. Dezember 2001 —

Anläßlich des 100. Geburtstags von Clara Menck (9.12.1901) zeigt das Deutsche Literaturarchiv bis Januar 2002 eine Vestibül-Ausstellung.

Nach dem Studium der Philosophie in Freiburg bei Husserl und später in Heidelberg bei Jaspers und Salin (1927 Dissertation >Francois Quesnay als politischer Ökonom<) heiratet sie Hans Menck und lebt in Bonn. Dort Geburt des Sohnes Thomas und der Tochter Eva. Die Ehe wird 1933 wieder geschieden und Clara Menck zieht nach Stuttgart.

1945 holt Joseph Eberle sie zur Stuttgarter Zeitung. 1949-1951 vertritt sie die Neue Zeitung in Stuttgart. Nach 1951 ist sie freie Mitarbeiterin vor allem bei der FAZ, Kulturredaktion. In dieser Zeit ist sie mehrere Jahre im Vorstand des Stuttgarter Journalistenverbandes. 1966 erhält Clara Menck das Bundesverdienstkreuz. Am 7.2.1983 stirbt Clara Menck in Stuttgart-Degerloch.

Das Deutsche Literaturarchiv hat ihren Nachlaß 1983 erworben. Er umfaßt Manuskripte, Briefe, gedruckte Materialien und Fotos. Die Vestibül-Ausstellung wurde gestaltet von Petra Weiß.