Pressemitteilungen
2005
PM 43/2002
Einladung zur Matinee
Jan Philipp Reemtsma stellt die Kriegsaufzeichnungen von
Felix Hartlaub vor
Marbach, 29. September 2002 —
Sonntag, 6. Oktober, 11 Uhr
Deutsches Literaturarchiv, Humboldt-Saal
Einen der bedeutenden Tagebuchschreiber der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts kann man am Sonntag, dem 6. Oktober 2002, 11 Uhr, im Deutschen Literaturarchiv (Humboldt-Saal) in Marbach kennen lernen: Felix Hartlaub.
Jan Philipp Reemtsma, Gabriele Lieselotte Ewenz deuten Person und Werk, Joachim Kersten liest Passagen aus Hartlaubs Kriegsaufzeichnungen. Mit 26 Jahren wurde Felix Hartlaub (1913-1945) zum Kriegsdienst eingezogen. Um nicht im öden Alltag unterzugehen, beginnt der Gefreite, seine Beobachtungen in Deutschland, Paris und Rumänien aufzuschreiben. Sogar im >Führerhauptquartier<, wohin er 1942 als Kriegshistoriker abkommandiert wird, protokolliert er heimlich den täglichen Wahnwitz des Krieges, dem er schließlich 1945 selbst zum Opfer fällt. Hartlaubs Aufzeichnungen, eindrückliche Bruchstücke von großer literarischer Qualität, sind nun zum ersten Mal unter dem Titel »In den eigenen Umriss gebannt« vollständig und kommentiert im Suhrkamp-Verlag erschienen.
Der Eintritt ist frei
