Pressemitteilungen
2005
PM 51/2002
Schiller - der Schwabe. Am 10. November 2002 spricht Wolfgang Frühwald um 11 Uhr
im Humboldt-Saal des Deutschen Literaturarchivs
Marbach, 14. November 2002 —
Wolfgang Frühwald, lange Jahre Professor für Deutsche Literaturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist bekannt geworden als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche wissenschaftliche Aus-zeichnungen und Ehrungen, u.a. das Große Bundesverdienstkreuz und den Bay-erischen Verdienstorden. Die Freiheit der Forschung, die sinnvolle Verbindung von Geistes- und Naturwissenschaften und der verantwortungsbewusste Umgang mit neuen Technologien waren und sind Frühwald ein besonderes Anliegen. Mit einem abgewandelten Schiller-Wort gesagt: die humane Erziehung des Men-schengeschlechts.
Was liegt da näher, als dass Frühwald, 1936 in Augsburg geboren und daher streng genommen selbst Schwabe, an Friedrich Schillers 243. Geburtstag über Schiller spricht, über dessen Träume und großen Ideen, die in der schwäbischen Heimat wachsen und bald über sie hinaus. Nachgefragt wird dabei auch den schwäbischen Eigenheiten wie Sparsamkeit, Erwerbstrieb und Arbeitseifer. Dass Schiller sein Leben lang schwäbisch g'schwätzt hat, soll dabei nicht verschwiegen werden.
Es schillert und menschelt am Sonntag in Marbach also allerorten. Verkaufsoffe-ner Sonntag in der Stadt, Tag der offenen Tür auf der Schillerhöhe im Archiv und Museum. Übrigens: Wer sich nach Frühwalds Vortrag für den Tag stärken will, dem steht die Cafeteria des Deutschen Literaturarchivs offen.
