Pressemitteilungen

2005

PM 57/2002

Mörike und die Musik

Liederabend und Buchpräsentation im Deutschen Literaturarchiv

Marbach, 01. Dezember 2002 —

Mit den Mörike-Liedern (1889) hat Hugo Wolf seinen Rang als wohl bedeutendster Liedkomponist nach Schubert bestätigt - und Mörike zugleich einem großen Publikum nahe gebracht. Wolfs anspruchsvolle Kompositionen sind zwar die bekanntesten, aber keineswegs die einzig hörenswerten Vertonungen von Texten des Dichters. In der Musikaliensammlung des Deutschen Literaturarchivs finden sich fast dreihundert Werke von nicht weniger als 65 Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein vollständiges Verzeichnis dieses einzigartigen Bestandes ist nun in der Marbacher Schriftenreihe >Verzeichnisse - Berichte - Informationen< erschienen. Neben prominenten Namen wie Friedrich Silcher, Robert Schumann, Hans Pfitzner, Max Reger, Hugo Distler und Othmar Schoeck sind darin auch viele vergessene und wieder zu entdeckende Komponisten vertreten. Professor Ulrich Ott und der Musikwissenschaftler Georg Günther stellen das Buch am Samstag, dem 7. Dezember 2002, im Rahmen eines Liederabends im Humboldtsaal des Deutschen Literaturarchivs vor. Die Mezzosopranistin Susanna Knak singt, am Klavier begleitet von Stefan Laux, Werke von Hugo Wolf und - sehr selten zu hören - Ernst Friedrich Kauffmann, einem Zeitgenossen und Freund Eduard Mörikes.

Samstag, 7. Dezember, 20 Uhr
Humboldt-Saal

Der Eintritt ist frei.