Pressemitteilungen
2005
PM 46/2003
Josef Haslinger liest im Deutschen Literaturarchiv Marbach
Marbach, 14. September 2003 —
Opernball war 1995 ein Bestseller-Erfolg, und seit seinem zweiten Roman Das Vaterspiel (2000) zählt Josef Haslinger zu den prominentesten Autoren Österreichs. Einen Namen machte er sich allerdings nicht nur mit Büchern, sondern auch durch sein unermüdliches Engagement gegen Xenophobie, gegen Haider und dessen Anhänger. Haslingers Erzählen kreist um die Spannungen der späten Moderne. Es geht um Gewalt, Terror und Massenmedien, doch selbstverständlich noch um sehr viel mehr. Deshalb ist es nachvollziehbar, daß er zuweilen beklagt, seine Romane würden viel zu stark gesellschaftskritisch gelesen. Politisches läßt sich doch mindestens genausogut in Essays ausdrücken wie z. B. in seiner jüngsten Aufsatzsammlung Klasse Burschen (2001). Anlässlich dieser Veranstaltung führt Dr. Katja Leuchtenberger in die diesjährige Jahresausstellung >Bausteine der literarischen Moderne in Österreich< ein, die am Beispiel großer Werke von Franz Kafka hin zu Ernst Jandl und Thomas Bernhard nach dem Verhältnis der Teile zum Ganzen fragt. (Die kostenlose Führung beginnt um 18.30 Uhr, der Eintrittspreis ins Museum beträgt 3 Euro / ermäßigt 1,50.) Mittwoch, 17. September, 20 Uhr
Humboldt-Saal
Der Eintritt ist frei.
