Pressemitteilungen

2005

PM 59/2003

Bundespräsident Rau in Marbach

Schillerrede, Spatenstich und Schätze aus dem Archiv

Marbach, 10. November 2003 —

Bundespräsident Johannes Rau hat am 10. November, Schillers Geburtstag, in der Marbacher Stadthalle vor geladenen Gästen die Schillerrede 2003 gehalten. Schiller als fester Punkt deutscher Dichterverehrung gab das Stichwort, den Stellenwert von Kultur und Kult, Helden und Superstars in unserer Zeit kritisch zu befragen. Im engsten Kreis besichtigte Rau daraufhin im Schiller-Nationalmuseum Handschriften seiner >Wunsch-Kandidaten< Schiller, Mörike, Hesse, Manfred Hausmann und Albrecht Goes. Aus der reichen Totenmaskensammlung des Deutschen Literaturmuseums hatte man die Totenmaske Gustav Heinemanns bereit gelegt. Sehr gefreut hat sich der Bundespräsident, als ihm darüber hinaus Briefe präsentiert wurden, die er selbst in führeren Jahren an den Germanisten Rainer Gruenter und den Schriftsteller Manfred Hausmann geschrieben hat. Es folgte bei strahlendem Sonnenschein der erste Spatenstich zum Literaturmuseum der Moderne, das Ende 2005 eröffnet werden soll – neben dem Bundespräsidenten legten Hand an: der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Prof. Dr. Peter Frankenberg, Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Hans Martin Bury, Staatsminister für Europa, Prof. Dr. Manfred Erhardt, Präsident der Deutschen Schillergesellschaft, Prof. Dr. Ulrich Ott, Direktor von Schiller-Nationalmuseum und Deutschem Literaturarchiv, Dr. Heike Gfrereis, Leiterin der Museumsabteilung von SNM und DLA, Alexander Schwarz, ausführender Architekt (in Vertretung des erkrankten David Chipperfield), Dr. Rainer Haas, Landrat des Landkreises Ludwigsburg, Herbert Pötzsch, Bürgermeister der Stadt Marbach. <dl> <dt></dt> <dt></dt> <dt></dt> <dt></dt> <dt></dt> </dl>