Pressemitteilungen

2005

PM 63/2003

»In der inneren Heimat oder nirgends«

Ausstellung über Isolde Kurz im Schiller-Nationalmuseum

Marbach, 01. Dezember 2003 —

Isolde Kurz war die Tochter des Schriftstellers und »Weltschwaben« Hermann Kurz und seiner unkonventionellen Frau Marie von Brunnow. Sie floh die schwäbische Enge und wählte den Weg ins Leben »durch die Kunst«. Über dreißig Jahre lebte sie in Florenz, wo sie zur deutschen Kolonie um Arnold Böcklin und Adolf Hildebrand gehörte. Als Lyrikerin und Übersetzerin, vor allem als Novellistin und Biographin war sie bis ins hohe Alter tätig. Ihre lange Lebensgeschichte reicht von der Bekanntschaft mit 48er Revolutionären wie Ludwig Pfau bis in die Zeit des Nationalsozialismus. »Wunderbar war es, mit einer Lebenden zu sprechen, die noch Mörike gekannt hat ...« schreibt Hans Carossa 1936. Die Kabinettausstellung zeigt die konservative, aber ambitioniert-eigenwillige Schriftstellerin Isolde Kurz im Spiegel ihres Nachlasses. Eröffnung
7. Dezember, 11 Uhr, Humboldt-Saal
Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar
Es sprechen: Ulrich Ott, Sibylle Lewitscharoff und Jutta Bendt.
In der inneren Heimat oder nirgends
Isolde Kurz (1853–1944)
Schiller-Nationalmuseum, Marbach am Neckar
7. Dezember 2003 bis 14. März 2004
Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr
mittwochs bis 20 Uhr
www.dla-marbach.de
Zur Ausstellung erscheint das Marbacher Magazin 104/2003: In der inneren Heimat oder nirgends. Isolde Kurz (1853–1944). Mit Beiträgen von Sibylle Lewitscharoff und Jutta Bendt sowie einer Chronik von Karin Schmidgall. 92 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Mit einem Verzeichnis der ausgestellten Stücke als Beilage. Broschiert. € 7,–.