Pressemitteilungen
2005
PM 9/2004
Martin Walser liest im Deutschen Literaturarchiv in Marbach
Marbach, 26. Februar 2004 —
»Es liegt an den Büchern meiner Kindheit, daß ich mir meine Feinde leichter zu Pferd vorstellen kann als zu Fuß oder im Auto«, heißt es in Meßmers Reisen, dem neuesten Buch von Martin Walser. Kaum ein Schriftsteller hat die Literatur der Bundesrepublik so geprägt wie er. Kein anderer Autor wird hierzulande so kontrovers diskutiert. Nach den großen Erfolgen und überhitzten Debatten der vergangenen Jahre entdeckt Walser nun die Radikalität der sehr kurzen Form. Die Reflexionen und Aphorismen von und über Meßmer sind eine existentielle Selbst- und Welterkundung: »Man müßte es selber sagen können. Die Gedichte anderer sind eine Demonstration der eigenen Unfähigkeit, etwas sagen zu können.« In Marbach liest Martin Walser aus Meßmers Reisen. Mittwoch, 3. März, 20 Uhr
Humboldt-Saal
Der Eintritt ist frei.
