Pressemitteilungen
2005
PM 51/2004
Mörikes »Maler Nolten«: Werner Hofmann spricht im Deutschen Literaturarchiv in Marbach über das Genre des Maler-Romans
Marbach, 19. September 2004 —
Über Mörike und das Genre des Maler-Romans spricht am Mittwoch, 22. September, 20 Uhr, der Hamburger Kunsthistoriker Werner Hofmann im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar. In seinem Vortrag zeigt Hofmann die Bedeutung der im 19. Jahrhundert gängigen Gattung des Künstlerromans für Eduard Mörike auf. Im »Maler Nolten«, Mörikes 1832 entstandenen und einzigen Roman, behandelt der Dichter auf poetische Weise sein zentrales Lebensthema: die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft. Der Vortrag wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert.
Werner Hofmann gilt als einer der einflussreichsten und bekanntesten Kunsthistoriker der Gegenwart. Von 1960 bis 1969 war er Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts in Wien und anschließend Direktor der Hamburger Kunsthalle. Zuletzt erschienen seine vielbeachteten Monografien »Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit« (2000) und »Goya. Vom Himmel durch die Welt zur Hölle« (2003).
Vor Beginn des Vortrags führt Dr. Katja Leuchtenberger, Mitarbeiterin des Schiller-Nationalmuseums, um 18.30 Uhr interessierte Besucher durch die Marbacher Jahresausstellung »Mörike und die Künste«. Die Führung ist kostenlos, der Eintritt ins Museum beträgt 5,- Euro (ermäßigt 3,- Euro).
