Pressemitteilungen
2005
PM 59/2004
»Schwerelos,
doch unleichtgewichtig«: Volker Klotz interpretiert Mörikes
»Lied vom Winde« im Deutschen Literaturarchiv in Marbach
Marbach, 24. Oktober 2004 —
Der renommierte Literaturwissenschaftler Volker Klotz ist am Mittwoch, 27. Oktober, 20 Uhr, im Humboldt-Saal des Deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar zu Gast. Auf Einladung der Deutschen Schillergesellschaft interpretiert er Eduard Mörikes Gedicht »Lied vom Winde«. Dabei lenkt er den Blick der Zuhörer besonders auf die Erzählweise des fünfstrophigen Werks: In seiner Analyse führt Klotz, der sich auch mit der Narration in Mörikes Prosatexten eingehend beschäftigt, die Zusammenhänge von Botschaft und Sprechweise vor Augen und macht auf die Besonderheiten der Komposition aufmerksam: »Halt' an! Gemach, / eine kleine Frist! / Sagt, wo der Liebe Heimath ist, / Ihr Anfang, ihr Ende?« - »Wer's nennen könnte! / Schelmisches Kind, / Lieb' ist wie wind, / Rasch und lebendig, / Ruhet nie, / Ewig ist sie, / Aber nicht immer beständig.« Der Eintritt in die Veranstaltung, die von der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen des Literatursommers gefördert wird, ist frei.
Vor dem Vortrag führt Katja Leuchtenberger, Mitarbeiterin des Schiller-Nationalmuseums, um 18.30 Uhr interessierte Besucher durch die Marbacher Jahresausstellung »Mörike und die Künste«. Die Führung ist kostenlos, der Eintritt ins Museum beträgt 5,- Euro (ermäßigt 3,- Euro).
