Pressemitteilungen
2005
PM 66/2004
Tag der offenen Tür im Schiller-Nationalmuseum und Deutschen
Literaturarchiv: Mehr als 2000 Besucher zog es auf die Schillerhöhe
Marbach, 07. November 2004 —
Was schrieb Friedrich Schiller an seinen Verleger Cotta? Welche Musik liebte Eduard Mörike, und wie sieht ein rundes Buch aus? Antworten auf diese Fragen bekamen im Schiller-Nationalmuseum und Deutschen Literaturarchiv jetzt rund 2000 Besucher am Tag der offenen Tür: Unter dem Thema »Der Apfel ist gefallen - 200 Jahre Wilhelm Tell« hatte die Institution am 7. November, pünktlich zu Beginn der Marbacher Schillerwoche, ein drittes Mal ihre Türen zu Ausstellungsräumen, Magazinen, Arbeits- und Bibliotheksälen geöffnet.
Im Deutschen Literaturarchiv nutzten in diesem Jahr etwa 700 Besucher die Gelegenheit, um die Arbeit des Hauses und seiner Mitarbeiter kennenzulernen. Zwischen 11 und 18 Uhr nahmen rund 600 an den großen Hausführungen durch die Magazine aller Abteilungen sowie an den Spezialführungen teil; diese wurden unter anderem für das Cotta- und das Mörike-Archiv, für die Räume des Editionsprojekts »Die Tagebücher von Harry Graf Kessler«, das Tonstudio und die EDV angeboten. Nahezu alle Führungen für Kinder und Erwachsene waren restlos ausgebucht.
Auch im Schiller-Nationalmuseum konnte die Nachfrage nach Führungen durch die Ausstellungen Schiller und »Mörike und die Künste« sowie über die Baustelle des neuen Literaturmuseums der Moderne nur dank großer Gruppen befriedigt werden. Rund 50 kleine Museumsbesucher malten Szenen aus »Wilhelm Tell« nach, während ihre Eltern Tipps in der Restaurierwerkstatt erhielten oder einen Kurzfilm aus Apfelschuss-Szenen verschiedener »Tell«-Aufführungen sahen. Bis auf den letzten Platz besetzt war auch der Gartensaal des Museums während der abendlichen Aufführung des »Wilhelm Tell« frei nach Timo Brunke und Alexej Boris. Insgesamt zählte das Museum am Tag der offenen Tür 1760 Besucher.
