Pressemitteilungen
2005
PM 12/2005
Die Fotografin als »Kopfjägerin«: Barbara Klemm ist im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar zu Gast
Marbach, 10. Februar 2005 —
Wie zeigt man einen Menschen mit Haut und Haar - und zeigt doch mehr? Wie dringt das Kamaraauge auch zum Inneren, zum Charakter eines Menschen vor, ohne aufdringlich zu sein? Barbara Klemm ist eine der bekanntesten Fotografinnen Deutschlands. Im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar denkt sie am Donnerstag, 17. Februar, 20 Uhr, im Gespräch mit dem Direktor der Institution, Dr. Ulrich Raulff, über die Möglichkeiten und Grenzen der Fotografie nach - und über die Kunst, literarische Köpfe zeitgemäß abzubilden. Der Gesprächsabend begleitet die Marbacher Ausstellung »Literarische Köpfe. Porträtplastik der Moderne aus der Marbacher Sammlung«, die bis zum 27. März im Schiller-Nationalmuseum zu sehen ist. Vor dem Humboldt-Saal, in dem das Gespräch stattfindet, sind einige Dichterporträts der Fotografin aus der Sammlung des Deutschen Literaturarchivs ausgestellt. Der Eintritt beträgt 5,- Euro (ermäßigt 3,- Euro).
Klemm wurde 1939 in Münster in Westfalen geboren. Nach der Ausbildung in einem renommierten Karlsruher Fotoatelier kam sie 1959 zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von 1970 bis 2004 war sie dort Redaktionsfotografin mit den Schwerpunkten Feuilleton und Politik. Barbara Klemm ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste und Trägerin des Dr. Erich-Salomon-Preises der Deutschen Gesellschaft für Fotografie.
Vor dem Gespräch mit Barbara Klemm führt der Leiter der Kunstsammlung im Deutschen Literaturarchiv, Dr. Michael Davidis, interessierte Besucher durch die Ausstellung »Literarische Köpfe«. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr der Museumseingang; der Eintritt ins Museum kostet 5,- Euro (ermäßigt 3,- Euro); die Führung ist kostenlos.
