Pressemitteilungen
2005
PM 24/2005
Schiller-Nationalmuseum
zeigt vom 27. März bis zum 22. April keine Ausstellung -
»Götterpläne & Mäusegeschäfte«
beginnen am 23. April
Marbach, 23. März 2005 —
Foto: DLA Marbach
Vom 27. März an sind im Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar knapp einen Monat lang keine Ausstellungen zu sehen. Grund dafür sind Renovierungsarbeiten im Museum sowie die Vorbereitung der großen Sonderausstellung »Götterpläne & Mäusegeschäfte. Schiller 1759-1805«, mit der das Museum und das Deutsche Literaturarchiv das 200. Todesjahr des Dichters begehen. Das Museum sowie der Museumsshop sind jedoch geöffnet, um Literaturfreunden den Kauf von Marbacher Publikationen ohne Einschränkung zu ermöglichen.
Eine Finissage mit den »Musikalischen Exequien« von Heinrich Schütz setzt am Ostersamstag, 26. März, 18 Uhr, einen feierlichen Schlusspunkt unter die derzeitige Ausstellung »Literarische Köpfe. Porträtplastik der Moderne aus der Marbacher Sammlung«. Die Ausstellung, kuratiert von Sabine Fischer und Michael Davidis, zeigt seit 23. Januar eindrucksvolle Plastiken von Autoren und Repräsentanten des literarischen Lebens. Im Anschluss an Marbach sind die »Literarischen Köpfe« vom 17. April bis zum 19. Juni im Haus der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow und vom 26. Juni bis zum 4. September im Georg-Kolbe-Museum in Berlin zu sehen. Auch die zweite, seit 12. Dezember gezeigte Ausstellung »Engführungen. Peter Szondi und die Literatur« wandert durch Deutschland: Die von Christoph König erarbeitete Retrospektive auf das Denken und den Schreibstil des Germanisten Szondi ist vom 27. Mai bis 26. Juni im Berliner Literaturhaus zu Gast. Sie zeigt Manuskripte, Notizzettel, überarbeitete Diagramme und Fotoserien aus dem Marbacher Nachlass und setzt Szondi als Menschen und als Wissenschaftler ins Profil.
Das Schiller-Nationalmuseum selbst steht vom 23. April an im Zeichen seines Namenspatrons: Die Ausstellung »Götterpläne & Mäusegeschäfte« wird bis zum 9. Oktober die gesamte Fläche des Museums bespielen. Die auf das Leben und den Werdegang des großen Dichters fokussierte Ausstellung macht zahlreiche Exponate aus dem Nachlass sichtbar, die bislang in den Magazinen des Deutschen Literaturarchivs verborgen waren. Eine zweite Schiller-Ausstellung mit dem Titel »Die Wahrheit hält Gericht - Schillers Helden heute« gibt vom 12. November bis zum 5. Februar 2006 Einblick in die Dramen Friedrich Schillers und ihre Rezeption auf der Bühne. Sie wird von der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen erarbeitet und in Marbach übernommen.

