Pressemitteilungen
2005
PM 33/2005
Im Deutschen
Literaturarchiv Marbach: Bundesfinanzminister Eichel stellt
Sonderbriefmarke und Gedenkmünze zum Schillerjahr 2005 vor
Marbach, 28. April 2005 —
Foto: BMF
Die Buchrücken weisen auf ein gewichtiges Werk hin, und wer genau hinsieht, erkennt noch mehr: »Schiller - Historisch-kritische Ausgabe« steht, von Hand geschrieben, auf den alten Bänden. Die Fotografie der goedekeschen Ausgabe der »sämmtlichen Schriften« des Dichters aus dem 19. Jahrhundert überdeckt eine locker hingeschriebene Signatur in roter Tinte, der Name: Friedrich Schiller. Bücher und Schriftzug zieren die Sonderbriefmarke im »Schillerjahr Deutschland«, die das Bundesministerium der Finanzen zu Schillers Todestag im Mai an die Postschalter bringt. Am Mittwoch, 4. Mai, 15.30 Uhr, stellt Bundesfinanzminister Hans Eichel im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar die Briefmarke und die Gedenkmünze der Öffentlichkeit vor.
Im Kilian-Steiner-Saal des Archivs übergibt Eichel an diesem Tag rote, grüne und weiße Alben mit Erstdrucken der Sonderbriefmarke sowie Gedenkmünzen an bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Zu ihnen gehören Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Geschäftsführende Gesellschafterin der Trumpf Gruppe und Geschäftsführerin der Berthold Leibinger Stiftung, Professor Dr. Manfred Erhardt, der Präsident der Deutschen Schillergesellschaft, Professor Dr. Ulrich Goll, der Vertreter der Landesregierung, Hans-Martin Bury, Staatsminister im Auswärtigen Amt, sowie Dr. Wolfgang Bollacher, Vorsitzender des Vorstands der Wüstenrot-Stiftung. Umrahmt wird die Präsentation von einer Lesung des Schauspielers Bernhard Conrad (Staatstheater Stuttgart) sowie von Grußworten und einem Stehempfang.
Grafisch gestaltet hat die Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent das Atelier Jäger & Jäger Kommunikationsdesgin in Überlingen. Die 10-Euro-Gedenkmünze mit der Aufschrift »200. Todestag des Dichters Friedrich von Schiller« geht auf den Entwurf von Carsten Themmer aus Hölmstedt zurück. Ab 12. Mai ist die Münze bei Banken und Sparkassen sowie in Niederlassungen der Deutschen Bundesbank erhältlich; die Briefmarke wird in den Postfilialen und vom Sammlerservice der Deutschen Post AG vertrieben.
Zu der öffentlichen Präsentation in Marbach sind interessierte Bürger, Briefmarken- und Literaturfreunde herzlich eingeladen.

