Pressemitteilungen
2005
PM 67/2005
Die dritte »Zeitkapsel«: Michael Endes Marbacher
Kästen, geöffnet von seinen Lesern.
Marbach, 23. August 2005 —
Moderation: Heike Gfrereis
»Time capsules« nannte Andy Warhol seine Pappschachteln, in denen er Dinge für die Nachwelt sammelte und verschloss. Im Deutschen Literaturarchiv Marbach öffnet sich am Sonntag, 28. August, 11 Uhr, zum dritten Mal eine solche »Zeitkapsel«.
Seit 1988 liegt ein Teilnachlass von Michael Ende in Marbach. 15 grüne Kästen, 73 Mappen, einige Manuskripte und haufenweise Leserbriefe. Weitgehend unbenutzt und unerforscht. Weil kaum jemand davon weiß? Oder weil dabei nicht viel herauskommt? An Endes 10. Todestag (und Goethes 256. Geburtstag) wird dieser Nachlass öffentlich ausgepackt.
Der am 12. November 1929 in Garmisch-Partenkirchen geborene Michael Ende besuchte nach dem Ende des Krieges die Schauspielschule in München. Sein besonderes Interesse gehörte aber der Literatur. Er schrieb zunächst Texte für ein Kabarett und den Rundfunk. Der schriftstellerische Durchbruch gelang Michael Ende mit einem Kinderbuch: "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer".
Dr. Heike Gfrereis, Leiterin der Museumsabteilung, moderiert die Veranstaltung.
Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 5,- Euro (ermäßigt: 3,- Euro).
