Pressemitteilungen

2006

PM 04/2006

Das Literaturmuseum der Moderne schließt wieder: Lange LiMo-Matinee mit Ballett-Uraufführung und Gesprächen rund ums Zeigen

Marbach, 11. Januar 2006 —

Seit Montag ist das neue und noch leere Gebäude des Literaturmuseums der Moderne in Marbach am Neckar für Besucher geöffnet. Architekturfreunde haben noch wenige Tage Gelegenheit, den eleganten Bau zwischen 10 und 18 Uhr zu besichtigen. Am Sonntag, 15. Januar, schließt das Museum um 18 Uhr dann wieder seine Türen. Danach beginnen die Kuratoren mit dem Aufbau der Dauerausstellung, die am 6. Juni 2006 eröffnet wird.

 
Ein erster langer freier LiMo-Morgen setzt am Sonntag, 15. Januar, den vorläufigen Schlusspunkt: Er beginnt um 11.30 Uhr mit einer Ballett-Uraufführung unter dem Titel »Tanzen in Kästen« – ein Motto, das der Choreograph Marco Goecke den Solisten des Stuttgarter Balletts auf den Leib geschrieben hat. Im Anschluss an die Uraufführung stellt Peter Conradi, Vorsitzender der Wettbewerbsjury 2001 für das Literaturmuseum, die Frage nach »Schein oder Sein? Architektur für Literatur«. Seine Gesprächspartner sind der Bücher sammelnde Architekturtheoretiker Werner Oechslin und der Literaturwissenschaftler Norbert Miller.

Um 14.30 Uhr schließlich findet die Auftaktveranstaltung zum Marbacher Jahresthema Zeigen statt: Dr. Heike Gfrereis, Leiterin des Museums, und Professor Dr. Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, unterhalten sich mit dem Schriftsteller Wilhelm Genazino und dem Komponisten Wolfgang Rihm über Fingerzeige und Blickfänger, Entblößen und Verhüllen und die Möglichkeiten des Zeigens in den Künsten, etwa in der Musik und der Literatur.

Der Eintritt in alle Veranstaltungen der langen Matinee ist kostenlos. Ballett- und Literaturfreunde aus Stuttgart können außerdem einen kostenlosen Bus-Shuttle nutzen, der um 10.30 Uhr vom Parkplatz neben dem Landtag abfährt. Es stehen zwei Busse für jeweils 50 Personen bereit; sie kehren um 14 Uhr bzw. 16 Uhr nach Stuttgart zurück. Eine Platzreservierung ist nicht möglich.

 

Die Veranstaltung wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG).


Dateien zu diesem Artikel (Bilder in druckfähiger Qualität) können Sie unter diesen Links herunterladen:
biographiemarcogoecke_14.pdf