Pressemitteilungen
2006
PM 39/2006
Rund 6400 Besucher haben das Literaturmuseum der Moderne in Marbach seit seiner Eröffnung am 6. Juni besucht – Gäste nahmen an über 120 Führungen teil
Marbach, 14. Juni 2006 —
Seit sieben Tagen ist die erste Dauerausstellung im neuen Literaturmuseum der Moderne offen, und seitdem strömen die Besucher nach Marbach am Neckar. Rund 1300 Gäste wurden, trotz kühler Witterung, allein am Eröffnungsabend mit Bundespräsident Horst Köhler, am 6. Juni, gezählt. Insgesamt knapp 6400 Besucher strömten bis heute in »nexus«, »stilus« und »fluxus«, so die Namen der drei Räume der Dauerausstellung. Genau 124 Führungen begleiteten die Gäste stündlich - und noch häufiger - in die kühlen und mit Ipé-Holz verkleideten Ausstellungsräume hinab.
Allein am vergangenen Wochenende nutzten rund 2000 Literaturinteressierte das Angebot, das neue Museum zu besuchen: Sie sahen sich den Einführungsfilm des Museums in seiner 40-minütigen Fassung an (Regie: Dieter Zimmermann) und folgten außerdem der Diskussion des Mediävisten Valentin Groebner und des Medienwissenschaftlers Jochen Hörisch über »Himmel und Hölle« des Archivs: Was bedeuten die im Unterirdischen verborgenen Reste des literarischen Schaffens für Besucher wie Ausstellungsmacher? Moderiert wurde die Diskussion von der Leiterin des Museums, Dr. Heike Gfrereis, zugleich eine der Kuratorinnen der Dauerausstellung, und Professor Dr. Ulrich Raulff, dem Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
Noch bis zum 21. Juni finden im Literaturmuseum der Moderne rund 40 öffentliche Führungenzu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 17 Uhr statt; das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr geöffnet.
