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2007

PM 003/2007

Kleinod auf der Schillerhöhe: Nach der Außensanierung steht dem Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar nun die Innensanierung bevor

Marbach, 11. Januar 2007 —

Das traditionsreiche Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar harrt einer umfangreichen Innensanierung. Noch bis zum Herbst 2007 werden hier große Wechselausstellungen gezeigt, dann setzen die Baumaßnahmen ein, die im Schillerjahr 2009 enden werden.

Das Schiller-Nationalmuseum, 1903 von den Architekten Eisenlohr und Weigle erbaut und 1934 erweitert, wurde von der Deutschen Schillergesellschaft zunächst als Archiv und Museum, seit den 1970-er Jahren schließlich als reines Museum genutzt. Durch die Innensanierung werden behindertengerechte Zugänge, ein angemessener Museumsshop, ein Bistro und Räume für die Literaturvermittlung in den alten Mauern entstehen. Besonderes Augenmerk erfahren die Ausstellungsräume: Moderne Heiz- und Klimatechnik wird behutsam integriert und die Beleuchtung erneuert. Im Untergeschoss wird man das alte Bodenniveau wiederherstellen und das Schiller-Nationalmuseum mit dem Literaturmuseum der Moderne (LiMo) über eine unterirdische Rampe verbinden.

Die Innensanierung des denkmalgeschützten Schiller-Nationalmuseums ist die dritte Baustufe nach der Außenhautsanierung 1999-2000 und dem Neubau des LiMo in den Jahren 2002-2006. Die Baumaßnahme wird rund 5,5 Millionen Euro kosten. Bund und Land haben jeweils einen Anteil von 1,5 Millionen in Aussicht gestellt, den Rest muss die Deutsche Schillergesellschaft durch Spenden und durch mäzenatische Hilfe aufbringen.

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Historische Aufnahme: Das Schiller-Nationalmuseum in den 1920er-Jahren. Foto: DLA Marbach