Pressemitteilungen

2007

PM 007/2007

Vom 29. Januar an ist der Systematische Katalog der Bibliothek nur eingeschränkt benutzbar: Rund 1,2 Millionen Titelkarten werden für die Datenbank »Kallías« vorbereitet

Marbach, 22. Januar 2007 —

Der Systematische Katalog der Bibliothek im Deutschen Literaturarchiv Marbach wird in den Monaten Februar und März 2007 nicht vollständig zur Verfügung stehen. Ursache ist der Beginn der Retrokonversion des Zettelkatalogs: Seine Karten werden in die Bestandsdatenbank »Kallías« überführt und müssen zum Scannen außer Haus gegeben werden. Benutzer der Bibliothek werden daher gebeten, sich vor einem Besuch telefonisch (07144-848-317) oder per E-Mail (bibliothek(at)dla-marbach.de) zu informieren.

Folgende Segmente werden fehlen:

19. Februar - 12. März 2007: Deutsche Literatur einzelner Epochen: Jahrhundertwende; 7. März - 23. März 2007: Deutsche Literatur einzelner Epochen: 1910-1945; 20. März - Mitte April 2007: Deutsche Literatur einzelner Epochen: 1945-1989, Deutsche Literatur seit 1990, Deutsche Literatur einzelner Landschaften, Theater und Film, Bildende Kunst und Musik, Allgemeine Kulturwissenschaften, Geographie und Geschichte, Württembergica.

Die Scans sind der erste Schritt eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Robert Bosch Stiftung, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Hertie-Stiftung finanzierten Retrokonversionsprojekts. Quantitativ kommen durch die Retrokonversion rund eine Million Literaturnachweise in der Datenbank hinzu. Qualitativ fließen die in 40 Jahren gewonnenen Ergebnisse der sachlichen Feinerschließung ein. In einem zweiten Schritt werden die gescannten Titel erfasst. Diese Erfassung ist nur teilweise finanziert; hier ist das Deutsche Literaturarchiv weiterhin auf private und öffentliche Unterstützung angewiesen.

Seit ihrem Start 1999 ist die Marbacher Datenbank »Kallías« zu einer der ersten Adressen für germanistische Recherchen geworden. Die Retrokonversion ist ein Beitrag zur fachspezifischen überregionalen Literaturversorgung und bietet neben den bibliografischen, standortunabhängigen Informationen den Bestandsnachweis via Internetrecherche und ermöglicht auswärtigen Forschern gezielte Reiseplanungen.