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2007
PM 014/2007
Finissage der Ausstellung »In der Geisterfalle« in Marbach am Neckar: Sean Rainbird enthüllt »letzte Geheimnisse« im Schiller-Nationalmuseum
Marbach, 09. März 2007 —
Seit dem 11. November 2006 ist im Marbacher Schiller-Nationalmuseum die Ausstellung »In der Geisterfalle. Ein deutsches Pantheon: Fotos aus dem Archiv aus drei Jahrhunderten« zu sehen. Sie zeigt nicht nur eine thematisch geordnete Auswahl aus rund 60.000 Porträtfotografien des Deutschen Literaturarchivs Marbach, sondern auch eine Anzahl geheimnisvoller Schachteln.
In kleinen Vitrinen angestrahlt, kann man in jedem Raum eine Kostbarkeit aus dem Besitz von Kant, Schiller, Mörike sowie anderen Dichtern und Denkern betrachten. Diese kleinen Schachteln, gefüllt oder leer, geöffnet oder geschlossen, stehen am Freitag, 16. März, 19 Uhr, im Mittelpunkt der Finissage mit Sean Rainbird, dem Direktor der Stuttgarter Staatsgalerie. Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 5,-/3,- Euro.
Was verbirgt sich in dem Kasten, in dem Schiller seine Kartenspiele aufbewahrte? Welche Geschichte lässt sich zu der goldenen Tabakdose erzählen, die der Dichter von Herzogin Anna Amalia erhielt? Rainbird lüftet diese Geheimnisse: Der Germanist und Kunsthistoriker gilt als Spezialist für die deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts sowie der zeitgenössischen britischen und internationalen Kunst. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen der Londoner Tate Gallery, bevor er im November 2006 die Leitung der Stuttgarter Staatsgalerie übernahm.
Das Schiller-Nationalmuseum ist an diesem Tag bis 21.30 Uhr geöffnet. Am darauffolgenden Samstag, 17. März, findet zum ersten Mal eine »Lange Nacht der Museen« in Marbach statt. An diesem Abend sind die Ausstellungen der beiden Museen bis 24 Uhr zu sehen.

