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2007

PM 020/2007

»Handy – Dreizehn Geschichten in alter Manier««: Ingo Schulze liest

im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Marbach, 25. März 2007 —

Wenn es um den Aufschwung der deutschen Literatur in den 90-er Jahren geht, wird sein Name stets als einer der ersten genannt: Ingo Schulze. Nach dem Erfolg seines Romans »Neue Leben« wagt er den Schritt zurück zur klassischen Erzählung. Am Donnerstag, 29. März, 20 Uhr, liest Schulze im Deutschen Literaturarchiv Marbach aus seinem neuen Erzählband »Handy – Dreizehn Geschichten in alter Manier«, für den er vor wenigen Tagen den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik erhalten hat.

Ob während einer Millenium-Nacht in Berlin, in einem Friseurladen in Manhattan oder in einem Ferienhaus in Umbrien: In den Geschichten von Ingo Schulze werden die großen Fragen des Lebens stets beiläufig gestellt. Der Blick für das Groteske des Alltags ist jedoch geschärft: Seine Beobachtungen spiegeln sich in einem genauen und präzisen Erzählstil wider, der mitunter zu Vergleichen mit Schriftstellern wie John Cheever und Raymond Carver geführt hat.

Ingo Schulze lebt und arbeitet in Berlin. Für seinen Erzählband »33 Augenblicke des Glücks« wurde er unter anderem mit dem Alfred Döblin-Förderpreis und dem Ernst Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt ausgezeichnet. Mit seinem Roman »Neue Leben« war Schulze Finalist für den Deutschen Buchpreis. 2007 erhielt er den Thüringer Literaturpreis.

Der Eintritt in die Marbacher Lesung kostet 5,-/3,- Euro. Es moderiert Jan Bürger.