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2007
PM 023/2007
»Literatur kann man sehen«: Das Literaturmuseum der Moderne bietet in den Osterferien einen Workshop für Kinder zu Enzensbergers »WortSpielZeug« an
Marbach, 13. April 2007 —
Seit dem 25. März 2007 ist im Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar die Ausstellung »Hans Magnus Enzenberger: WortSpielZeug« zu sehen. 18 neue Literaturobjekte vermitteln Buchstaben, Worte und Texte auf spielerische Art und laden zum Experimentieren ein. An einem sechseckigen Sonett-Turm etwa können Zeilen verdreht werden, während direkt daneben Wort- und Farbkombinationen auf Entdeckungen per Glücksradprinzip warten.
Dass man Literatur nicht nur sehen, sondern auch fühlen, bewegen, im Kreis drehen und auf den Kopf stellen kann, zeigt nun ein Workshop für Kinder im Literaturmuseum der Moderne: Von Dienstag, 10. April, bis Freitag, 13. April, jeweils 9 bis 12 Uhr, haben Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren die Möglichkeit, sich unter Anleitung von Museumspädagogin Verena Staack Hans Magnus Enzensbergers »WortSpielZeugen« zu nähern, sich von ihnen anregen zu lassen und selbst Gedicht- und Geschichtenmaschinen zu bauen, in denen die Wörter auf kunterbunte Weise durcheinandergewirbelt werden.
Die Teilnahme am Workshop kostet 30,- Euro (maximal zwei Geschwister zahlen). Um Anmeldungen für den Workshop wird unter Telefon 07144-848-616 ge-beten oder unter der E-Mail-Adresse: museum(at)dla-marbach.de.
