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2007

PM 025/2007

»Gibt es eine böse Kunst?« Karl Heinz Bohrer spricht im Deutschen Literaturarchiv Marbach über die schwarze Seele des Bösen

Marbach, 13. April 2007 —

Kann das Böse Kunst sein und die Kunst böse? Über die schwarze Seele des Bösen spricht am Mittwoch, 18. April, 20 Uhr, der Literaturwissenschaftler und
Essayist Karl Heinz Bohrer im Deutschen Literaturarchiv Marbach (Humboldt-Saal). Der Vortrag wird von Jan Bürger, stellvertretender Leiter der Handschriftenabteilung, moderiert. Der Eintritt in die Veranstaltung beträgt 5,-/3,- Euro.

Karl Heinz Bohrer ist emeritierter Professor für Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld und Herausgeber des »Merkur«, der »Deutschen Zeitschrift für europäisches Denken«. Unter seiner Regie verlagerte die Zeitschrift ihren Schwerpunkt von der Gesellschaftskritik zur Ästhetik. In den politischen und kulturellen Debatten der Republik ist Bohrer seit Jahrzehnten mit seinen skeptisch-polemischen, provokanten Essays präsent. Am 29. April 2007 erhält er den Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste in Berlin für sein Lebenswerk als Essayist. Bohrer lebt in Paris und London.