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2007

PM 028/2007

»Wortspielerei« im Literaturmuseum der Moderne in Marbach: Am Sonntag lädt eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung zum »Träumen« ein

Marbach, 18. April 2007 —

Traum und Wort besitzen keinen festen Körper, und Literatur lässt sich nicht einfach dingfest machen. Diese Gedanken hat der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger aufgegriffen, als er für die Sammlung Würth 18 »WortSpielZeuge« schuf. Seine dreidimensionalen Körper, Alltagsgegenstände oder Maschinen haben auf überraschende Weise mit Literatur zu tun. Noch bis zum 6. Mai sind die »WortSpielZeuge« aus der Sammlung Würth im Literaturmuseum der Moderne (LiMo) in Marbach am Neckar zu sehen.

Zugleich gibt die Enzensbergersche Wechselausstellung aber auch Anlass zu fragen, wie spielerisch die Dauerausstellung des LiMo ist. Welche Wortspielereien gibt es hier zu entdecken? Eine öffentliche Führung mit dem Titel »Träumen: Wortspielerei im LiMo« greift am Sonntag, 22. April, 15 Uhr, diese Frage auf. Sie begibt sich auf Spurensuche durch das Literaturmuseum der Moderne und versucht, unterhaltsame Wechselwirkungen zwischen Autor, Leser und Sprachmaterial zu Tage zu fördern. Denn nicht selten entzündet sich das literarische Spiel an den Begegnungen des Dichters mit unterschiedlichen Materialien.

Die Teilnahme inklusive Eintritt ins Museum kostet 13,- Euro (ermäßigt: 8,- Euro). Eine Anmeldung ist nicht nötig, Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Literaturmuseums der Moderne.