Pressemitteilungen
2007
PM 031/2007
»Auf Schillers Spuren« durchs LiMo: Eine Themenführung zeigt, wie moderne Autoren den Dichter lasen – Am Sonntag endet die Ausstellung »WortSpielZeug«
Marbach, 02. Mai 2007 —
Zitate, Tagebücher, Geburtstagsgrüße – Schiller und sein Werk sind auch bei Autoren des 20. Jahrhunderts präsent. In der Dauerausstellung im Literaturmuseum der Moderne (LiMo) kann der Besucher entdecken, welche Spuren das Leben und Werk des Klassikers in der Literatur der Moderne hinterlassen haben. So haben sich Thomas Mann, Alfred Döblin und Gottfried Benn, aber auch Uwe Johnson und Sarah Kirsch intensiv mit Schiller auseinandergesetzt.
Eine öffentliche Führung mit dem Titel »Auf Schillers Spuren durchs LiMo« zeigt am Sonntag, 6. Mai, 15 Uhr, welche Anzeichen der Schiller-Rezeption sich in den Exponaten der Dauerausstellung des Literaturmuseums der Moderne finden lassen. Schillers Werk wird zwar nicht direkt, aber indirekt, in den Werken der Moderne, auf anschauliche Weise lebendig. Der Eintritt kostet 7,-/5,- Euro plus 5,-/3,- Euro Führungsgebühr. Treffpunkt ist das Foyer des LiMo.
Zugleich haben Besucher am 6. Mai zum letzten Mal die Gelegenheit, die Wechselausstellung »WortSpielzeug« von Hans Magnus Enzensberger zu besichtigen. Die 18 Literatur-Objekte von Enzensberger, die in den beiden Wechselausstellungsräumen gezeigt werden, laden zu einer ebenso spielerischen, hintergründi-gen, intellektuellen wie anregenden Auseinandersetzung mit Worten, Texten und Mehrsinnigkeiten ein. Eine »Schlangenbeschwörung«, eine »Idiomatische Maschine«, ein »Weltempfänger«, eine »Jalousie«, ein »Sägeblatt für Bakunin« und manches andere Wort-Ding hat Enzensberger für die Ausstelltung geschaffen.
