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2008

PM 010/2008

Abends im Museum: Jens Malte Fischer spricht über Robert Gernhardts Verse und das »Komische als Genre«

Marbach, 08. Februar 2008 —

Haben Versfüße Witz? Nach wie vielen Reimen muss man lachen? Diesen und anderen Fragen stellt sich am Mittwoch, 13. Februar, 19 Uhr, der Theaterwissenschaftler Jens Malte Fischer im Literaturmuseum der Moderne (LiMo). Unter dem Titel »Das Komische ist ein Genre. Überlegungen zu Robert Gernhardts Lachvorlagen und Lachvorschriften« denkt er in Marbach laut über das Werk des Dichters, Malers und Zeichners Robert Gernhardt (1937-2006) nach. Gernhardts  »Brunnen-Hefte« sind noch bis noch einschließlich 24. Februar 2008 im LiMo zu sehen.

Nach dem Vortrag bietet sich die Gelegenheit zu einem Imbiss und zur Besichtigung der Ausstellung. Den Abend, eine Kooperationsveranstaltung mit dem S. Fischer Verlag, moderieren Dr. Heike Gfrereis, Leiterin des Museums, und Dr. Dietmar Jaegle, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums. Der Eintritt ins LiMo ist an diesem Tag ab 18 Uhr frei.

Jens Malte Fischer, Professor für Theaterwissenschaft an der Universität München, forscht zur Geschichte der Oper und des Films sowie zur Geschichte des Sprechtheaters in den deutschsprachigen und romanischen Ländern seit dem 18. Jahrhundert. Zuletzt erschien von ihm »Vom Wunderwerk der Oper« (2007).

Bitte beachten Sie: Der gleichfalls angekündigte Vortrag »Robert Gernhardt und die Geschichte der Verskunst« von Heinrich Detering, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Göttingen,  muss wegen Krankheit leider entfallen.

Fotos: Aus den »Brunnen-Heften« von Robert Gernhardt, zu sehen im Literaturmuseum der Moderne. Bitte zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken. (Fotos: Chris Korner / DLA Marbach)