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2008

PM 049/2008

Werkstattgespräch im Deutschen Literaturarchiv Marbach: Am 28. Mai liest Jenny Erpenbeck aus ihrem Roman »Heimsuchung«

Marbach, 23. Mai 2008 —

»Heimsuchung« heißt der neue Roman der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck, die unter anderem mit der »Geschichte vom alten Kind« und den Erzählungen »Tand« auf sich aufmerksam gemacht hat. Am Mittwoch, 28. Mai, 20 Uhr, lädt das Deutsche Literaturarchiv Marbach zu einer Lesung und einem Werkstattgespräch mit der Autorin über ihren Roman ein. Es moderiert Jan Bürger, stellvertretender Leiter der Handschriftenabteilung. Der Eintritt kostet 3,-/5,- Euro.

Mit ihrem Roman »Heimsuchung« wurde Jenny Erpenbeck 2008 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Seine Handlung rankt sich um ein Haus an einem märkischen See, in dem im Lauf der Jahre zwölf Menschen aus drei Generationen leben. In ihren Erlebnissen an diesem Ort spiegelt sich die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider, vom Leben in der Weimarer Republik bis hin zur Zeit nach der Wende.

Erpenbeck wurde 1967 in Ostberlin geboren. Sie machte eine Ausbildung zur Buchbinderin, arbeitete als Requisiteurin und Garderobiere und studierte Theaterwissenschaften sowie Musiktheaterregie. Seit 1998 ist sie freie Autorin und Regisseurin in Deutschland und Österreich. Ihre Bücher wurden in vierzehn Sprachen übersetzt. Sie erhielt unter anderem 2001 den Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb in Klagenfurt.