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2008

PM 068/2008

Innensanierung des Schiller-Nationalmuseums ist gesichert: Bund und Land helfen mit Nachtragszahlungen – 2,3 Millionen Euro von Firmen und Mäzenen

Marbach, 22. Juli 2008 —

Die Innensanierung des Schiller-National-museums in Marbach am Neckar ist  finanziell gesichert. Dank der großzügigen Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Beauftragten für Kultur und Medien im  Bundeskanzleramt (BKM) sowie zahlreicher Stiftungen und privater Mäzene kann die notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes von 1903 realisiert und rechtzeitig vor dem 250. Geburtstag von Friedrich Schiller am 10. November 2009 abgeschlossen werden.

»Wir sind erleichtert, glücklich und stolz«, sagt Professor Dr. Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Geschäftsführer der Deutschen Schillergesellschaft. Das Museum wird nach den jetzigen Planungen  am 10. November 2009 mit einer neuen Dauerausstellung zur Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts wiedereröffnet. Für die Eröffnungsfeierlichkeiten ist der Bundespräsident angefragt.

2004 hatten Bund und Land mit der Deutschen Schillergesellschaft eine »Drittellösung« vereinbart, die vorsah, die anfänglich geschätzten Baukosten von 4,5 Millionen Euro je zu einem Drittel von den beiden Zuwendungsgebern und dem Verein tragen zu lassen. Die mittlerweile errechneten tatsächlichen Baukosten sowie die Kosten für die Ersteinrichtung des Museums machten jedoch eine Nachfinanzierung notwendig. Bund und Land haben jetzt jeweils weitere 450 000 Euro genehmigt. Den Rest trägt die Deutsche Schillergesellschaft.

In engster Verbindung mit ihrem Freundeskreis und dessen Vorsitzendem Professor Dr. Berthold Leibinger gelang es der Deutschen Schillergesellschaft, in den vergangenen eineinhalb Jahren rund 2,3 Millionen Euro an Spendengeldern von Stiftungen, Unternehmen und privaten Mäzenen zu erhalten. Damit trägt die Deutsche Schillergesellschaft den größten Anteil an der Innensanierung des ältesten ihrer Museen.

Schon jetzt macht eine Stifter- und Spendertafel vor dem Schiller-Nationalmuseum auf die beteiligten Großspender aufmerksam: Sie trägt die Namen der Wüstenrot Stiftung, der Berthold Leibinger Stiftung, der Dieter Schwarz Stiftung gGmbH, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Landesbank Baden-Württemberg, der Deutschen Bank, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Adolf Würth GmbH & Co. KG, der Stihl AG & Co. KG, der Robert Bosch GmbH, der Voith AG, der Daimler AG , der BASF SE und der Firma Aesculap, ebenso wie diejenigen der privaten Spender Boy-Jürgen Andresen und des Schirmherrn der Fundraising-Kampagne, S.K.H. Carl Herzog von Württemberg. Zu danken ist auch einer großen Zahl von engagierten Mitgliedern der Gesellschaft, die ihrer Verbundenheit mit der Sache Schillers und der deutschen Literatur materiellen Ausdruck verliehen haben.

Aufgrund dieser großen, landes- wie bundesweiten Unterstützung des Museums durch Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen haben sich Bund und Land bereit erklärt, Marbach erneut zu helfen und die restlichen Kosten zu tragen. Trägerin des Museums und damit zugleich seine Bauherrin ist die Deutsche Schillergesellschaft, ein 1895 gegründeter gemeinnütziger Verein.

Weitere Informationen zur Innensanierung des Schiller-Nationalmuseums finden Sie unter www.dla-marbach.de/helfen_sie_dem_schillernationalmuseum.html

Foto: Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar (Aufnahme: Mathias Michaelis)