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2008

PM 077/2008

Dichterruhm und Unsterblichkeit: Der Berliner Kunsthistoriker Moritz Wullen spricht in Marbach über »Idea. Die Ausstellung zum Kult des Künstlers«

Marbach, 02. September 2008 —

Seit dem 18. Jahrhundert werden Dichter wie Heilige verehrt. Dieser Kult, ohne den es keine Literaturarchive gäbe, steht 2009 im Mittelpunkt des Marbacher Schillerjahrs. In Berlin wird bereits am 28. Oktober 2008 eine Ausstellung zum selben Thema eröffnet: »Idea. Die Ausstellung zum Kult des Künstlers«. Dr. Moritz Wullen, Direktor der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, stellt das Konzept der Ausstellung am Montag, 15. September 2008, 20 Uhr, im Berthold-Leibinger-Auditorium des Literaturmuseums der Moderne vor.

Im Mittelpunkt seines Werkstattgesprächs mit Dr. Heike Gfrereis, der Leiterin des Museums, steht die Frage: Wo liegen die Grenzen zwischen Künstlern und Dichtern, wenn ihr Ruhm auf dem Spiel steht? Wullens Vortrag »Idea. Die Ausstellung vom Kult des Künstlers« ist der dritte Beitrag in der Reihe »Dichterruhm und Unsterblichkeit«, mit der das Deutsche Literaturarchiv das Schillerjahr 2009 vorbereitet und begleitet. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei.

Gefördert wird die Reihe von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e. V. (ALG).