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2009

PM 007/2009

Das Schiller-Nationalmuseum in neuem Gewand: Die Bauarbeiten der Innensanierung liegen im Zeitplan – Eröffnung am 10. November 2009

Marbach, 28. Januar 2009 —

Die Innensanierung des Schiller-National-museums in Marbach am Neckar geht planmäßig voran. Im Dezember 2008 konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen, das ursprüngliche Bodenniveau wieder hergestellt werden. Derzeit wird die notwendige Klimatechnik in das Museum eingebaut. Auf diese Stufe folgt im Frühjahr der Innenausbau der Räume, bei dem originale Farbgebungen und historische Fassungen des 1903 erbauten denkmalgeschützten Gebäudes wieder angebracht werden. Diese dritte und letzte Bauphase wird voraussichtlich im August abgeschlossen sein.

»Wir sind froh, dass sich bei den Rohbauarbeiten keine unvorhergesehenen Komplikationen ergeben haben«, bewertet Professor Dr. Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, den bisherigen Stand der Innensanierung, »und mehr als zuversichtlich, dass wir zu Schillers 250. Geburtstag mit der Innensanierung und der Einrichtung der neuen Dauerausstellung im Museum fertig sein werden.« Nach den jetzigen Planungen wird das Museum am 10. November 2009 mit einer neuen Dauerausstellung zur Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts wiedereröffnet. Für die Eröffnungsfeierlichkeiten ist der Bundespräsident angefragt.

Die notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes von 1903 kann dank der großzügigen Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Beauftragten für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt (BKM) sowie zahlreicher Stiftungen und privater Mäzene realisiert und im Schillerjahr 2009 abgeschlossen werden. Die Kosten der Innensanierung werden auf rund 5,4 Millionen Euro beziffert; dazu tragen Bund und Land jeweils 1,9, Millionen Euro bei. Der Deutschen Schillergesellschaft war es in engster Verbindung mit ihrem Freundeskreis und dessen Vorsitzendem Professor Dr. Berthold Leibinger in den vergangenen eineinhalb Jahren gelungen, rund 2,3 Millionen Euro an Spendengeldern von Stiftungen, Unternehmen und privaten Mäzenen zu erhalten. Damit trägt die Deutsche Schillergesellschaft den größten Anteil an der Innensanierung des ältesten ihrer Museen und der Einrichtung einer neuen Dauerausstellung zur Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts im Schiller-Nationalmuseum.

Schon jetzt macht eine Stifter- und Spendertafel vor dem Schiller-National-museum auf die beteiligten Großspender aufmerksam: Sie trägt die Namen der Wüstenrot Stiftung, der Berthold Leibinger Stiftung, der Dieter Schwarz Stiftung gGmbH, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Landesbank Baden-Württemberg, der Deutschen Bank, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Adolf Würth GmbH & Co. KG, der Stihl AG & Co. KG, der Robert Bosch GmbH, der Voith AG, der Daimler AG , der BASF SE und der Firma Aesculap, ebenso wie diejenigen der privaten Spender Boy-Jürgen Andresen und des Schirmherrn der Fundraising-Kampagne, S.K.H. Carl Herzog von Württemberg. Zu danken ist außerdem einer großen Zahl von engagierten Mitgliedern der Gesellschaft, die ihrer Verbundenheit mit der Sache Schillers und der deutschen Literatur materiellen Ausdruck verliehen haben.

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Foto: Blick ins Untergeschoss des Schiller-Nationalmuseums. (Aufnahme: Martina Wolf, DLA Marbach)