Pressemitteilungen
2009
PM 028/2009
Sprache und Geschichte: Eine Tagung zu Reinhart Koselleck im Deutschen Literaturarchiv Marbach
Marbach, 29. April 2009 —
Im Jahr 2008 haben das Deutsche Literaturarchiv Marbach und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg den umfangreichen Nachlass des Bielefelder Historikers Reinhart Koselleck (1923-2006) erworben. Manuskripte, Briefwechsel und der Kern der Arbeitsbibliothek Kosellecks gehören zu dem umfangreichen Marbacher Bestand. Der Teil der Sammlung, der Kosellecks Forschungen zur politischen Ikonographie betrifft, wird in Marburg archiviert und erschlossen. Aus Anlass der Erwerbung stellt das Deutsche Literaturarchiv Marbach in Kooperation mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg Reinhart Kosellecks Werk in den Mittelpunkt einer dreitägigen Arbeitstagung. Sie findet vom 14. bis zum 16. Mai 2009 statt.
Gewürdigt wird einer der bedeutendsten deutschen Historiker und Geschichtstheoretiker des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum der Tagung steht, dem Ansatz Kosellecks entsprechend, die Frage nach dem Verhältnis von Sprache und Geschichte. Weggefährten, renommierte Experten aus Philosophie, Geschichts- und Literaturwissenschaften sowie ausgewiesene Nachwuchswissenschaftler thematisieren Kosellecks Œuvre in seinen wissenschaftshistorischen und biographischen Kontexten. Bestandsaufnahme und Perspektiven der Forschung werden mit Fragen an den Nachlass verknüpft. Zu den Teilnehmern gehören neben vielen anderen Ute Daniel, Hubert Locher, Hermann Lübbe und Wolfgang Schieder.
Gefördert von der Gerda Henkel Stiftung
Weitere Informationen und Anmeldung:
Birgit Wollgarten (Sekretariat), Stabsstelle Forschung/Auslandsgermanistik/AEGG, Mail: wollg@dla-marbach.de.
