Pressemitteilungen
2009
PM 064/2009
"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet"
SWR Fernsehen zu Gast im Deutschen Literaturarchiv Marbach mit einem Themenabend "Schiller und das Spiel der Liebe"
Marbach, 30. Oktober 2009 —
Taktik und Berechnung oder Ideal und Leidenschaft - welche Aspekte kennzeichnen Schillers Beziehungen zu den Frauen? "Schiller und das Spiel der Liebe" ist das Thema der Veranstaltung "SWR Fernsehen zu Gast" im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr. Moderiert wird die Veranstaltung von Wolfgang Niess, Landesschau Baden-Württemberg, der Eintritt ist frei.
Die Journalistin Charlotte Werner gibt Einblicke in Leben und Liebschaften Schillers und der neue "Shooting-Star" am Mannheimer Theaterhimmel, die Schauspielerin Dascha Trautwein, zeigt ausgewählte Szenen aus der "Jungfrau von Orleans". Thomas Martin ist Redakteur des Spielfilms "Schiller" und wird in Marbach von den Dreharbeiten berichten.
Mit dabei sind auch Dr. Heike Gfrereis, die Leiterin des Schiller-Nationalmuseums und des Literaturmuseums der Moderne und Herbert Pötzsch, der Bürgermeister der Stadt Marbach. Neben den Gästen machen diverse Filmausschnitte Schiller als Menschen greifbar und zeigen den Bezug zu Marbach, wo der Dichter am 10. November 2009 vor 250 Jahren das Licht der Welt erblickte.
Zwar hat Schiller lediglich die ersten vier Jahre seines Lebens in seiner Geburtsstadt Marbach verbracht, doch die Marbacher Stadtgeschichte ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts eng mit der Erinnerungsgeschichte an ihren berühmtesten Sohn verbunden. Heute gilt Marbach mit dem 1955 gegründeten Deutschen Literaturarchiv und den beiden Museen als eine international anerkannte Literaturstadt. Kein Wunder, dass das Jahr 2009 auch in Marbach ganz im Zeichen Schillers steht.
Das SWR Fernsehen und das Deutsche Literaturarchiv Marbach laden ein zu einem kurzweiligen und informativen Abend zum Thema Schiller:
Am Dienstag, 3. November 2009, 19 Uhr
Humboldt-Saal, Deutsches Literaturarchiv Marbach
Moderation: Wolfgang Niess.
Der Eintritt ist frei.
Einlass ab 18 Uhr.
Im Anschluss ist das Café des Deutschen Literaturarchivs Marbach geöffnet.
