Pressemitteilungen

2010

PM 035/2010

Literaturschule LINA: »Mit dem Schriftzug ins Museum«

Eröffnung des Fahnenwegs am 18. Juli 2010, um 11 Uhr

Ein Projekt mit der Uhlandschule Marbach

Marbach, 13. Juli 2010 —

Am 18. Juli 2010, um 11 Uhr, wird der von Schülern gestaltete Fahnenweg zwischen der Uhlandschule und den Literaturmuseen eröffnet. In einem Projekt initiiert von der Literaturschule LINA experimentierten zwölf Schüler der Uhlandschule mit verschiedenen Schriftarten, entwickelten ihre eigene Schrifttype und entwarfen Fahnen mit Texten von Ludwig Uhland. Ihre gestalterische Arbeit leitete zum Beispiel die Frage nach dem Namensgeber ihrer Schule oder auch die Frage, welche Schriften des Dichters in der neuen Dauerausstellung des Schiller-Nationalmuseums überhaupt zu finden sind. »Wo der eine Schatten siehet / Sieht der andere goldnes Licht«, dieses Zitat aus Uhlands Gedicht Bidassoabrücke war für die Schüler der Marbacher Uhlandschule der Brückenschlag ins Museum. In den Vitrinen fanden sie viele alte Papiere mit oft geheimnisvoll anmutenden und nicht immer leicht zu entziffernden Texten. Die Schüler entdeckten dabei einen humorvollen und rebellischen Dichter.

Über die Sommermonate werden die Fahnen der Schüler nun den Weg der Besucher zur Schillerhöhe einladend begleiten.

Projektleitung: Andrea Thormählen. In Zusammenarbeit mit Cordula von Kolzenberg, Myriam Hildebrand und Verena Hünig.

Interessierte treffen sich auf dem Schulhof der Uhlandschule um 11 Uhr und laufen gemeinsam den Fahnenweg zum Literaturmuseum der Moderne. Dort wird dann im Berthold Leibinger-Auditorium der Film gezeigt, der das Projekt dokumentiert.