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2011

PM 015/2011

Matinee: Finissage zur Ausstellung »Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund«

Ernst Jünger lesen. Mit Heinz Ludwig Arnold

Marbach, 24. März 2011 —

Zur Finissage der Ausstellung »Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund« spricht der bedeutende Literaturwissenschaftler und Publizist Heinz Ludwig Arnold, der als junger Mann Sekretär Ernst Jüngers war, über seine persönlichen Erinnerungen und über das Werk Jüngers, aus dem er in seinem kürzlich erschienenen Ernst-Jünger-Lesebuch (Klett-Cotta) eine Auswahl getroffen hat. Eine in den Medien gefeierte und ausgezeichnet besuchte Ausstellung geht damit nach fast fünf Monaten zu Ende.

Mit seinem Lesebuch führt Heinz Ludwig Arnold den Leser durch das Werk Ernst Jüngers: Vom Ausreißerbuch »Afrikanische Spiele« in die Welt des »Abenteuerlichen Herzens« und auf den einsamen »Waldgang«. Jünger erzählt von seiner Jugend, berichtet von zahlreichen Reisen und streift durch die Welt von Drogen und Rausch. Er erzählt vom grauenhaften »Köppelsbleek« in der berühmten Erzählung »Auf den Marmorklippen« und von Ortners wunderlichem Erlebnis in dem Zukunftsroman »Heliopolis«. Die Auswahl geht von der ersten bis zur letzten Fassung der »Stahlgewitter«, über die Kriegstagebücher des Zweiten Weltkriegs bis zur Friedensschrift von 1945 und wird eingeführt von persönlichen Erinnerungen des Herausgebers.

Die Matinee findet am 27. März 2011, um 11 Uhr im Berthold-Leibinger-Auditorium (Literaturmuseum der Moderne) statt. Es moderiert Thomas Schmidt, Leiter der »Arbeitsstelle für literarische Museen in Baden-Württemberg«.
Eintritt: 7 Euro / 5 Euro (inklusive Eintritt in beide Museen: 12 Euro / 10 Euro)
Die Ausstellung »Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund« setzt Maßstäbe dafür, was eine Literaturausstellung zur Erhellung eines Werkes leisten kann.
Ijoma Mangold, Die Zeit

In Kooperation mit dem Klett-Cotta Verlag Stuttgart