Pressemitteilungen

2011

PM 036/2011

Workshop »Ästhetische Unikate«

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts »wissen & museum«

Marbach, 14. Juni 2011 —

Der Workshop »Ästhetische Unikate« geht der Frage nach, welche Potenziale die Dinge in musealen Präsentationen ausschöpfen können und wo die Grenzen objektbasierter Darstellung liegen. Es geht dabei um die Materialität und Sinnlichkeit von Museumsdingen und um den Status des Originals. Welche Wirkungen gehen von Originalen aus? Was sind innovative Ansätze des Umgangs mit Dingen in Ausstellungen? Und wie verhält sich das Präsentieren in Ausstellungen zum Status der Dinge in einem Archiv oder in einer Sammlung? Mit diesen Fragen beschäftigen sich vier Referenten aus der Literatur-, Kultur- und Kognitionswissenschaft, die Impulse für einen interdisziplinären Dialog geben: Dr. Sebastian Böhmer (Weimar) hält einen Vortrag zum Thema Ausstellbar? Wie Goethe Handschriften sammelte und benutzte, die Leiterin der Marbacher Museen, Dr. Heike Gfrereis, spricht über Ein Sonderfall der Literatur. Archivalien als ästhetische Unikate und Professor Dr. Bernhard Tschofen und
Prof. Dr. Stephan Schwan (Tübingen) sprechen zum Thema Ästhetische Unikate. Über die Aura der Dinge.
Der Workshop findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts wissen & museum: Archiv – Exponat – Evidenz statt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Deutschen Lite-raturarchiv Marbach (DLA), dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kultur-wissenschaft (LUI) und dem Kunsthistorischen Institut (KHI) der Universität
Tübingen sowie dem Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen (Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft).
Weitere Informationen: www.wissen-und-museum.uni-tuebingen.de

Die Veranstaltung findet am Montag, 20. Juni, von 14 bis 18 Uhr im Berthold-Leibinger-Auditorium (Literaturmuseum der Moderne) in Marbach statt. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten an »thomas.thiemeyer@dla-marbach.de«.