Pressemitteilungen

2011

PM 070/2011

Zeitkapsel 27: Der Nachlass von Peter Hacks

Veranstaltung im Rahmen des Tags der offenen Tür am 13. November

Marbach, 11. November 2011 —

»Habt ihr die Liebe nicht, / ist schon was faul.« Wie kaum ein anderer deutschsprachiger Autor hat Peter Hacks für alte Themen und Töne immer wieder neue Weisen gefunden. In der Reihe »Zeitkapsel« öffnet
Helmuth Mojem, Leiter des Cotta-Archivs, die Werkstatt des Dramatikers und Essayisten unter dem Blickwinkel der »Liebe« im Rahmen des Tags der offenen Tür. Dabei kommt der Autor in seinen Texten vielfach selbst zu Wort, gelesen von Sebastian Kowski, Schauspieler am Staatstheater Stuttgart.

Peter Hacks (1928-2003) war der vielleicht bedeutendste Dramatiker der DDR. Sein reicher Nachlass legt von einem ungewöhnlichen Lebenslauf ebenso Zeugnis ab wie von einem vielgestaltigen Werk. Präsentiert wird größtenteils Unbekanntes aus Hacks' Schwabinger Frühzeit. Werke eines jungen Mannes, der wie selbstverständlich mit Größen der Weltliteratur korrespondierte und der sich in kabarettistischen Einlassungen virtuos an der literarischen Tradition und der Gesellschaft der 1950er Jahre rieb.

Die Veranstaltung findet am 13. November 2011 um 11 Uhr im Berthold-Leibinger-Auditorium im Literaturmuseum der Moderne statt. Der Eintritt ist frei. Am Tag der offenen Tür werden von 12 Uhr an halbstündliche Führungen und Aktionen zum Thema »Liebe« angeboten. Eintritt in die Museen und alle Führungen sind an diesem Tag kostenlos.