Pressemitteilungen
2012
PM 019/2012
Tagung: »Präsenz – ausstellen, erfahren, erforschen«
Mit einem Abendvortrag von Helmuth Lethen am 29. März
Marbach, 27. März 2012 —
Ausstellungen sind Orte der Präsenzerfahrung. Wie kaum ein zweites Medium gestatten sie jenes »räumliche Verhältnis zur Welt und zu deren Gegenständen« (Hans Ulrich Gumbrecht), das wir Präsenz nennen, weil sie Objekte und Kunstwerke im Raum in Szene setzen, um abstrakte Themen sinnlich erfahrbar zu machen. Die Tagung Präsenz – ausstellen, erfahren, erforschen schließt das im Mai 2009 begonnene museumswissenschaftliche Forschungsprojekt »wissen & museum: Archiv – Exponat – Evidenz« im Deutschen Literaturarchiv Marbach ab. Referenten aus der Kunst-, Literatur- und Kulturwissenschaft, Ethnologie und Kognitionspsychologie, u. a. Barbara Engelbach (Museum Ludwig Köln), Christiane Holm (Klassik-Stiftung Weimar), Thomas Widlok (Universität Nijmegen) und Steve Yalowitz (Institute for Learning Innovation Edgewater, USA), analysieren das Phänomen mit Blick auf die Dinge und Bilder, den Raum und die Besucher von Ausstellungen. Bezugspunkt ist die vielbeachtete Ausstellung 1912. Ein Jahr im Archiv, die im Rahmen des Projekts entstanden und noch bis zum 26. August 2012 im Literaturmuseum der Moderne zu sehen ist. Am Abend des 29. März hält der Literaturwissenschaftler Helmuth Lethen (Wien) einen Vortrag »Vom Wunder der Evidenz«. Es moderiert Heike Gfrereis, Leiterin Museum.
Die Tagung findet vom 29. bis 30. März in den Tagungsräumen des Deutschen Literaturarchivs Marbach statt, sie beginnt um 13 Uhr im Berthold-Leibinger-Auditorium im Literaturmuseum der Moderne, der Eintritt ist frei.
Der Abendvortrag von Professor Helmuth Lethen am 29. März um 20 Uhr ist öffentlich (Berthold-Leibinger-Auditorium). Der Eintritt in die Veranstaltung sowie in das Museum und die Ausstellung 1912. Ein Jahr im Archiv ist ab 18 Uhr frei.
Weitere Informationen: www.wissen-und-museum.de
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

