Museum
Literaturvermittlung
Paten für das Junge Museum des virtuellen Netzwerks »Künste im Exil« gesucht
Viele Künstler mussten und müssen ihre Heimat aus politischen Gründen verlassen. Welche Spuren findet man von ihnen? Wie gehen sie mit dem Verlust ihrer Heimat um? Was für eine Bedeutung besitzen sie für die Identität unserer Nation und Kultur? Und vor allem: Wie bleibt die Erinnerung daran gegenwärtig? Was interessiert uns heute an den Geschichten des Exils und den Kunstwerken, die im Exil entstanden sind? Wie verstehen wir Geschichte?
Das Junge Exilmuseum – Teil des virtuellen Museums des Netzwerkes »Künste im Exil«, das im September 2013 startet und vom Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek zusammen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach sowie weiteren Partnern aufgebaut wird – stellt Möglichkeiten vor, wie die konkrete Arbeit mit Schülern und Studenten in Archiven und Museen aussehen kann. Im Jungen Exilmuseum werden die Besucher zu Forschern und Ausstellungsmachern. Sie können wie die Schüler der Marbacher Literaturschule und der Marbacher Kulturakademie selbst virtuelle Ausstellungen gestalten, indem sie in Archiven forschen, Exponate finden und kommentieren oder sich mit anderen Projekten vernetzen und den vorhandenen Ausstellungen eigene Themen und Perspektiven hinzufügen.
Das Junge Exilmuseum ist ein interaktives Museum, das von seinen Besuchern für seine Besucher gemacht wird. Damit es dieses Ziel erreicht und ein lebendiges Museum ist, braucht es Paten: Schüler, Studenten, Lehrer, Dozenten, Künstler, Archiv- und Museumsleute, die mit jungen Mitkuratoren ein Projekt für das Junge Exilmuseum realisieren möchten oder bereit sind, andere bei der Realisation zu beraten.
Wenn Sie zu diese Paten gehören möchten, melden Sie sich bitte bei Johannes Kempf: johannes.kempf(at)dla-marbach.de


