Museum

Literaturvermittlung

zurück

Die Workshops werden von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg gefördert und können deswegen kostenfrei angeboten werden. Anmeldung und Information: museum(at)dla-marbach.de. Für die Mittagspause ist ein Vesper mitzubringen. Erster Treffpunkt immer vor dem Schiller-Nationalmuseum.


AKTUELL

Osterferien 2013
Märchenschloss und Knusperhäuschen.  Wie man ein Märchen schreibt
Dienstag, 2., bis Freitag, 5. April, 10 bis 16 Uhr
Geleitet wird die Märchenküche von dem preisgekrönten Hörspielautor Christian Peitz: Welche Zutaten braucht ein Märchen? Wie kann man diese Zutaten miteinander mischen? Welche besondere Würze können wir hinzufügen? Für Kinder von 8-11.


ARCHIV

Weihnachtsferien 2012/13: Grunzen, Brummen, Knurren / Ulrike Draesner, selbst Mutter einer Tochter, ist eine leidenschaftlich neugerige Sprachkünstlerin: »Wir spielen mit Sprache und schreiben, wir haben Spaß und gehen in den Zoo, wir schreiben Gedichte oder kurze Erzählungen, wir hören Gedichte von Rilke, Morgenstern und vielen anderen, wir lesen, was wir schreiben, laut und leise vor, wir entwickeln Phantasie und erfinden uns das schönste Tier (und das schrecklichste gleich hinterher), wir spielen mit Sprache und entdecken die Welt.«

Herbstferien 2012: Geheime Texte oder Wie man seine Träume wahrmacht / Der Autor der Krokofil-Bücher Armin Pongs entdeckt die verborgenen Orte und Zeichen der Literatur.

Sommerferien 2012: Marbach. Ein Sommerblog / Als sie 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie als »Kontingentflüchtling« nach Deutschland kam, lernte sie da Deutsch, »wo man bekanntermaßen außer Deutsch sehr vieles kann« (FAZ), in einer schwäbischen Grundschule. Heute gilt Lena Gorelik als eine der erstaunlichsten Stimmen der deutschen Literatur. Jugendliche zwischen 12 und 14 »bloggen« mit ihr eine Woche lang und schulen so beim Schreiben ihrer Fertigkeiten im Umgang mit Medien und anderen Kulturen. Zum Blog

Pfingstferien 2012: Bilder lesen – Bilder schreiben / Bilder begegnen uns überall, auch beim Schreiben und Lesen: Als Illustrationen in einem Buch, in Form von Comics und nicht zuletzt dann, wenn ganze Bücher durch die Verfilmung in Bilder übersetzt werden. Gemeinsam mit dem Kinderbuchautor Bruno Blume können sich die Teilnehmer ein Bild von der Vielfalt dieser Möglichkeiten machen und dann eigene Kunstwerke vom Drehbuch bis zum Bilderbuch entstehen lassen. Für Kinder zwischen 10 und 12.

Osterferien 2012: Bühnenpoesie: Slam-Poetry texten und performen / Poetry Slam ist die Verbindung von Wort, Klang und Performance. Doch wie findet man seine Themen? Wie kann man seinen eigenen Schreibstil entdecken? Und: Worauf kommt es bei der Text-Performance an? Unter der Anleitung des Slam-Poeten Felix Römer können die Teilnehmer erste Texte entwickeln oder ihre eigenen Stücke perfektionieren. Anmeldung erforderlich. Für Jugendliche zwischen 15 und 18.

Weihnachtsferien 2011/12: Kopfkino – Comics zeichnen und schreiben / Die Comicautoren Verena Klinke und Felix Mertikat zeigen, wie eine erdachte Welt – in Wörtern erzählt und in Bildern gezeichnet – auf dem Papier lebendig wird. Für Jugendliche zwischen 11 und 14.

Herbstferien 2011: Papieringenieure / Die Papieringenieurin, Extrembastlerin und Kinderbuchautorin Antje von Stemm baut Bücher, aus deren Seiten ganze Welten auftauchen. In diesem Pop-up-Workshop zeigt sie, wie das geht. Für Kinder von 8 bis 12 Jahren.

Sommerferien 2011: Comic-Workshop mit Felix Mertikat / Felix Mertikat arbeitet als Illustrator für große Verlage und Werbekunden, ist zudem Storyboarder, Character und Concept Designer für Filmproduktionen und hat mit seinem Comic-Debüt Jakob einen der wichtigsten Comic-Preise (Sondermann Preis Newcomer 2010) gewonnen. Zum Bericht in der Landesschau

Pfingstferien 2011: Wie kommt ein Text auf die Bühne? / Mit dem Autor Michael Wildenhain entsteht in einer Woche aus einem eigenen Prosatext ein Theaterstück.

Osterferien 2011: Wie kommen die Bücher zu ihren Bildern? / Schreiben und Zeichnen: von der ersten Idee zum Buch. Mit der Kinderbuchillustratorin, Cartoonistin und Trickfilmzeichnerin Ute Krause.

Herbstferien 2010: Vom Buch auf die Bühne. Theaterworkshop / Aus einer Erzählung über einen Außenseiter (Heimlich, still und leise) wird in einer Woche Schritt für Schritt ein Theaterstück erarbeitet: von den selbst geschriebenen Szenen über Spielproben hin zur Aufführung. Michael Wildenhain, der zahlreiche Erzählungen, Romane und Theaterstücke veröffentlicht hat und Gastdozent am Literaturinstitut Leipzig und der Universität Tübingen ist, steht mit Rat und Tat zur Seite.

Sommerferien 2010: Slam-Poetry-Expedition ins Marbacher Archiv / Slam-Poetry ist eine Ausdrucksform der neuen Generation. Direkt, spaßig, aggressiv, gefühlvoll, provokativ, verspielt oder euphorisch. Der Workshopleiter Bas Böttcher gilt als klassischer Vertreter der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene. Der ehemalige Songtexter und Rapper betrachtet Lyrik als Verbindung aus Klang, Zeit und Sinn. Aus diesen Komponenten entsteht die Rhythmik, der Zauber und die Vieldeutigkeit seiner Stücke. Im Sommer lädt er zur Dichterwerkstatt nach Marbach: Wie verändern sich Texte, wenn sie nicht gelesen, sondern mit ganzem Körpereinsatz vorgetragen werden? Worauf kommt es bei einer Text-Performance an? Slam-Beiträge bestehen aus drei gleichwertigen Komponenten: Idee, Text und Show. Analog dazu werden den Schreibtechniken, der Ideenfindung und auch der Präsentation große Aufmerksamkeit geschenkt. Die Art des Vortrages kann stark zum Erfolg beim Poetry Slam beitragen. Poetry Slam, Musik und Schauspielkunst sind eng miteinander verbunden. Bas Böttcher verrät seine Tricks und lädt Gäste aus der aktuellen Slam-Szene ein. Inspiriert von den Schätzen des Marbacher Literaturarchivs, entwickeln und perfektionieren die Teilnehmer im Workshop eigene Poetry-Slam-Stücke. Wer sich also für Theater, Songtexte, Wortspiele, Regie, Schauspiel und Sprache interessiert, ist in diesem Workshop genau richtig.

Pfingstferien 2010: »Kästner trifft Morgenstern und Ringelnatz beim Frühstück«. Schreibworkshop / Im Literaturmuseum der Moderne begegnet man den Dichtern Kästner, Morgenstern und Ringelnatz. Diese drei Lyriker wollen wir aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel heraus kennen lernen. Hierbei ist Kreativität gefragt: aus Bekanntem Neues entwerfen, ver-rückt und spielerisch mit der Sprache experimentieren. Raum finden für die Entfaltung eigener Ideen und spontaner Einfälle. Zuletzt werden die erarbeiteten Texte vorgestellt, bei einem Frühstück der besonderen Art. Mit lukullischen Köstlichkeiten und Texten, die uns zum Lachen, und auch zum nachdenklichen Schmunzeln bringen. Denn: Dichten macht Spaß! Doris Meißner-Johannknecht hat Germanistik, Publizistik, Theaterwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bochum studiert und zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht (wie Vollkornsocken, Eddy - Der Himmel in Dir, Der Sommer, in dem alles anders war).

Faschingsferien 2010:Ein Geheimnis, eine Spur und ein Schatten an der Tür. / Ute Krause zeigt, wie bei ihr ein Buch entsteht und verrät Kniffe und Tricks, auf die sie mit der Zeit gestoßen ist. Sie ist aufgewachsen in der Türkei, Indien, Zypern und Nigerien, hat schon viele Kinderbücher illustriert, (u.a. für Paul Maar) und dreizehn davon auch geschrieben, zuletzt Oskar und der sehr hungrige Drache, Das Weihnachtsmannkomplott und Osman, der Dschinn in der Klemme, erschienen bei Oetinger und bei Bloomsbury. Für den STERN zeichnete sie Cartoons und entwarf Figuren für Trickfilmserien, z.B. fürs Sandmännchen die Serie Die Moffels, die sie auch mitproduziert hat.

Sommerferien 2009: Krimi-Schreibwerkstatt im Literaturmuseum der Moderne / Tatort Museum: Was geschah wirklich mit dem verschollenen Schiller-Manuskript? Tatort Marbach: Wer klaute Schillers Band gegen Kopfweh? Tatort Schreibwerkstatt: Wie entwickelt man einen Krimi? Ausgehend von Gegenständen, Anekdoten und biographischen Hintergründen näherte sich die fünftägige Schreibwerkstatt der Person Friedrich Schillers auf kriminalistischem Weg. Die Jugendlichen erarbeiteten Kurzkrimis, die alle um den berühmten Dichter kreisten – von der Idee bis zum fertigen Text. Dabei kamen Methoden der Recherche ebenso zum Zuge wie die dramaturgische Arbeit an einem Krimiplot. Unterstützung und Anleitung beim Entwickeln und Schreiben der Geschichten gab ein echter Krimi-Experte: Christoph Wortberg, Dozent des ersten Ferienkurses, schreibt Drehbücher unter anderem für Großstadtrevier, Alpha-Team und Tatort und ist 2007 für den Kriminalroman Die Farbe der Angst mit dem Hansjörg-Martin-Preis ausgezeichnet worden.