Stipendien
Stipendien-Archiv
Internationale Marbacher Sommerschule 2009 Workshop: Sprache der Wissenschaft Gerda-Henkel-Stipendium für Ideengeschichte 2009 C.H. Beck-Stipendium 2009 C.H. Beck-Stipendium 2008 Internationaler Marbacher Sommerkurs 2008 Marbach-Kolleg 2008 Internationale Marbacher Sommerschule 2007 Marbach-Kolleg 2007 DVjs-Stipendium 2006
Internationale Marbacher Sommerschule 2009
Die Internationale Sommerschule Literaturwissenschaft in Marbach ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Literaturarchivs Marbach, des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des DAAD sowie beteiligter Partneruniversitäten aus dem In- und Ausland. Die vierte Internationale Sommerschule fand vom 19. Juli - 6. August 2009 statt: Menschen beschreiben. Literatur – Anthropologie – Psychologie – von 1800 bis 2000
Workshop: Sprache der Wissenschaft
Mit Martin Bauer (Hamburger Institut für Sozialforschung / "Mittelweg 36")
und Valentin Groebner (Universität Luzern)
Deutsches Literaturarchiv Marbach, 18. und 19. Juni 2009
"Mein neues Forschungsgebiet", hat der boshafte Jonathan Lethem einen seiner Romanhelden sagen lassen, "war irrelevant, aber bedeutungsvoll. Die Ergebnisse erschienen ausschließlich in deutscher Übersetzung, und zwar in Sammelbänden der Reihe ‚Veröffentlichen oder sterben‘. Es waren Aufsätze mit unendlich langen Fußnoten, trocken und unlesbar wie eine Handvoll feinen Sandes."
Sand und unendlich lange Fußnoten müssen nicht sein - gerade weil Wissenschaft auf die öffentliche Darstellung ihrer Resultate angewiesen ist. Was macht heute einen guten wissenschaftlichen Text aus? Und wie haben sich die Regeln für das Publizieren in den letzten zehn Jahren verändert? Der zweitägige Workshop in Marbach richtet sich an Nachwuchswissen-
schaftlerInnen aus kulturwissenschaftlichen Fächern von Geschichte und Kunstgeschichte bis Literaturwissenschaft und Philosophie. Anhand eigener und fremder Texte wird es um die Praxis des wissenschaftlichen Schreibens und Veröffentlichens gehen: Um die Verlockungen und Fallen des Jargons, um Klarheit und Nuancierung des Stils, um Argumentation und Rhetorik, um die Angst vor dem Schreiben und um das Vergnügen an der Sprache. Und schließlich auch darum, welche Ansprüche Verlage und Zeitschriften heute an lesbare akademische Texte (und an ihre AutorInnen) stellen.
Martin Bauer arbeitet als Verlagslektor und Zeitschriftenredakteur; Valentin Groebner ist Professor für Geschichte an der Universität Luzern.
Alle TeilnehmerInnen erhalten Reisekosten bis zur Höhe von 200 EUR erstattet (Bahn 2. Kl.), ebenso Übernachtung und Verpflegung. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf zehn begrenzt. Bewerbungen mit Anschreiben und kurzem Lebenslauf an das Deutsche Literaturarchiv Marbach, Wissenschaftliches Programm, z.Hd. Birgit Wollgarten, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach/Neckar. Kontakt: wollg(at)dla-marbach.de.
Bewerbungsschluss: Donnerstag, 30. April 2009
Gerda-Henkel-Stipendium für Ideengeschichte 2009
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel schreiben in Zusammenarbeit mit der Gerda Henkel Stiftung
3 Gerda-Henkel-Stipendien für Ideengeschichte
aus. Die Ausschreibung richtet sich an Doktoranden und Postdoktoranden, die ein ideengeschichtliches Projekt auf der Basis der Quellenbestände planen, die in einer der drei Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen. Die maximale Förderdauer beträgt 5 Monate, der Stipendiensatz 900,-/Monat für Doktoranden, 1.500,-/Monat für Postdoktoranden.
Bewerbungen (Lebenslauf, Zeugnisse, Projektdarstellung auf max. 6 Seiten, Arbeitsplan mit Liste der in Frage kommenden Bestände, Angaben zur Einkommenssituation und zur Zahl der beantragten Monate) sind unter Verwendung des Formblatts bei der jeweiligen Einrichtung einzureichen. Über die Vergabe entscheidet eine gemeinsame Kommission der drei Einrichtungen Deutsches Literaturarchiv Marbach, Klassik Stiftung Weimar und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel sowie der Gerda Henkel Stiftung. Als Kriterien für die Vergabe der Stipendien gelten Qualifikation der Bewerber, Bedeutung des ideengeschichtlichen Forschungsvorhabens sowie die Relevanz des Bestandsbezugs. Ein Rechtsanspruch
auf ein Stipendium besteht nicht.
Einsendeschluss: 31. Januar 2009
Kontakt:
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Dr. Marcel Lepper, Schillerhöhe 8-10, D-71672 Marbach am Neckar, E-Mail: marcel.lepper(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-171, Fax: +49-7144-848-191, WWW: http://www.dla-marbach.de
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Dr. Jill Bepler, Postfach 1364, D-38299 Wolfenbüttel, E-Mail: bepler(at)hab.de, WWW: www.hab.de
Klassik Stiftung Weimar, PD Dr. Thorsten Valk, Burgplatz 4, D-99423 Weimar, E-Mail: thorsten.valk(at)klassik-stiftung.de, WWW: www.klassik-stiftung.de
C.H. Beck-Stipendium 2009
Der Verlag C.H. Beck schreibt zusammen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach jeweils ein Doktorandenstipendium und ein Postdoktorandenstipendium aus. Die maximale Förderdauer beträgt 6 Monate. Stipendien sind mit 900 Euro/Monat (Doktorandenstipendium) und 1.500 Euro/Monat (Postdoktorandenstipendium) dotiert. Reisekosten werden nicht separat erstattet. Gefördert werden literatur- und geisteswissenschaftliche Projekte, die sich durch überzeugende Argumentation und klaren Bestandsbezug auszeichnen. Bewerbungen (Abstract, Projektdarstellung auf maximal sechs Seiten, Arbeitsplan mit Liste der in Frage kommenden Bestände, Lebenslauf, Publikationsliste, Zeugnisse, ggf. Gutachten, Angaben zur Einkommenssituation und zur Zahl der beantragten Monate) sind unter Verwendung des Formblatts bis zum 30. September 2009 einzureichen. Wirksam werden die für die Marbach-Stipendien geltenden Bedingungen. Ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht. Anträge sind zu richten an den zuständigen Referenten des Deutschen Literaturarchivs:
Dr. Marcel Lepper, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, D-71672 Marbach am Neckar, E-Mail: marcel.lepper(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-171, Fax: +49-7144-848-191
C.H. Beck-Stipendium 2008
Die Stiftung C.H. Beck schreibt zusammen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach jeweils ein Doktorandenstipendium und ein Postdoktorandenstipendium aus. Die maximale Förderdauer beträgt 6 Monate. Die Stipendien sind mit 900 Euro/Monat (Doktorandenstipendium) und 1.500 Euro/Monat (Postdoktorandenstipendium) dotiert. Reisekosten werden nicht separat erstattet. Gefördert werden literatur- und geisteswissenschaftliche Projekte, die sich durch überzeugende Argumentation und klaren Bestandsbezug auszeichnen. Bewerbungen (Lebenslauf, Zeugnisse, Projektdarstellung auf maximal sechs Seiten, Arbeitsplan mit Liste der in Frage kommenden Bestände, Angaben zur Einkommenssituation und zur Zahl der beantragten Monate) sind unter Verwendung des Formblatts bis zum 30. September 2008 einzureichen. Wirksam werden die für die Marbach-Stipendien geltenden Bedingungen. Ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht. Anträge sind zu richten an den Direktor des Deutschen Literaturarchivs: Prof. Dr. Ulrich Raulff, Schillerhöhe 8-10, D-71672 Marbach am Neckar.
Kontakt: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Dr. Marcel Lepper, Schillerhöhe 8-10, D-71672 Marbach am Neckar, E-Mail: marcel.lepper(at)dla-marbach.de, Tel.: +49-7144-848-171, Fax: +49-7144-848-191
Internationaler Marbacher Sommerkurs 2008
Autopsie!
1. Internationaler Marbacher Sommerkurs
17.-19. Juli 2008
Leitung: Prof. Dr. Juliane Vogel, Universität Konstanz
Glücksfund, Archivschatz: Wie entstehen wissenschaftliche Fragestellungen aus der Konfrontation mit dem Quellenmaterial?
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt einen dreitägigen Sommerkurs für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten der literatur- und geschichtswissenschaftlichen Fächer aus. Der Kurs greift die kulturwissenschaftliche Ausgangslage als Chance zur Reflexion auf und bringt aktuelle Praktiken literatur- und kulturwissenschaftlichen Arbeitens mit der Arbeit des Archivs in Dialog. Die Kursteilnehmer arbeiten in Workshops gemeinsam zu einem jeweils begrenzten Thema und erhalten einen Einblick in die Tätigkeiten und Fragen der Erwerbung, Erschließung, Erforschung und Vermittlung.
Die Bewerbungen sind mit einem kurzen Motivationsschreiben, Lebenslauf, Kopien der letzten Scheine und einer kurzen Beschreibung des Examensarbeitsthemas einzureichen (insgesamt 3-5 Seiten).
Der Sommerkurs ist auf zehn Teilnehmer begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20,- Euro. Das Stipendium umfasst die freie Unterbringung im Collegienhaus sowie die freie Verpflegung. Die Reisekosten tragen die Teilnehmer selbst. Ein Rechtsanspruch auf die Teilnahme besteht nicht.
Kontakt und Beratung:
Marcel Lepper, Leiter der Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik
E-Mail: lepper(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-432, Fax:+49-7144-848-490
Birgit Wollgarten, Sekretariat
E-Mail: wollg(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-433, Fax: +49-7144-848-490
Bewerbungssschluss ist der 30. April 2008.
Postanschrift:
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Kennwort Sommerkurs
Postfach 1162
71666 Marbach am Neckar
Marbach-Kolleg 2008
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) schreibt
4 viermonatige Postdoktorandenstipendien
für Rechercheprojekte aus, in deren Zentrum die Untersuchung von Transformationsvorgängen um 1945 steht. Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die aufgrund ausgewählter Quellenbestände des DLA exemplarisch der Frage nach institutionellen, konzeptuellen oder rhetorischen Transformationsprozessen in Deutschland um 1945 nachgehen. Förderbar sind literatur-, philosophie- und wissenschaftsgeschichtliche Projekte. Die zentralen Marbacher Bestände zu literarischen Autoren, Philosophen und Germanisten kommen für die Fragestellung ebenso in Betracht wie die Verlagsbestände sowie die Redaktionsarchive von Zeitschriften.
Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Dissertationsprojekt. Eine Publikation der Ergebnisse wird erwartet. Vergabemodus und Dotierung richten sich nach den allgemeinen Bedingungen für die Marbach-Stipendien. Anträge sind an den Direktor des Deutschen Literaturarchivs zu richten:
Prof. Dr. Ulrich Raulff
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Schillerhöhe 8-10
71672 Marbach am Neckar
Einsendeschluss für Anträge ist der 31. März 2008.
Kontakt:
Marcel Lepper, E-Mail: marcel.lepper(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-432, Fax: +49-7144-848-490.
Internationale Marbacher Sommerschule 2007
Die Internationale Sommerschule Literaturwissenschaft in Marbach ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Literaturarchivs Marbach, des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des DAAD sowie beteiligter Partneruniversitäten aus dem In- und Ausland. Die dritte Internationale Sommerschule fand vom 15. Juli - 3. August 2007 statt: Literatur denken! Theorie-Experimente 1945-1989.
Marbach-Kolleg 2007
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) schreibt
2 viermonatige Postdoktorandenstipendien
für Rechercheprojekte aus, in deren Zentrum die Untersuchung von Transformationsvorgängen um 1945 steht. Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die aufgrund ausgewählter Quellenbestände des DLA exemplarisch der Frage nach institutionellen, konzeptuellen oder rhetorischen Transformationsprozessen in Deutschland um 1945 nachgehen. Förderbar sind literatur-, philosophie- und wissenschaftsgeschichtliche Projekte. Die zentralen Marbacher Bestände zu literarischen Autoren, Philosophen und Germanisten kommen für die Fragestellung ebenso in Betracht wie die Verlagsbestände sowie die Redaktionsarchive von Zeitschriften.
Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Dissertationsprojekt. Eine Publikation der Ergebnisse wird erwartet. Vergabemodus und Dotierung richten sich nach den allgemeinen Bedingungen für die Marbacher Stipendien.
Anträge sind an den Direktor des Deutschen Literaturarchivs zu richten:
Prof. Dr. Ulrich Raulff
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Schillerhöhe 8-10
71672 Marbach a. N.
Einsendeschluss für Anträge ist der 31. März 2007.
Kontakt:
Marcel Lepper, E-Mail: marcel.lepper(at)dla-marbach.de, Telefon: +49-7144-848-432, Fax: +49-7144-848-490.
DVjs-Stipendium 2006
Die DVjs schreibt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik) ein dreimonatiges Erschließungs- und Forschungsstipendium aus. Der Stipendiensatz richtet sich nach den Marbach-Stipendien.
Der Stipendiat / die Stipendiatin soll an der Fortführung der Erschließung des DVjs-Bestandes mitwirken (Katalogisierung und Retrokonversion, 2 Monate). Es wäre darüber hinaus wünschenswert, wenn der Stipendiat / die Stipendiatin ein begrenztes Forschungsvorhaben zum DVjs-Bestand oder einem der angrenzenden Bestände (Kluckhohn u.a.) formulieren würde (1 Monat).
Anträge sind bis zum 31. Dezember 2006 an die Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik zu richten:
Deutsches Literaturarchiv MarbachMarcel LepperSchillerhöhe 8-10D-71672 Marbach am Neckar
