Publikationen

2009ff. hrsg. vom Deutschen Literaturarchiv Marbach. Unveröffentlichte Texte und Bilder aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

     

Aus dem Archiv (ADA)

ADA 1 | Hans Blumenberg: Quellen

Hrsg. von Ulrich von Bülow und Dorit Krusche. Mit einem Nachw. der Herausgeber. 2009. 104 Seiten. 9 Abb. Fadengeheftete Klappenbroschur. ISBN 978-3-937384-58-0

Für Hans Blumenberg sind Metaphern unverzichtbar, denn sie entwerfen Orientierungsmodelle vom Ganzen des Daseins, der Welt oder der Geschichte und drücken aus, was sich mit Begriffen nicht sagen lässt. - Die Metapher der Quelle ist alt und vieldeutig, findet sich in der antiken Philosophie und der modernen Steuerpolitik. In seinem nachgelassenen Essay Quellen zeigt Hans Blumenberg, in welchem Sinn Denker wie Platon, Goethe, Schopenhauer, Freud oder Heidegger von den Quellen sprechen – und dabei nicht selten in den Strudel der Bildlogik geraten.

€ 14.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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ADA 3 | Franz Kafka: Geteilte Post. 28 Briefe an Grete Bloch

Hrsg. von Hans-Gerd Koch. Mit einem Nachw. des Herausgebers. 2011. 68 Seiten. 4 Abb. Fadengeheftete Klappenbroschur. ISBN 978-3-937384-79-5

Aus der Korrespondenz Franz Kafkas mit der engsten Freundin seiner Verlobten Felice Bauer sind 28 Briefe im Sommer 2011 als Dauerleihgabe der Wiedeking Stiftung Stuttgart ins Deutsche Literaturarchiv Marbach gekommen. Grete hat sie zum Teil zerschnitten und an Felice weitergegeben. Hier sind die vollständigen Briefe nachzulesen, begleitet von einem Nachwort des Kafka-Spezialisten Hans-Gerd Koch.

€ 14.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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ADA 4 | Günter Riederer: Der letzte Österreicher. Leopold von Andrian und sein Nachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach

20011. 104 Seiten. 4 Abb. Fadengeheftete Klappenbroschur. ISBN 978-3-937384-80-1

Der Schriftsteller und Diplomat Leopold von Andrian (1875–1951) ist heute allenfalls noch als Freund Hugo von Hofmannsthals und Autor der Erzählung Der Garten der Erkenntnis bekannt. Der Nachlass Andrians, obgleich ein »Austriacum par excellence«, liegt nicht etwa in Wien, sondern kam 1977 aus den USA in die Magazine des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Andrians schriftliche Hinterlassenschaft, als Lebensaufgabe taktisch betreut von dem in den USA lehrenden Germanisten Walter H. Perl, bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende Biografie, die auch von den Visionen, Obsessionen und Steckenpferden des »letzten Österreichers« erzählt.

€ 14.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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ADA 5 | Melitta Grünbaum: Begegnungen mit Gundolf

Hrsg. von Gunilla Eschenbach. Mit einem Nachw. der Herausgeberin. 2012. 100 Seiten. 6 Abb. Fadengeheftete Klappenbroschur. ISBN 978-3-937384-82-5

JAHRESGABE 2012 FÜR MITGLIEDER DER DSG

Die Wiener Studentin Melitta Grünbaum hörte in Heidelberg unter anderem bei Jaspers und Gundolf und war Angehörige der Schauspielklasse von Max Reinhardt. Sie war die erste promovierte Schauspielerin auf deutschen Bühnen. Daneben wurde sie früh eine literarische Figur: Sie ist jene »Melitta«, die Rilke in seinem Briefwechsel in Gedichten mit Erika Mitterer besingt. Später heiratet sie den Dirigenten und Komponisten Victor Urbancic. Als Jüdin muss sie emigrieren und stirbt in Reykjavik. Ihre Begegnungen mit Gundolf sind ein origineller und unterhaltsamer Blick auf die Heidelberger Verhältnisse der Jahre 1924–27. Melitta Grünbaum erzählt neben anderem von Gesprächen mit Gundolf über George und Maximin, von ihrem Dichterwettstreit mit Gundolf und ihrer Schwärmerei für ihn...

€ 14.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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