Publikationen

Marbacher Magazine. Die Marbacher Kult-Reihe. In den Marbacher Magazinen beginnt das Archiv zu leuchten. Schillers Hausrat und seine Körperspuren, Kafkas Proceß und seine Fabriken, Gernhardts Brunnen-Hefte und Georges Köpfe, Kerners Klecksografien und Tischbeins Homer, Autorenfoto-Schätze oder Manuskriptkritzeleien, Mörike in Ochsenwang, Hölderlin in Tübingen und die Droste in Meersburg, Walter Benjamin und Thomas Mann, ›Atom‹, ›Schicksal‹ und ›Ich liebe Dich!‹ Mit Erstveröffentlichungen unter anderem von Hans Blumenberg, Wilhelm Genazino, Erich Kästner, Brigitte Kronauer, Sibylle Lewitscharoff, Friedrike Mayröcker, Martin Mosebach, Peter Rühmkorf, Heinrich Steinfest, Martin Walser und Hanns Zischler.

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Marbacher Magazine

MM 125.126 | Autopsie Schiller. Eine literarische Untersuchung

Von Heike Gfrereis. Mit einem Essay von Wilhelm Genazino. 2009. 156 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-54-2

INHALT
Vorwort
   von Heike Gfrereis und Ulrich Raulff
Das Körbchen der Sperata oder Der Geist, der in Schillers Resten wohnt. Eine Ausstellungsbeschreibung
- Haupt und Himmel
- Stirn und Haar
- Augen und Mund
- Nase und Seele
- Brust und Kreuz
- Hand und Hitze
- Schenkel und Bahn
- Sehne und Fessel
- Sohle und Hölle
- Flüchtige Tote
Schriftsteller und ihre Museumslegenden
   Essay von Wilhelm Genazino

SCHILLER existiert im Archiv von Kopf bis Fuß: Hut, Stirnband, drei Westen, zwei Hosen, zwei Paar Strümpfe, sieben Schuhschnallen, Fingerringe, Handwärmer, Zahnstocher, Schlafrockknopf, und Taschenuhr, Spazierstock und zahlreiche Locken werden ihm zugeschrieben. Sie lösen kleine Erzählungen aus, die in die Dichtung münden: von Hygieia, die den Schlafrocknopf ziert,...

€ 15.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 127 | Schiller, rätselhaft und wunderbar. Ein Marbacher Such- und Ratepfad

Mit einem Essay von Manfred Bornemann. 2009. 76 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-57-3

INHALT
Raten Sie mal. Zu einer kolossalen Variante des Marbacher Schillerkults
   Anmerkungen von Manfred Bornemann
24 Schillerbücher-Rätsel
Die Künstlerinnen und Künstler
Projektbeteiligte und Danksagungen

GROSSE Literatur, große Bücher, kleine Rätsel – mit diesem Heft kann man in Wort und Bild nach Hause tragen, was im Jahr von Schillers 250. Geburtstag in Marbach am Neckar zu erlaufen und zu erraten war: das Ratespiel mit Schillerbüchern. In einem informativen und unterhaltsamen Essay berichtet Manfred Bornemann, wie es zu dieser kolossalen und kuriosen Variante des Marbacher Schillerkults kam. Wie vierundzwanzig verschiedene Werke aus Schillers Feder, bekannte und unbekanntere, als Rätseltexte formuliert wurden und so zur Inspirationsquelle für Marbacher Künstler, Fotografen und Grafiker, die vierundzwanzig Bücher...

€ 9.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 128 | Der Dichter als Kind. Ein Essay und fünf szenische Objekte

Von Sibylle Lewitscharoff. 2009. 72 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-63-4

INHALT
Der Dichter als Kind
    Ein Essay von Sibylle Lewitscharoff
Fünf szenische Objekte
   von Sibylle Lewitscharoff

»WER schreibt, bleibt« (Robert Gernhardt) – aber was bleibt von jenen Jahren, in denen der Schriftsteller noch nicht schreiben konnte oder noch nicht geschrieben hat? Dichter-Kinderheiten sind Erinnerungen, eigene oder imaginierte. Sybille Lewitscharoff, Ingeborg-Bachmann- und Leipziger-Buchmesse-Preisträgerin, nähert sich dem Thema buchstäblich mit Hirn und Hand. In einem kenntnisreich-originellen Essay befasst sie sich aus dem Blickwinkel gelebter, versäumter oder erträumter Kindheiten mit Clemens Brentano, Johann Wolfgang Goethe, Gottfried Keller, Karl Philipp Moritz und Friedrich Schiller. Ganz ihrer Imagination vertraut Sibylle Lewitscharoff mit vier virtuos-aufwändigen Papiertheater-Arbeit...

€ 9.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 129 | Randzeichnungen. Nebenwege des Schreibens

Von Heinrich Steinfest. Mit einem Vorwort von Ulrich Raulff. 2010. 104 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-64-1

INHALT
Vorwort
    von Ulrich Raulff
Ein Detail am Rande
   von Heinrich Steinfest
Randzeichen. Annäherungen an den schöpferischen Prozess
   von Heike Gfrereis und Ellen Strittmatter

KRIMINALISTISCHEN Spürsinn braucht, wer sich dem Phänomen der Randzeichnungen widmet: den geheimnisvollen Nebenwegen des Schreibens und Denkens, den unbewussten Kritzeleien und scheinbar logischen Strich-Werken, die manches literarische Manuskript zu etwas ganz Besonderem machen. Beginnt zu zeichnen, wer noch oder nicht mehr schreiben kann oder mag? Wer könnte solche Fragen mit mehr Sachkenntnis und subversiver Phantasie nachgehen als Heinrich Steinfest, Maler und Schriftsteller, der in seinen literarischen Krimis aus Elementen der Wirklichkeit parallele Welten konstruiert, so absurd wie ...

€ 10.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 130 | Das Theatrum Mundi des Justinus Kerner. Klebealbum, Bilderatlas, Collagenwerk

Von Andrea Fix. Mit einem Vorwort von Heike Gfrereis. 2010. 108 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-65-8

INHALT
Vorwort
   von Heike Gfrereis
Das Theatrum Mundi des Justinus Kerner. Klebealbum, Bilderatlas, Collagenwerk
Abbildungsteil

EINEN ganz besonderen Schatz aus dem Deutschen Literaturarchiv stellt im vorliegenden Marbacher Magazin Andrea Fix vor, die viele Jahre das Städtische Museums Ludwigsburg leitete und  mit dem Werk des gebürtigen Ludwigsburgers Justinus Kerner bestens vertraut ist. Kerner hat in einem großen Album Fundstücke aller Art – von eigenen Klecksografien bis hin zu Grafiken aus mehreren Jahrhunderten – zu einem einzigartigen Atlas kombiniert und collagiert. Lange vor Aby Warburg entdeckte der schwäbische Dichter den emblematischen und magnetisierenden, dokumentierenden und bedeutsamkeitsstiftenden, immer aber poetischen und nicht dogmatischen Blick auf die überlieferte Si...

€ 10.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 131 | »Illustrationen« von Martin Mosebach

Mit einem Gespräch zwischen Heike Gfrereis und Martin Mosebach. 2010. 60 Seiten, zahlreiche Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-66-5

INHALT
»Es beginnt mit einer unbewussten Linie«
   Ein Gespräch zwischen Heike Gfrereis und Martin Mosebach
Aus einem kleines Notizbuch, Capri, November 1993 (erworben am 1. Januar 1991 in Katmandu). Transkription

»DAS Zeichnen ist für mich ein Zustand des mühelosen Hervorbringens, der sich von dem mühevollen Schreiben sehr angenehm abhebt und einstimmt in die Arbeit, es möglich macht, in das Schreiben hineinzugleiten.« Im vorliegenden Marbacher Magazin lernt man den Büchner-Preisträger Martin Mosebach von einer neuen Seite kennen: Schreibend und zeichnend verbindet er eigene Bilder und Texte in fast emblematischer Weise. Als Kunst, das wird aus dem Interview mit Heike Gfrereis, das den Band einleitet, deutlich, versteht Mosebach seine Zeichnungen allerdings nicht. Der unbefangene Betrachter hat trotzdem sei...

€ 9.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 132 | Deutscher Geist. Ein amerikanischer Traum

Von Ernst Osterkamp und David E. Wellbery. 2010. 170 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-68-9

INHALT
Deutscher Geist. Ein Überseekoffer
   Essay von Ernst Osterkamp
Einblicke ins Archiv. Aus transnationaler und ästhetischer Perspektive
   Essay von David E. Wellbery
Die fünfzig Exponate im Bild
Deutscher Geist. An overseas suitcase
   Essay by Ernst Osterkamp
Images from the Archive. Transnational and Aesthetic Perspectives
   Essay by David E. Wellbery

WELCHE kostbaren Stücke aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach kämen in den Koffer, wollte man in Amerika das Land der Dichter und Denker auspacken? Zwei Germanisten, ein Deutscher und ein Amerikaner, Ernst Osterkamp, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berl...

€ 15.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 133 | Max Frisch: Das Tagebuch

Von Jan Bürger. Auswahl und Erläuterung der Exponate zu Frischs ›Tagebuch‹ im Suhrkamp-Archiv von Katrin Sterba. 2011. 76 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-76-4

INHALT
Am laufenden Band
Im Schatten des Zugvogels
Beim Verleger zu Gast
Tagebuchschreiben ist kein Beruf
Was daraus wird, muss sich zeigen
Siglen und Literaturhinweise

Dazwischen: Frischs ›Tagebuch‹ im Suhrkamp-Archiv
   Objektauswahl und Erläuterung von Katrin Sterba.

IN DEN JAHREN 1946 bis 1949 hat sich Max Frisch als  Schriftsteller neu erfunden. Der Krieg war zu Ende, und das zerstörte Deutschland wirkte auf den jungen Schweizer wie ein ungeheures Laboratorium – für neue Lebens-entwürfe und auch für zeitgemäße Spielarten des Theaters und der Literatur. Deutschland, das war für Frisch aber auch das Land der Täter, des Holocaust und der Verfolgung von Schriftstellern wie Brecht und Zuckmayer, der Frisch 1947 m...

€ 9.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 134 | Rabindranath Tagore und Deutschland

Von Martin Kämpchen. 2011. 92 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-71-9.

INHALT
1912: Die Entdeckung eines orientalischen Dichters
1913: Der Nobelpreis und sein Nachspiel
1921: Tagores erste Reise durch Deutschland
1926 und 1930: Tagores zweite und dritte Reise durch Deutschland
1946 bis heute: Tagores Werk wird vergessen und wieder erweckt
Literaturhinweise

VOR NEUNZIG JAHREN, 1921, reiste Rabindranath Tagore, dessen Geburtstag sich 2011 zum 150. Mal jährt, erstmals nach Deutschland. 1913 hatte der indische Lyriker, Dramatiker und Erzähler, der auch als Komponist und Maler so wie Bildungs- und Sozialreformer hervortrat, den Nobelpreis für Literatur erhalten. Das Interesse an dem »Gast aus einer höheren, geistigeren Welt« war groß. Tagore beeindruckte durch Klarheit, Präsenz und Offenheit. Doch mancher reagierte mit Spott und Unverständnis auf den Mann, der sich auch in Europa nicht europäisch kleidete. Auf dre...

€ 10.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 135 | Schicksal. Sieben mal sieben unhintergehbare Dinge

Ulrich Raulff spricht mit Peter Sloterdijk, über ihre Schicksalsstücke schreiben Bazon Brock, Arno Geiger, Brigitte Kronauer, Ulrich Moritz / Hanns Zischler, Werner Spies, Botho Strauss und Martin Walser. 2011. 172 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-77-1.

INHALT
Schicksal. Ein Wort ist in sich selber ein Archiv
    Vorwort von Ulrich Raulff
Schicksalsfragen: Ein Roman vom Denken
    Ulrich Raulff im Gespräch mit Peter Sloterdijk
Die Ausstellungsstücke
Über ihre Schicksalsstücke schreiben Bazon Brock, Arno Geiger,
   Brigitte Kronauer, Ulrich Moritz / Hanns Zischler, Werner Spies,
   Botho Strauss und Martin Walser

HEINRICH VON KLEISTS TODESTAG jährt sich 2011 zum 200. Mal. Nicht seinem Werk, aber seinem zentralen Thema gilt dieses Magazin, das die gleichnamige Marbacher Ausstellung begleitet. Wie sehen im Archiv die Dinge aus, die jenseits von Plan und Zufall...

€ 15.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 136 | Ich liebe Dich!

Mit einem Gespräch zwischen Michael Lentz und Sibylle Lewitscharoff. 2011. 264 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-78-8.

INHALT
Ein Satz als Instrument
    Michael Lentz und Sibylle Lewitscharoff
    im Gespräch
Die Ausstellungsstücke
    von Heike Gfrereis

ICH LIEBE DICH! Drei Wörter, mehr nicht. Ein Satz, der in sich geschlossen und perfekt ist. Roland Barthes hat ihn als »Holophrase« bezeichnet, als einen nicht zerlegbaren Satz, in dem die eine Hälfte des aristophanischen Kugelmenschen (Ich) die andere Hälfte (Dich) umfasst. Das Magazin zur gleichnamigen Ausstellung heftet sich den Spuren an die Fersen, die das offensive »Ich liebe Dich!« im Archiv hinterlassen hat. Lesebuch und Ausstellungs-katalog zugleich folgt es seinen Ausformungen und Auswirkungen, seinen trivialen und originellen, platten und intensiven Aspekten vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Ein Ges...

€ 18.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 137.138 | 1912. Ein Jahr im Archiv

Mit einem Gespräch mit Hans Ulrich Gumbrecht. 2012. 132 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-81-8.

INHALT
Vorwort von Heike Gfrereis und Marcel Lepper
Der Duft von 1912 und der Klang von 1926.
    Ein Gespräch mit Hans Ulrich Gumbrecht
    über die Entdeckung der Präsenz
1912. Ein Jahr im Archiv. Die Ausstellung.
    Von Felicitas Hartmann, Yvonne Schweizer
    und Thomas Thiemeyer
1912. Ein Jahr auf der Insel. Die Ausstellung.
    Von Gunilla Eschenbach und Sonja Lehmann

WAS IST EIN JAHR IN EINEM LITERATURARCHIV? Was bleibt von der Zeit sichtbar, in der einige der großen Texte der Moderne entstanden sind? Hans Robert Jauß hat das Jahr 1912 als »Epochenschwelle« bezeichnet, Rilkes Duineser Elegien und Kafkas Romanfragment Amerika, beide 1912 begonnen, deutet er als Zeichen einer Schaffenskrise, die zu einer neuen Konzept...

€ 15.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 139 | Hermann Hesses erstes Fotoalbum 1903 bis 1916

Herausgegeben und mit einer Einleitung von Heike Gfrereis. 2012. 136 Seiten, 413, meist farbige Abb. Broschiert im Schuber. ISBN 978-3-937384-93-1.

INHALT
406 Fotos, auch für geschlossene Augen
    Einleitung von Heike Gfrereis

AM LIEBSTEN hätte sich Hermann Hesse in eines seiner gemalten Bilder aufgelöst: »Ich fuhr mit der kleinen Eisenbahn in den schwarzen kleinen Tunnel hinein. Eine Weile sah man noch den flockigen Rauch aus dem runden Loch kommen, dann verzog sich der Rauch und verflüchtigte sich und mit ihm das ganze Bild und mit ihm ich.« Dennoch ist kein anderer Autor des 20. Jahrhunderts so oft fotografiert worden wie er. Das früheste seiner Fotoalben wird hier erstmals veröffentlicht: 406 von ihm selbst beschriftete Aufnahmen aus der Zeit, in der er sich als Schriftsteller etablierte und als Mensch immer wieder neu erfand – Schnappschüsse aus Hesses privater Bilderwelt: von Calw über Gaienhofen, Nordindien und Basel ins Tessin...

€ 18.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 140 | Über Haschisch und Kabbala. Gershom Scholem, Siegfried Unseld und das Werk von Walter Benjamin

Von Liliane Weissberg. 2012. 68 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-94-8.

INHALT
Ein deutscher Denker
Ein Verleger
Verhandlungen
Immer wieder Benjamin
Anmerkungen

KURZ NACHDEM UNSELD 1959 Verlagsleiter wurde, begann eine Werbung über Kreuz: Siegfried Unseld bemühte sich um die Veröffentlichung der Werke von Gershom Scholem, Scholem um eine Gesamtausgabe seines Freundes Walter Benjamin. Zusammen erreichten Scholem und Unseld so nicht nur, dass der Suhrkamp Verlag bis heute eine Vorreiterstellung im Bereich jüdischer Philosophie und Literatur einnimmt. Sie sind maßgeblich für den anhaltenden Erfolg eines jüdischen Intellektuellen verantwortlich, der zehn Jahre vor Verlags-gründung auf der Flucht vor den Nationalsozialisten Selbstmord begangen hatte. Liliane Weissberg, vertraut mit der deutsch-jüdischen Tradition und dem Werk von Gershom Scholem und Walter Benjamin, stellt die doppelte Erfolgsgeschichte vor, die sich im H...

€ 9.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 141 | »du sagst ja immer, wir sind ein Gespräch«. Vorlassbesichtigung bei Tankred Dorst und Ursula Ehler

2013. 88 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-95-5.

INHALT
Anfangen ( I )
  Von Hans-Jürgen Drescher
Anfangen ( II )
  Von Heike Gfrereis
Anfangen ( III )
  Blick in den Vorlass von Tankred Dorst
»du sagst ja immer, wir sind ein Gespräch«
  Tankred Dorst und Ursula Ehler
  sprechen mit Ulrich von Bülow

ZUM ERSTEN MAL haben sich das Marbacher Archiv und zwei seiner ›Vorlasser‹ über die Schulter schauen lassen – Annäherung an eine ungewöhnliche Schreibgemeinschaft: Die Theaterstücke von Tankred Dorst, der seit 1960 (Gesellschaft im Herbst) zu den im Inund Ausland meist gespielten deutschsprachigen Gegenwartsautoren gehört, entstehen seit den siebziger Jahren meist im Dialog mit seiner Frau Ursula Ehler. Ulrich von Bülow, Leiter der Abteilung Archiv, spricht mit den beiden über ihre Art des Schreibens, die Formate und Handschriften, ihre Pläne und den zentralen Ort ihre...

€ 10.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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MM 142.143 | LSD. Albert Hofmann und Ernst Jünger. Der Briefwechsel 1947 bis 1997

2013. 202 Seiten, zahlreiche farbige Abb. Broschiert. ISBN 978-3-937384-99-3.

INHALT
Ernst Jüngers Drogenexperimente und sein Buch
 ›Annäherungen. Drogen und Rausch‹
  Helmut Lethen und Cord Riechelmann im Gespräch
Albert Hofmann und Ernst Jünger. Der Briefwechsel 1947 bis 1997
Anmerkungen
Editorische Nachbemerkung

AM ANFANG STEHT EIN TOPF HONIG, der aus der Schweiz nicht ausgeführt werden darf, am Ende ein chinesischer Glückspilz, gefunden oberhalb der Rittimatte im Basler Land, der auch noch dem 101- jährigen ein langes Leben schenken soll: Ein halbes Jahrhundert lang schreiben sich der Schriftsteller Ernst Jünger (1895–1998) und der LSD-Entdecker Albert Hofmann (1906–2008), von 1947 bis zu Jüngers Tod. Sie telefonieren miteinander, besuchen sich und verreisen zusammen – nach Sri Lanka und Kreta, aber auch mit Hilfe verschiedener Drogenexperimente. Das erste Mal 1951: »Wir hatten die Schuhe ausgezogen; es war ein Ausfl...

€ 18.00 (inkl. gesetzl. MwSt.)


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