Tagungen https://www.dla-marbach.de/ RSS-Feed des DLA Marbach Rilke im Archiv. Tagung der Internationalen Rilke-Gesellschaft 06.07.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/816/?cHash=c0a1821d9a5039bebd1fff2fd1b5af70 Tagung, Die Internationale Rilke-Gesellschaft, 1971 in der Schweiz gegründet, veranstaltet ihr Herbst-Treffen erstmals in Marbach, um vor Ort Einblicke in das seit 2022 im DLA befindliche Rilke-Archiv Gernsbach zu bekommen. Nach der Eröffnung mit Julia Franck am Freitagabend folgen Vorträge, Workshops und eine Exkursion zum Schloss Beilstein. Gäste sind nach Anmeldung (bis zum 30.6.2026) herzlich willkommen. Alle Informationen und der Anmeldelink finden sich unter www.rilke.ch. Probing the Archive – Finding Literary Agents 22.07.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/817/?cHash=89f638461580db03481ed617787bb657 Tagung, Gatekeeper und Gatekeeping-Praktiken auf dem Literaturmarkt haben in den letzten Jahren zunehmend die Aufmerksamkeit der Forschung auf sich gezogen, wobei der Fokus auf der Frage liegt, wie Texte ausgewählt und veröffentlicht, vermarktet und rezipiert werden. Die internationale Tagung, die Wissenschaftler/-innen aus ganz Europa und Nordamerika zusammenbringt, konzentriert sich auf das Gatekeeping vor der Veröffentlichung durch Literaturagent/-innen und Scouts und fragt nach den Spuren, die diese in Archiven hinterlassen. Zu den Diskutant/-innen und Referent/-innen zählen Daniela La Penna und Nicola Wilson (Reading/UK), Alexander Nebrig (Düsseldorf) sowie Laurence Cossu- Beaumont (Paris/Frankreich), die den Begriff ›Agent Studies‹ geprägt hat. Im Rahmen der Tagung finden zwei öffentliche Abendveranstaltungen statt: Am 23. September 2026 stellt Laura McGrath ihre neue Monografie Middlemen. Literary Agents and the Making of American Fiction (Princeton University Press 2026) vor, und am 24. September 2026 spricht Karin Graf (Agentur Graf & Graf), eine der führenden Literaturagentinnen Deutschlands, über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Branche.  Programm Die Tagungssprache ist Englisch.  In Kooperation mit der Universität Münster, der Université Aix-en-Provence und der Università degli studi di Pavia.  Gefördert durch die DFG. ------------------------------------------- Gatekeepers and gatekeeping practices in the literary marketplace have received increasing attention over the past years, with a focus on how texts are selected and published, marketed and received. This international conference, which brings together researchers and scholars from across Europe and North America, will focus its attention on the pre-publication gatekeeping performed by literary agents and scouts prior to publication and explores the traces that they leave behind in the archives. Among the discussants and presenters are Daniela La Penna and Nicola Wilson (Reading/UK), Alexander Nebrig (Düsseldorf), and Laurence Cossu-Beaumont (Paris/FR), who coined the term ›agent studies‹ to circumscribe this burgeoning interdisciplinary field. Two events will be of special public interest: On 23 September 2026, Laura McGrath will present her recent publication, Middlemen. Literary Agents and the Making of American Fiction (Princeton University Press), and on 24 September 2026, Karin Graf (Agentur Graf & Graf, Berlin), one of the leading literary agents in Germany will discuss current developments and challenges in the industry.  Programme In cooperation with the University of Münster, the Université Aix-en-Provence, and the Università degli studi di Pavia. Funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Was kostet und wie nachhaltig ist digitale Kultur? 17.07.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/827/?cHash=d13b88fb54533bd99d94ac87d5a5dcf5 Tagung, Das Digitale ist ein großes Versprechen: Physische Räume und persönliche Speichermedien scheinen überflüssig zu werden, die Cloud ermöglicht ortsunabhängigen, schnellen Zugriff und unbegrenzten Speicherplatz. Der digitalen Kultur, so scheint es, gehört die Zukunft. Doch niemand kann bisher sagen, welche tatsächlichen ökonomischen, kulturellen und sozialen Folgekosten digitale Kultur verursacht und wie nachhaltig sie ist. Selbst grundlegende Fragen sind ungeklärt: Steht die digitale Speicherung für eine ewige, nie mehr löschbare oder im Gegenteil für eine besonders vergängliche, flüchtige Form der Datenhaltung. Und was davon wäre letztlich besser? Forschende und bestandshaltende Einrichtungen kommen zusammen, um das Versprechen des Digitalen zu überprüfen und konstruktive Vorschläge zur longue durée des digitalen Erbes zu entwickeln.  In Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Berlin. Mit Unterstützung der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Marianne und Heinz Duddeck-Fonds in der Hermann und Elise geborene Heckmann Wentzel-Stiftung. --------------------------- The digital promise is remarkable: Physical spaces and personal storage media appear to have become superfluous, while the Cloud provides unlimited storage space and instant access irrespective of the user’s location. The future belongs to digital culture – or so it would seem. Yet, to date, there are no reliable data on the real economic, cultural, and social costs incurred by digital culture nor on its sustainability. Even answers to fundamental questions remain outstanding: Does digital storage represent a permanent, indelible form of data storage or, on the contrary, is it a particularly ephemeral, fleeting one? And which of these would ultimately be better? This conference proposes to explore these questions. Researchers and collecting institutions will examine the digital promise and develop constructive proposals for the long-term preservation of digital heritage. In cooperation with the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences Berlin.Supported by the ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and the Marianne und Heinz Duddeck-Fonds in der Hermann und Elise geborene Heckmann Wentzel-Stiftung. Geistliche Intermedialität im 19. und 20. Jahrhundert 23.06.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/818/?cHash=b737d0e62519e1df70899a8b6b7bb095 Tagung, Die Forschungsgruppe untersucht, wie durch geistliche Intermedialität geprägte Artefakte – etwa Text-Bild-Kombinationen, geistliche Oratorien, buchinterne und -externe Embleme sowie Vokalmusik – ästhetische, affektive, semantische und frömmigkeitspraktische Mehrwerte generieren. Im Rahmen des Studientags in Marbach soll nach Perspektiven gefragt werden, in welcher Weise die methodischen Ansätze der Forschungsgruppe mit Blick auf die Erforschung von Erscheinungsformen geistlicher Intermedialität im 19. und 20. Jahrhundert weiter entwickelt und spezifiziert werden können. Im Fokus mehrerer interdisziplinärer Beiträge stehen dabei Formen der Nachnutzung und Rezeption frühneuzeitlicher geistlicher Medienartefakte sowie die Frage nach neuen intermedialen Beziehungen und Spielräumen. Hierbei gilt nicht nur epochenbedingten Neuansätzen bzw. Brüchen, sondern auch Phänomenen der Kontinuität in ihrer engen Verflechtung mit ersteren das besondere Augenmerk. In Kooperation mit der DFG-Forschungsgruppe 5138 der Universität Hamburg. Gefördert durch die DFG. Walser und seine Verlage. Jahrestagung der Robert Walser Gesellschaft im Deutschen Literaturarchiv 23.06.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/819/?cHash=f8e5a4a9f4b95a8afc9bbd74fdd86c96 Tagung, Die Robert Walser-Gesellschaft lädt gemeinsam mit dem DLA Marbach zur Jahrestagung ›Walser und seine Verlage‹ ein. Im Fokus stehen die Archive der Verlage (Suhrkamp, Kurt Wolff, Rowohlt, Insel), die Walsers literarischen Weg und seinen Nachruhm entscheidend geprägt haben. Vorträge und Gespräche beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – inklusive Karl Walsers Wirken als Buchillustrator. Eine Abendveranstaltung widmet sich der Frage, wie Verlage moderne Klassiker heute vermitteln. Dichter der Freiheit und Denker gegen Vereinfachung. Neue Perspektiven der Schiller-Forschung 06.07.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/820/?cHash=0ea820a92c6e96f339ba20897e7d12ae Tagung, Die jüngste Schiller-Forschung setzt auf differenzierte Kontextualisierung und sucht, Schiller neu und in seiner Zeit zu verorten – etwa im literarischen Feld und in der Mediengeschichte um 1800. Eben so rücken sein Verhältnis zu Religion so wie zu Recht und Politik wieder stärker in den Fokus. Parallel dazu ist ein wachsen des literatur- und theaterwissenschaftliches Interesse am Dramatiker Schiller zu beobachten, das sich auf Fragen der Raumgestaltung und konkrete Aufführungspraktiken in Geschichte und Gegen wart richtet. Schließlich erfährt der philosophische Schiller gegenwärtig in der internationalen Forschung zur Ästhetik um 1800 eine Renaissance – nicht zuletzt im Zusammenhang mit den Debatten um die ›Freiheit der Kunst‹ und die sogenannte Autonomieästhetik. Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs werden Schiller-Forschende zusammenkommen, um neue Forschungsperspektiven zu diskutieren und künftige Vorhaben auszuloten. Gefördert durch die DSG. Jubiläumstagung der ADAMAS Stiftung Götz Hübner 06.07.2026 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/837/?cHash=a3e0dbc140626cafc24245f7a3846464 Tagung, Die ADAMAS Stiftung Götz Hübner für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel wurde vor dreißig Jahren in der Absicht des Stifters Dr. Götz E. Hübner gegründet, »die deutsch-polnischen und deutsch-griechischen Beziehungen zu fördern, anknüpfend an die Parteinahme für die Sache der Polen und Griechen im Deutschen, vorab Schwäbischen, zur Zeit der polnischen Freiheitsbewegung und des griechischen Freiheitskampfes, und um persönlich beizutragen zur Völkerversöhnung vor dem Hintergrund des von Deutschen an Polen und an Griechen begangenen Unrechts während der Zeit des Nationalsozialismus«. Zum 30. Jahrestag ihres Bestehens werden einstige und gegenwärtige Stipendiaten/-innen der Stiftung aus ihrem jeweiligen Forschungsgebiet, das dem Zweck der ADAMAS Stiftung Götz Hübner entspricht, vortragen und exemplarisch die thematische Spannweite der aktuellen Forschungsthemen, die die ADAMAS Stiftung Götz Hübner auszeichnet, vorstellen.