Ausstellungen https://www.dla-marbach.de RSS-Feed des DLA Marbach #LiteraturBewegt 1: ›Lachen. Kabarett‹ 21.05.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=280&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=8cc1e91ada3cb07f338dd1430ebef304 Ausstellung, Eine Improvisationsausstellung Nie wird, so scheint es, so viel gelacht wie in Krisenzeiten. Lachen ist menschlich, Lachen stiftet Gemeinsamkeiten, Lachen befreit. Aber Lachen kann auch todtraurig sein oder bitterböse und gemein. Wir spüren den Varianten des Lachens im Literaturarchiv nach: Welche Texte begünstigen welches Lachen? Die Frage führt ins Zentrum des Kabaretts, das an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entsteht und als Kulturform die Zuschauer einbezieht, Lachen provoziert und oft zugleich das Gegenteil bewirken will: Verstörung im Angesicht der Wirklichkeit, Aufruf zur politischen Aktion. ›Lachen. Kabarett‹ ist die erste Ausstellung in einer Reihe zu Literatur und Medienwechsel. #LiteraturBewegt ist ein von der Kulturstiftung des Bundes und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördertes Ausstellungsprojekt. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro ›Hands on! Schreiben lernen, Poesie machen‹ 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=324&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=eaf955eb7a169e83e6791ecc9a9e2398 Ausstellung, Eine Rote-Faden-Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum, 29. September 2019 bis 1. März 2020 Wie lernen wir schreiben? Wie beginnen wir, von Hand Buchstaben zu formen und daraus dann Wörter und Sätze und: Literatur zu bauen? Die von Hans Magnus Enzensberger angeregte Ausstellung zeigt Schreibübungen, Schulhefte, erste Gedichte und Briefe vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Friedrich Schiller bis Theresia Enzensberger. Und sie stellt das scheinbare Gegenteil zur Handschrift aus: Programme und Modelle zum Poesieautomaten von Hans Magnus Enzensberger, Oskar Pastiors Buchstabengewichte und ein Grammatik-Brettspiel von Sibylle Lewitscharoff. Alle Besucherinnen und Besucher können im Rahmen des Marbacher ›Netzwerks literarische Erfahrung‹ an einem Experiment teilnehmen: Verstehen wir literarische Texte besser, wenn wir sie in der Handschrift lesen oder selbst mit der Hand in den Raum schreiben? ›Hands on!‹ wird vom Freundeskreis des Deutschen Literaturarchivs Marbach gefördert. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro ›Hegel und seine Freunde. Eine WG-Ausstellung‹ 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=326&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=dedff497cb8a9f2d1e7a1df9322f43fe Ausstellung, Eine WG-Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne, 6. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020 Was sind wir? Was bin ich? Wie werden wir frei? Was macht uns in einem moralischen Sinn gut? Was ist Wahrheit? Warum gibt es Gott? Wozu gibt es Kunst? Fragen wie diese elektrisieren kurz nach dem Ausbruch der Französischen Revolution 1789 drei Theologie-Studenten des Tübinger Stifts, die dort sogar einige Zeit ein Zimmer teilen: den 1770 geborenen Georg Wilhelm Friedrich Hegel aus Stuttgart, den gleichaltrigen Friedrich Hölderlin aus Lauffen und den fünf Jahre jüngeren Friedrich Wilhelm Schelling aus Leonberg. Gemeinsam entwerfen sie ein Programm des Idealismus, das auch ein Systemprogramm der Literatur ist: »Mit dem freyen, selbstbewußten Wesen tritt zugleich eine ganze Welt – aus dem Nichts hervor – die einzig wahre und denkbare Schöpfung aus Nichts.« Das freie Spiel der Phantasie (und damit: unseres Ichs) in der Sprache ist Voraussetzung für das Dichten wie das Philosophieren: »Der Philosoph muß eben so viel ästhetische Kraft besitzen, als der Dichter; die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsre BuchstabenPhilosophen. Die Philosophie des Geistes ist eine ästhetische Philosophie.« Die Ausstellung lädt zum Selbstexperiment ein: Wie idealistisch sind wir? Wie kommen wir ins Phantasieren und – einen Schritt weiter – wie kommen wir ins Denken? Am Tisch der Ausstellungs-WG nehmen dabei unter anderem Platz: Johann Wolfgang von Goethe, David Friedrich Strauß, Friedrich Theodor Vischer und Eduard Mörike, Heinrich Heine, Georg Simmel und Margarete Susman, Franz Kafka und Hermann Hesse, Hannah Arendt, Paul Tillich und Theodor W. Adorno, Heiner Müller und Peter Hacks, Alfred Andersch, Robert Gernhardt und Eckhard Henscheid, Hans-Georg Gadamer und Judith Butler sowie Ulrich Schlösser und Studierende der Philosophie der Universität Tübingen. Die Ausstellung ›Hegel und seine Freunde‹ wird durch eine lange Nacht der Philosophie am 8. Februar 2020 ergänzt. Weitere Informationen ab Oktober. ›Hegel und seine Freunde‹ wird von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro Ausstellungseröffnung: ›Hegel und seine Freunde‹ 15.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=309&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=af9f03cb528f5b26907e8e7aea66049f Ausstellung, Zur Eröffnung um 11 Uhr spricht Judith Butler. Begrüßung Sandra Richter. Um 14 Uhr führt die Künstlerin Veronika Reichl mit einer Lecture-Performance in Motive von Hegels Philosophie ein. Ausstellung bis 16.2.2020. #MarbachMoves 06.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=312&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=a0fb1f0bf80407035c98f8595b399935 Ausstellung, Jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr heißt es auf der Schillerhöhe bis zum Beginn der Herbstferien #MarbachMoves (mit Christine König und der Marbacher Zeitung). Wer davor erfahren möchte, das auch Literatur bewegt, darf Dienstags ab 15 Uhr kostenlos in die Museen, wenn er seine Sportsachen mitbringt. In ›Lachen. Kabarett‹ verstecken sich mindestens zwei Anleitungen zur Körperbewegung ... Turnen mit Friedrich Schiller und Tanzen mit Clemens Brentano. ›Tropenkoller. Literarischer Imperialismus‹ 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=325&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=69c95d9c96b37cb686624d5e792f1c64 Ausstellung, Eine Open-Space-Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne, 10. November 2019 bis 8. November 2020 ›Tropenkoller‹ meint seelische und körperliche Erregungszustände, ausgelöst durch klimatische Extrembedingungen. ›Tropenkoller‹ war mehr als ein Phantasiebegriff: Er stand für eine medizinische Diagnose, die auch vor Gericht folgenreich sein konnte. Wurde einem Sklaventreiber ›Tropenkoller‹ attestiert, konnte er freigesprochen werden. Und ›Tropenkoller‹ war noch mehr als das: Phantasiebegriff und Einfallstor für sozialpolitische Kolonialkritik. 1895, als das Deutsche Kaiserreich seine kolonialpolitischen Aktivitäten im Wettbewerb mit den ›Weltmächten‹ England und Frankreich verstärkte, erschien Frieda von Bülows Kolonialroman Tropenkoller, ein Bestseller, der vier Auflagen erlebte und die deutsche Kolonialliteratur erfand: Er prägte und bündelte ein literarisches Feld von Abenteuerliteratur, Exotik und kulturpolitischem Kolonialismus. Paradiesfiktionen und Kolonialideologie gehen hier Hand in Hand. Die Ausstellung macht diese Grauzonen zwischen Literatur und Ideologie sichtbar. Jede der Linien und jedes der Netzwerke, die in dieser Ausstellung von unterschiedlichen Kuratoren unterschiedlicher nationaler Herkunft gezogen und geknüpft werden, geht von einem Wort, einem Satz, einer besonderen Szene in Frieda von Bülows Roman aus und kontrastiert den Fund mit anderen Kolonialtexten wie Robert Müllers Tropen, Gustav Frenssens Peter Moors Fahrt nach Südwest und Hans Grimms Volk ohne Raum, aber auch mit kanonischen Texten wie Fontanes Effi Briest, Kafkas In der Strafkolonie und Hans Henny Jahnns Perrudja. Die Ausstellung wird zusammen mit Studierenden der Klasse Uli Cluss an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart so konzipiert, dass sie als ›open space‹ selbst zum Aushandlungsraum von Themen und Perspektiven werden kann – also ein Thema nicht ›repräsentiert‹, sondern mit den in einer Ausstellung möglichen Mitteln zur offenen wie öffentlichen Debatte stellt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der University of Namibia, den National Library & Archive Services Namibia und dem Goethe-Institut Namibia. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro ›Dostojevskij und Schiller‹ 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=327&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=3624e08de7fcf68c17db697861592788 Ausstellung, Mit zehn Jahren sieht Fjodor Dostojevskij eine Aufführung von Schillers ›Räubern‹ in Moskau: »Ich habe ihn auswendig gelernt, habe in seiner Sprache gesprochen und in seinen Bildern geträumt … Schon wenn ich den Namen Schiller höre, tut mir das Herz weh.« In ›Schuld und Sühne‹ wird Raskolnikow als Schiller bezeichnet. Die Ausstellung zeigt die Spuren dieser ersten literarischen Liebe. In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Literaturmuseum der Russischen Föderation. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro Ausstellungseröffnung: Dostojevskij und Schiller 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=311&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=0f87b645ec8e5fb7598f810a2313221c Ausstellung, Mit zehn Jahren sieht Fjodor Dostojevskij eine Aufführung von Schillers Räubern in Moskau: »Ich habe ihn auswendig gelernt, habe in seiner Sprache gesprochen und in seinen Bildern geträumt … Schon wenn ich den Namen Schiller höre, tut mir das Herz weh.« In Schuld und Sühne wird Raskolnikow als Schiller bezeichnet. Die Ausstellung zeigt die Spuren dieser ersten literarischen Liebe. Grußworte sprechen Dmtri Bak und Alla Manilowa, Staatssekreträrin, stellvertretende Kultusministerin der Russischen Föderation. In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Literaturmuseum der Russischen Föderation. Ausstellung bis 16. Februar 2020. Ausstellungseröffnung: ›Tropenkoller‹. Literarischer Imperialismus 07.08.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=318&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=6f5e43bdd0b298e15d954541e38a6cbe Ausstellung, Zur Eröffnung sprechen Theresia Bauer, Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie Heike Gfrereis und Sandra Richter. Ausstellung bis 8.11.2020.