Ausstellungen https://www-test.dla-marbach.de RSS-Feed des DLA Marbach Droste Digital. Handschriften – Räume – Installationen 15.12.2023 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/636/?cHash=13b26b6ca3a58b30b49dd93b4262c13c Ausstellung, Winzige, kaum lesbare Buchstaben drängen sich dicht an dicht, formen sich zu Wörtern und Texten, die das Papier oft bis zum Rand füllen, einiges ist durchgestrichen und korrigiert, anderes ergänzt – manches sogar vertikal. Annette von Droste-Hülshoffs Handschriften sind eindrückliche Textbilder mit einer ganz eigenen Ästhetik. Die Ausstellung Droste Digital. Handschriften – Räume – Installationen präsentiert erstmals digitalisierte Manuskripte aus dem Meersburger Nachlass der Schriftstellerin, nimmt sie buchstäblich unter die Lupe, zeigt sie in verschiedenen Größen, deckt Schreib- und Entstehungsprozesse auf, macht die Handschriften in künstlerischen Installationen erfahrbar. Dabei zielt die Ausstellung auf eine Aktualisierung des historischen Erbes Annette von Droste-Hülshoffs und auf eine produktive Begegnung zwischen Damals und Heute. Von Burg Hülshoff, dem Geburtsort Annette von Droste-Hülshoffs, ist die Ausstellung weitergewandert ins Literaturmuseum der Moderne, wo sie mit Exponaten und Adaptionen künstlerischer Installationen von Dorothee Elmiger, Nora Gomringer, Anna Kpok (Almut Pape & Emese Bodolay) und Roman Hagenbrock bis zum 7. April 2024 zu sehen sein wird. Die Ausstellung ›Droste Digital‹ ist eine Eigenproduktion von Burg Hülshoff Burg Hülshoff – Center for Literature. Sie wird gefördert von der LWL-Kulturstiftung und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm »Digitalisierung in Kultur und Medien«.  In Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, der LWL-Literaturkommission für Westfalen, dem LWL-Archivamt, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, Burg Vischering und dem Kulturgut Haus Nottbeck. Napróti – Imaginäres Territorium 09.02.2024 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/660/?cHash=bd57fb70774be1deb1799b118f708a7c Ausstellung, Ein Ausstellungsprojekt des Collectif ça gronde zu Gast im Literaturmuseum der Moderne Im Rahmen der Ausstellung ›Kafkas Echo‹ wird ein Projekt des französischen Collectif ça gronde für einen Monat im Literaturmuseum der Moderne zu Gast sein. Die sechs Künstler/-innen des Collectif haben auf einer Wanderschaft zwischen Straßburg und Prag und auf den Spuren von Franz Kafka Materialien, Begegnungen und Erfahrungen gesammelt, aus denen das Ausstellungsprojekt Napróti – Imaginäres Territorium entstanden ist. Napróti, ein Netzwerk aus menschlichen und nicht-menschlichen Wesen, Orten und Kulturen, eine Art Landschaft mit beweglichen und porösen Grenzen, zwischen Realität und Fiktion macht für einen Monat Station im Literaturmuseum der Moderne und wird durch Performances des Collectif bespielt. Bei ihrem Projekt waren und sind die Künstler/-innen u. a. geleitet von folgenden Fragen: Welche Städte und Landschaften prägten Franz Kafka und sein Werk? Wie verändert sich eine Stadt zwischen ihrem Kern und ihren äußeren Rändern, wenn man sie wie ein »Landvermesser« auf Kafkas Spuren durchquert? Welche Geschichten entwickelt ein reisendes, von Kafkas Figuren und Landschaften inspiriertes Marionettentheater in der Begegnung mit seinem Publikum? Welche Identitäten entstehen durch einen »kafkaesken« Personenfragebogen? Wie können absurde und albtraumhafte Situationen aus der Arbeitswelt in einer Fotoserie in Szene gesetzt werden? Wie kann man durch Körpersprache, Zeichensprache oder Zeichnungen mit Menschen anderer Kulturen in Kontakt treten? Schiller, Hölderlin, Kerner, Mörike 15.12.2023 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/394/?cHash=7997cb21050a2ec00e3b1ae0a73b0ab2 Ausstellung, Eine Interimsausstellung im Literaturmuseum der Moderne. Für das Schiller-Nationalmuseum erarbeiten wir zurzeit ein neues Ausstellungskonzept. Daher sind vier Schriftsteller – Schwaben von Geburt und Autoren von Weltrang – vorläufig ins Literaturmuseum der Moderne umgezogen. Wir haben über 100 Dinge eingepackt, die deren poetisch besonderen Seiten zeigen: Friedrich Schillers unterschiedliche Spiele, Justinus Kerners Tintenklecksbilder und die eigenwilligen Aufschreibesyteme von Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike.