Ausstellungen https://www.dla-marbach.de RSS-Feed des DLA Marbach ›Hegel und seine Freunde. Eine WG-Ausstellung‹ 19.09.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=326&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=dedff497cb8a9f2d1e7a1df9322f43fe Ausstellung, Eine WG-Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne, 6. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020 Was sind wir? Was bin ich? Wie werden wir frei? Was macht uns in einem moralischen Sinn gut? Was ist Wahrheit? Warum gibt es Gott? Wozu gibt es Kunst? Fragen wie diese elektrisieren kurz nach dem Ausbruch der Französischen Revolution 1789 drei Theologie-Studenten des Tübinger Stifts, die dort sogar einige Zeit ein Zimmer teilen: den 1770 geborenen Georg Wilhelm Friedrich Hegel aus Stuttgart, den gleichaltrigen Friedrich Hölderlin aus Lauffen und den fünf Jahre jüngeren Friedrich Wilhelm Schelling aus Leonberg. Gemeinsam entwerfen sie ein Programm des Idealismus, das auch ein Systemprogramm der Literatur ist: »Mit dem freyen, selbstbewußten Wesen tritt zugleich eine ganze Welt – aus dem Nichts hervor – die einzig wahre und denkbare Schöpfung aus Nichts.« Das freie Spiel der Phantasie (und damit: unseres Ichs) in der Sprache ist Voraussetzung für das Dichten wie das Philosophieren: »Der Philosoph muß eben so viel ästhetische Kraft besitzen, als der Dichter; die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsre BuchstabenPhilosophen. Die Philosophie des Geistes ist eine ästhetische Philosophie.« Die Ausstellung lädt zum Selbstexperiment ein: Wie idealistisch sind wir? Wie kommen wir ins Phantasieren und – einen Schritt weiter – wie kommen wir ins Denken? Am Tisch der Ausstellungs-WG nehmen dabei unter anderem Platz: Johann Wolfgang von Goethe, David Friedrich Strauß, Friedrich Theodor Vischer und Eduard Mörike, Heinrich Heine, Georg Simmel und Margarete Susman, Franz Kafka und Hermann Hesse, Hannah Arendt, Paul Tillich und Theodor W. Adorno, Heiner Müller und Peter Hacks, Alfred Andersch, Robert Gernhardt und Eckhard Henscheid, Hans-Georg Gadamer und Judith Butler sowie Ulrich Schlösser und Studierende der Philosophie der Universität Tübingen. Die Ausstellung ›Hegel und seine Freunde‹ wird durch eine lange Nacht der Philosophie am 8. Februar 2020 ergänzt. Weitere Informationen ab Oktober. ›Hegel und seine Freunde‹ wird von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro ›Dostojewskij und Schiller‹ 17.09.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=327&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=3624e08de7fcf68c17db697861592788 Ausstellung, Mit zehn Jahren sieht Fjodor Dostojewskij eine Aufführung von Schillers ›Räubern‹ in Moskau: »Ich habe ihn auswendig gelernt, habe in seiner Sprache gesprochen und in seinen Bildern geträumt … Schon wenn ich den Namen Schiller höre, tut mir das Herz weh.« In ›Schuld und Sühne‹ wird Raskolnikow als Schiller bezeichnet. Die Ausstellung zeigt die Spuren dieser ersten literarischen Liebe. In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Literaturmuseum der Russischen Föderation. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro ›Hands on! Schreiben lernen, Poesie machen‹ 19.09.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=324&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=eaf955eb7a169e83e6791ecc9a9e2398 Ausstellung, Eine Rote-Faden-Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum, 29. September 2019 bis 1. März 2020 Wie lernen wir schreiben? Wie beginnen wir, von Hand Buchstaben zu formen und daraus dann Wörter und Sätze und: Literatur zu bauen? Die von Hans Magnus Enzensberger angeregte Ausstellung zeigt Schreibübungen, Schulhefte, erste Gedichte und Briefe vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Friedrich Schiller bis Theresia Enzensberger. Und sie stellt das scheinbare Gegenteil zur Handschrift aus: Programme und Modelle zum Poesieautomaten von Hans Magnus Enzensberger, Oskar Pastiors Buchstabengewichte und ein Grammatik-Brettspiel von Sibylle Lewitscharoff. Alle Besucherinnen und Besucher können im Rahmen des Marbacher ›Netzwerks literarische Erfahrung‹ an einem Experiment teilnehmen: Verstehen wir literarische Texte besser, wenn wir sie in der Handschrift lesen oder selbst mit der Hand in den Raum schreiben? ›Hands on!‹ wird vom Freundeskreis des Deutschen Literaturarchivs Marbach gefördert. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro #StepOne. Narrating Africa. Eine Open-Space-Ausstellung 13.09.2019 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=325&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=69c95d9c96b37cb686624d5e792f1c64 Ausstellung, 10. November 2019 bis 22. November 2020 im Literaturmuseum der Moderne Welche Texte und Archivalien gehören in einen realen und dann auch virtuellen Raum, in dem es um die unterschiedlichen Arten und Weisen geht, Afrika zu erzählen? Diese Frage verhandelt unter dem Titel Narrating Africa in einem ersten Schritt der erweiterte Teilnehmerkreis eines Workshops, der im September 2019 als Auftakt eines Forschungs- und Ausstellungsprojekts im Deutschen Literaturarchiv Marbach stattgefunden hat: Julia Augert, Coletta Kandemiri, Nelson Mlambo, Napaldulwe Shiweda (alle University of Namibia), Werner Hillerbrecht (National Archives of Namibia), Dag Henrichsen, Christian Vandersee (Basler Afrika Bibliographien), Dorothee Kimmich, Sigrid Köhler (Universität Tübingen), Annette Bühler-Dietrich (Universität Stuttgart), Bruno Arich-Gerz (Universität Wuppertal), Stephan Hermes (Universität Duisburg-Essen) sowie aus Marbach Madeleine Brook, Jan Bürger, Heike Gfrereis, Vera Hildenbrandt, Stefanie Hundehege, Anna Kinder, Martin Kuhn, Julia Maass, Tamara Meyer und Sandra Richter. In #StepOne der Open-Space Ausstellung stellen sie Lese-, Bibliotheks- und Archivfunde vor, die dann in einem zweiten Schritt dialogisch kommentiert und in eine dritten Schritt im Rahmen einer internationalen Autorentagung erweitert werden. Ziel ist es langfristig, einen virtuellen Forschungsraum aufzubauen, in dem kooperativ literarische Archivmaterialien zum Kolonialismus und Postkolonialismus zugänglich und erforscht werden können.  Die Ausstellung wird zusammen mit Sonja Schwarz und Abdelhamid Ameur, zwei Studierenden der Klasse Uli Cluss an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, so gestaltet, dass sie als ›open space‹ Themen und Perspektiven von Narrating Africa auf einfache Weise zur offenen wie öffentlichen Debatte stellt. Gefördert von Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro