Ausstellungen https://www.dla-marbach.de RSS-Feed des DLA Marbach SateLIT1: Planet Motzstraße. Else Lasker-Schülers Lebenszeichen aus Berlin 11.12.2020 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=397&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=b59de11ccf5f527e8e8deb9103ca7609 Ausstellung, Literatur verändert unser Leben. Sie schult den Umgang mit Mehrdeutigkeit und vervielfältigt unsere Perspektiven. SateLIT heißt eine neue Reihe des Deutschen Literaturarchivs Marbach und der Stiftung Brandenburger Tor. Ausgehend von Stücken aus den Marbacher Sammlungen erkunden wir mit Gästen an zwei Orten (Marbach/Berlin), wie sich diese Wirkmächtigkeit der Literatur vermitteln lässt und welche Rolle Literaturarchive dabei spielen. SateLIT1 zeigt die 64 erhaltenen, im Januar 2020 mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder erworbenen Postkarten und Briefe, die Else Lasker-Schüler von 1905 bis 1931 an den Gymnasialrektor, Altphilologen, Literaturkritiker und Übersetzer Nicolaas Johannes Beversen im holländischen Leiden geschrieben hat. Im Juli 2020 sichtete die Schriftstellerin, Regisseurin und Tänzerin Judith Kuckart im Archiv die Korrespondenz, Ende August sprach sie darüber mit Thomas Sparr (Editor-at-Large für den Suhrkamp Verlag) in Berlin. Eine Ausstellungsreihe der Stiftung Brandenburger Tor, der Kulturstiftung der Berliner Sparkasse und des Deutschen Literaturarchivs Marbach Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro Laß leuchten! Peter Rühmkorf – selbstredend und selbstreimend 13.07.2020 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=381&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=a907232016195f273a05feedc3bf2452 Ausstellung, Eröffnung am 25. Oktober 2020 Der vielfach preisgekrönte Lyriker Peter Rühmkorf (1929–2008) war lange Jahre in Hamburg an der Elbe zu Hause, doch seine Manuskripte ›wohnen‹ bereits seit 1980 als sogenannter Vorlass im Deutschen Literaturarchiv, wo nun die Arno Schmidt Stiftung Rühmkorfs Leben und Werk mit der umfangreichen Ausstellung »Laß leuchten!« im Schiller-Nationalmuseum präsentiert. Rühmkorf publizierte seine Gedichte nicht nur in Büchern, sondern entdeckte neue Orte für die Lyrik. Gemeinsam mit befreundeten Musikern trug er sie auch als »Jazz und Lyrik« in Kellerclubs, Kirchen und auf öffentlichen Plätzen vor. Er sammelte Kinder- und Spottverse, studierte und rezensierte Kollegen, bewunderte Dichter vergangener Jahrhunderte, schrieb Theaterstücke und erreichte mit seinem Erinnerungsbuch Die Jahre die Ihr kennt ein großes Publikum. Rühmkorf arbeitete als Redakteur der Zeitschrift konkret, als Lektor des Rowohlt Verlags und engagierte sich in der Studenten- und Friedensbewegung. Die Ausstellung zeigt Rühmkorfs Werk und sein Leben als Künstler und streitbarer Intellektueller in allen Facetten. Zentrales Element der Ausstellung ist der »Raum der Gedichte«, in dem zehn Gedichte Rühmkorfs in Großprojektionen inszeniert werden. Eine Auswahl weitgehend unbekannter Filmaufnahmen seiner Jazz-und-Lyrik-Programme aus mehreren Jahrzehnten ergänzt die Gedichtprojektionen. Themenstationen widmen sich wichtigen Aspekten in Schaffen und Leben des Dichters, stellen einzelne Werkphasen vor und erläutern sein poetisches Konzept. Eine fünfzig Quadratmeter große Wandinstallation verdeutlicht am Beispiel des Gedichts Selbst lll/88 Rühmkorfs aufwändigen Arbeitsprozess. Zusammen mit ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ verwandelt die Ausstellung die Marbacher Literaturmuseen bis zum 1. August 2021 in einen Ort, an dem die kleine literarische Form des Gedichts die Hauptrolle spielt und Besucher auf Poesie in unterschiedlichsten Erscheinungsweisen treffen – gereimt und gezählt, bewegt und still, laut und zart, dunkel und leuchtend. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie 28.05.2021 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=380&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=f4482afb2b732389e34c0e2648a450e3 Ausstellung, Literaturmuseum der Moderne 23. Mai 2020 bis 19. September 2021 Was ist Poesie? Was machen wir mit Gedichten? Wie verwandeln sie uns und unsere Wahrnehmung, vielleicht sogar ein wenig unser Leben? Welche Verse lösen Gänsehaut aus, welche rühren uns zu Tränen, welche lassen uns kalt? Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ macht Lust auf das Lesen auch von schwierigen Gedichten. Sie zeigt Hölderlins Gedichte aus sehr unterschiedlichen Perspektiven: von ihrer Entstehung über ihre Machart bis hin zu ihrer Wirkung. Mit Hilfe experimenteller Ansätze können Besucher erforschen, wie sie selbst Hölderlin-Texte lesen und deren poetisch Machart wirkt, was Hölderlins Rezeptionsspuren so besonders macht und wie Wissen, aber auch bestimmte Räume und Situationen unsere literarische Erfahrung verändern. Forschungspartner: Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen und Institut für Psychologie der Universität Tübingen, Centrum für reflektierte Textanalyse (CRETA) und SRC Text Studies Universität Stuttgart, Institut für deutsche Philologie der Universität Würzburg. Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro #StepOne. Narrating Africa. Eine Open-Space-Ausstellung 11.12.2020 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=325&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=69c95d9c96b37cb686624d5e792f1c64 Ausstellung, 10. November 2019 bis 1. August 2021 im Literaturmuseum der Moderne Welche Texte und Archivalien gehören in einen realen und dann auch virtuellen Raum, in dem es um die unterschiedlichen Arten und Weisen geht, Afrika zu erzählen? Diese Frage verhandelt unter dem Titel Narrating Africa in einem ersten Schritt der erweiterte Teilnehmerkreis eines Workshops, der im September 2019 als Auftakt eines Forschungs- und Ausstellungsprojekts im Deutschen Literaturarchiv Marbach stattgefunden hat: Julia Augert, Coletta Kandemiri, Nelson Mlambo, Napaldulwe Shiweda (alle University of Namibia), Werner Hillerbrecht (National Archives of Namibia), Dag Henrichsen, Christian Vandersee (Basler Afrika Bibliographien), Dorothee Kimmich, Sigrid Köhler (Universität Tübingen), Annette Bühler-Dietrich (Universität Stuttgart), Bruno Arich-Gerz (Universität Wuppertal), Stephan Hermes (Universität Duisburg-Essen) sowie aus Marbach Madeleine Brook, Jan Bürger, Heike Gfrereis, Vera Hildenbrandt, Stefanie Hundehege, Anna Kinder, Martin Kuhn, Julia Maass, Tamara Meyer und Sandra Richter. In #StepOne der Open-Space Ausstellung stellen sie Lese-, Bibliotheks- und Archivfunde vor, die dann in einem zweiten Schritt dialogisch kommentiert und in eine dritten Schritt im Rahmen einer internationalen Autorentagung erweitert werden. Ziel ist es langfristig, einen virtuellen Forschungsraum aufzubauen, in dem kooperativ literarische Archivmaterialien zum Kolonialismus und Postkolonialismus zugänglich und erforscht werden können.  Die Ausstellung wird zusammen mit Sonja Schwarz und Abdelhamid Ameur, zwei Studierenden der Klasse Uli Cluss an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, so gestaltet, dass sie als ›open space‹ Themen und Perspektiven von Narrating Africa auf einfache Weise zur offenen wie öffentlichen Debatte stellt. Gefördert von Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro Schiller, Hölderlin, Kerner, Mörike 18.09.2020 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/?tx_lombegoevent_pi1%5BeventDate%5D=394&tx_lombegoevent_pi1%5Baction%5D=show&tx_lombegoevent_pi1%5Bcontroller%5D=Date&cHash=5836007976888a47181669d560ecf57b Ausstellung, Eine Interimsausstellung im Literaturmuseum der Moderne.