Tagungen https://www-test.dla-marbach.de RSS-Feed des DLA Marbach Workshop: Texte für die Leinwand 16.01.2024 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/658/?cHash=4695c58e73cdcc6cc2e9512579348d1c Tagung, Seit Beginn des Kinos greift der Film literarische Vorlagen auf, wandern Figuren, Stoffe und Darstellungsweisen von einem Medium ins andere und wieder zurück: Literatur wird filmisch geschrieben, im Film literarisch erzählt. Auch in einem Literaturarchiv hinterlassen diese Wechsel zwischen und das Miteinander von Literatur, Erzählen und Film Spuren. Seit den 70er-Jahren sammelt das Deutsche Literaturarchiv Marbach systematisch Literaturverfilmungen und Drehbücher, Pläne, Entwürfe, Treatments und Szenarios zu Filmprojekten. Der Workshop gibt einen Einblick in die Vielfalt der Filmbestände am DLA und diskutiert deren Potenzial für die zukünftige Forschung. Mit Matthias Bauer, Stephanie Catani, Elisa Jochum, Johannes von Moltke, Michael Wedel und Chris Wahl. In Kooperation mit dem Stuttgart Research Centre for Text Studies. Das lyrische Flugblatt im Expressionismus - Benn und andere 17.01.2024 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/634/?cHash=fab830571383905f46c65942c489bc2e Tagung, Gastworkshop im Programm der Jungen DSG Die ›Lyrischen Flugblätter‹ Alfred Richard Meyers: eine Reihe broschierter Hefte, aufwendig in der Ausstattung, niedrig im Preis und in der Auflagenzahl. Zahlreiche Autorinnen und Autoren der Avantgarde publizierten hier in den 1910er- und 20er-Jahren ihre Texte zum ersten Mal, namhafte Künstlerinnen und Künstler konnten für die Illustrationen gewonnen werden. Im Fokus des Workshops steht die Frage nach der Rolle dieses Formats für den Literaturbetrieb des Expressionismus. Woher rührte seine Attraktivität für die Avantgarden? Das Programm des Workshops bietet Raum für vertiefte Untersuchungen zur spezifischen Medialität und Materialität dieser Flugblätter sowie zu literarischer Gruppenbildung innerhalb dieser Reihe. In Verbindung mit der Universität Würzburg. Mit Unterstützung der Gottfried-Benn-Gesellschaft e. V. »Kann denn die Frau so was?« Ein Kolloquium zum Werk und Nachlass von Gerlind Reinshagen 17.01.2024 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/653/?cHash=7027d52bd90a196f1cdbb888f8657e8a Tagung, Die Schriftstellerin Gerlind Reinshagen hat Hörspiele, Theaterstücke, Romane und Lyrik publiziert, wurde vom Suhrkamp Verlag verlegt und auf allen großen Bühnen gespielt – und ist heute doch sowohl auf dem Theater als auch in der Literaturwissenschaft unterrepräsentiert. Reinshagen etablierte sich in den späten 60er- und 70er-Jahren mit einem eigenen Theaterstil, der Theatertendenzen ihrer Zeit aufgriff und doch einzigartig blieb. Trotz ihrer Präsenz in den 70er- und 80er-Jahren und ihres kontinuierlichen dramatischen Schaffens setzte sich ihr Erfolg in den 90er-Jahren nicht in gleicher Weise fort – ein Aspekt, der die Frage verdient, wie hier möglicherweise generationelle Ungleichzeitigkeiten oder auch ein schnelllebiger Theaterbetrieb eine größere Sichtbarkeit verhinderten. Diese Tagung zu Reinshagens Werk soll alle Gattungen der Autorin, besonders aber ihre Theaterstücke, beleuchten. Reinshagens Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt, mit Geschlechterkonstruktionen, Krankheit, Geschichte, Dystopie und Intertextualität bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für eine Neulektüre des Werks heute. In Verbindung mit der Universität Stuttgart. A Profusion of Tongues: Migration, Multilinguality, and German Writing 15.02.2024 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/654/?cHash=5a1eb867a55f72a0b16e82ae1fbba6b5 Tagung, Literatur ist heute weltweit von einer Vielfalt der Stimmen geprägt: Für einige der wichtigsten Autorinnen und Autoren, die auf Deutsch veröffentlichen, ist Deutsch die zweite oder auch dritte Sprache gewesen, etwa für Rafik Schami, Yoko Tawada, Olga Martynowa, Saša Stanišić, Natascha Wodin, Emine Sevgi Özdamar oder Marica Bodrožić. Manche, wie der in Syrien geborene und heute in Berlin lebende Aboud Saeed, schreiben zweisprachig. Anderen ist Berlin zum Exil geworden, sie verfassen ihre Texte aber weiterhin in ihrer Muttersprache, denken wir an Wladimir Sorokin, Aslı Erdoğan oder den Friedenspreisträger Liao Yiwu. Bei alledem wird oft vergessen, dass mehrsprachige Biografien nicht nur in Österreich-Ungarn und der Schweiz bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein eher die Regel als die Ausnahme waren. Vor diesem Hintergrund und angesichts der reichen historischen Bestände im DLA stellt die internationale Tagung Fragen nach Mehrsprachigkeit und ihrer Rolle für die Literatur im Wandel der politischen Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt. Die ›Profusion of Tongues‹ folgt oft aus einer Notlage - für die Kunst des Schreibens und den kulturellen Austausch erweist sie sich dennoch immer wieder als enormer Gewinn. Mit Beiträgen von David Gramling, Kader Konuk, Dr Áine McMurtry, Stephen D. Dowden, Didem Uca u.a. Jahrestagung der American Friends of Marbach. In Verbindung mit dem Stuttgart Research Centre for Text Studies. Kunst und Handwerk. Die Techniken des 18. Jahrhunderts 15.12.2023 https://www.dla-marbach.de/kalender/detail/633/?cHash=0274d5b9c5951b9e58c1671c1a485f7c Tagung, Im 18. Jahrhundert wandeln sich Begriff und Einsatz dessen, was in der Antike techne hieß und handwerkliche Arbeitstechniken bezeichnete. Wissensgebieten differenzieren sich aus und mit der zunehmenden Profilierung von Kunst als eigenständigem Funktionssystem mit eigenen Regeln, das sich dezidiert von anderen abgrenzt, wird die alte Koppelung von Kunst und Handwerk, die im techne-Begriff steckt, neu reflektiert. Zugleich legen neue Techniken ein verändertes Justieren der Zusammenhänge von Kunst und Technik nahe. Die Tagung möchte diesen Konstellationen und Konfliktfeldern aus interdisziplinärer Perspektive nachgehen, neben den handwerklichen und maschinellen Techniken auch exemplarische ‚Alltagstechniken‘ des 18. Jahrhunderts – des Malens, Lesens, Schreibens, Klavierspielens usw. – näher beleuchten. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf den historischen Sammeltechniken liegen. Darüber hinaus gilt es, die technischen Möglichkeiten zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in den Blick zu nehmen und somit eine Schnittstelle zu den Digital Humanities zu eröffnen. Keynotes werden u.a. von Katy Barrett (London), Elisabeth Décultot (Halle) und Nick Hopwood (Cambridge) gehalten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Qualifikationsstufen sind zu Beiträgen zu den skizzierten Fragestellungen eingeladen. Bitte reichen Sie Abstracts (300 Wörter, vorzugsweise in Deutsch oder Englisch) für eine 30-minütige Präsentation mit kurzen bio-bibliographischen Angaben bis zum 31. Januar 2024 über das Bewerbungsportal des DLA ein. CfP (Deutsch) Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Veranstalterinnen: PD Dr. Kristin Eichhorn, Universität Stuttgart Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach Kontakt: Dr. Madeleine Brook, madeleine.brook@dla-marbach.de Anmeldung: Birgit Wollgarten, forschung@dla-marbach.de Art and Craft. Technique in the Eighteenth Century Until the eighteenth century, techne – a term with its roots in antiquity – denoted practices of artistic making and doing; during the eighteenth century, this understanding underwent a change. Fields of knowledge became increasingly varied and as art was increasingly demarcated as an independent functional system with its own rules and clearly distinguishable from other systems, the traditional coupling of art and craft inherent in the techne concept was reconsidered and revised. At the same time, new techniques created pressure to reassess the connections between art and technology. This conference addresses these constellations and tensions from an interdisciplinary perspective, examining both the techniques of manual and machine work as well as examples of ‘everyday techniques’ in the eighteenth century – those of painting, reading, writing, piano playing, etc. A particular focus will be placed on historical techniques of collecting on the one hand and, on the other, on the technical possibilities for researching the eighteenth century, thereby establishing an intersection with the Digital Humanities Keynote lectures will be delivered by Katy Barrett (London), Elisabeth Décultot (Halle), and Nick Hopwood (Cambridge). Researchers at all career stages are invited to submit papers on the themes outlined above. A short abstract (300 words, preferably in German or English) for a 30-minute presentation as well as a brief CV and selected publication list should be submitted via the DLA’s portal by 31 January 2024. CfP (English) The conference will be held in German and English. Convenors: PD Dr. Kristin Eichhorn, University of Stuttgart Prof. Dr. Sandra Richter, German Literature Archive Marbach Contact: Dr. Madeleine Brook, madeleine.brook@dla-marbach.de Registration: Birgit Wollgarten, forschung@dla-marbach.de