Pressemitteilungen https://www-test.dla-marbach.de/ Pressemitteilungen des DLA Marbach de TYPO3 News Tue, 20 Feb 2024 13:36:00 +0000 Tue, 20 Feb 2024 13:36:00 +0000 TYPO3 EXT:news news-1625 Tue, 20 Feb 2024 13:17:37 +0000 PM 15/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-15-2024/ Literatur bildet. Eine Bildungsinitiative des DLA Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat Schulklassen eingeladen, sich in mehreren Workshops mit den Themen Exil der 1930er/40er-Jahre und dem Antisemitismus in dieser Zeit auseinanderzusetzen. Mitarbeitende des Deutsche Literaturarchivs aus den Bereichen Bibliothek, Bilder und Objekte, Archiv, Museum und Forschung bieten dazu einen Vormittag lang Präsentationen und Diskussionen zu Literatur und Geschichte für Schüler/- innen ab der 9. Klasse an.

Die Workshops bilden den Auftakt zu einer ersten Bildungsinitiative des DLA: Projekte und Podiumsdiskussionen wollen künftig wichtige Impulse für die aktuelle Bildungsdebatte geben. Welche Bedeutung hat Literatur, welche Rolle spielen Klassiker im heutigen Bildungskanon? Was müssen wir in Zeiten des Internets überhaupt noch selber wissen? Was tragen Archive zur Weiterentwicklung unseres Wissens bei? Und nicht zuletzt: Welche Bedeutung hat die ästhetische Dimension literarischer Werke für unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung?

Die Workshops und Führungen starten am 26. Februar um 9.30 Uhr.

Organisiert in Kooperation mit den Verbindungslehrkräften des Ganerben-Gymnasiums Künzelsau und dem Friedrich-Schiller-Gymnasiums Ludwigsburg sowie dem Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach.

Diese Meldung ist auch im Internet abrufbar unter
http://www.dla-marbach.de/presse

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news-1622 Thu, 15 Feb 2024 11:51:18 +0000 PM 14/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-14-2024/ Vom unabhängigen Denken Hannah Arendt & ihre Kritiker
Nachgelassene Fragmente über die Denkerin von Karl Jaspers
Mit Wolfram Eilenberger, Barbara Hahn und Georg Hartmann

Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil erschien 1963 auf Englisch und ein Jahr später auf Deutsch. Das Buch löste eine heftige Debatte aus. Mit einer Broschüre über den Sinn und die Grenzen unabhängigen Denkens wollte sich Karl Jaspers hinter seine Meisterschülerin stellen, die für ihr Buch immer wieder kritisiert wurde. Aber Jaspers’ Aufzeichnungen, in denen er sich auch mit der Rolle des deutschen Widerstands im ›Dritten Reich‹ und mit der Person Eichmanns auseinandersetzt, blieben Fragment. Georg Hartmann hat das »Hannah-Buch« im Rahmen der Karl-Jaspers-Gesamtausgabe aus dessen Marbacher Nachlass herausgegeben und so der Öffentlichkeit erstmals ein bislang wenig bekanntes Anliegen von Jaspers Philosophieren im Spannungsfeld zwischen Metaphysik und politischer Philosophie bekannt gemacht.

Georg Hartmann, Experte für den Jaspers-Nachlass, gibt Einblick in seine Editionsarbeit. Wolfram Eilenberger, der mit Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie und Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in dunkler Zeit zwei vielfach ausgezeichnete internationale Bestseller vorlegte, fragt zusammen mit der Hannah-Arendt-Herausgeberin, Literaturwissenschaftlerin und Essayistin Barbara Hahn danach, welches neue Licht Jaspers’ Aufzeichnungen auf eine Theoretikerin werfen, deren Lebenswerk postum immer größeren Einfluss gewinnt, weltweit. Begrüßung: Jan Bürger (DLA).

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr, im Humboldt-Saal (Archivgebäude) des Deutschen Literaturarchivs Marbach statt. Eintritt: 9,-/ 7,- € (erm./DSG). Kartenvorverkauf über Reservix.

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news-1621 Fri, 09 Feb 2024 10:19:12 +0000 PM 13/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-13-2024/ ›Games Canon & Games History‹ Kooperationsveranstaltung des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel, des EXC ›Temporal Communities‹ an der Freien Universität Berlin, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Fachhochschule Kaiserslautern und der AG Games

Mit dem Thema ›Games Canon & Games History‹ beschäftigt sich am 13. Februar ein virtueller Workshop.

Das Sammeln von Kulturgütern setzt bestimmte Bedingungen voraus, die es auch für die Sammlung von Computerspielen zu bestimmen gilt. Der Workshop mit Ausrichtung auf eine möglichst umfassende, vielseitige und diverse Dokumentation der Games History widmet sich den zentralen Herausforderungen und Fragen: Wie lassen sich die Kanon-debatten aus Literatur- und Filmwissenschaft und die damit verbundenen Praktiken wie Retrospektiven in Kulturzentren und Filmmuseen auf die Games Studies übertragen? Was sind die Meilensteine der Gameskultur? Welche Ansätze ergeben sich im Vergleich zu anderen Medien und deren Archivierungspraktiken? Was wird in einer Games-Sammlung archiviert? Kann Games History national geschrieben werden?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops, in dem u.a. Dîlan Canan Çakir, Astrid Ensslin, Daniel Martin Feige, Anke Finger, Rudolf Inderst, Stefanie D. Kuschill, James Newman, Matthias Oborski, Andreas Rauscher und Susana Tosca sprechen.

Teilnahme über folgenden Link:
https://zoom.us/j/94826907279?pwd=SWdWY0VVdzU4KzhQUVJjZ3hCdGhWUT09

Aktuelles Programm:
https://www.temporal-communities.de/events/2024/virtual-workshop-games-canon.html

Der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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news-1620 Fri, 09 Feb 2024 08:30:50 +0000 PM 12/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-12-2024/ Mia Oberländer zu Gast in der Kulturakademie ›Literatur‹ am 13. Februar

In einer Lesung mit Gespräch präsentiert die Comic-Künstlerin Mia Oberländer ihre Graphic Novel Anna, die 2021 mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg spricht Mia Oberländer mit den teilnehmenden Jugendlichen über ihre humorvolle und ernste Geschichte Anna, über das Anderssein, über Selbst- und Fremdwahrnehmung und über Ängste, die sich über Generationen weitertragen. Aber es geht auch um grafische Ebenen, um Zeit, Tempo und Rhythmus, um die Bedeutung des ›Lettering‹ – und darüber, wie das Gehirn immer und überall nach Verbindungen sucht, die man sich erzählerisch zunutze machen kann.

Die Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg fördert seit 2010 mit einem einzigartigen Bildungsangebot besonders interessierte und talentierte Jugendliche in den Bereichen Bildende Kunst, MINT, Musik und Literatur. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist Kooperationspartner in der Sparte Literatur für die Klassenstufen sechs bis acht. Auch in den Faschingsferien 2024 sind wieder junge Schreibtalente aus ganz Baden-Württemberg auf der Schillerhöhe zu Gast, um eine Woche lang in das literarische Schreiben eingeführt zu werden.

Die Veranstaltung mit Mia Oberländer ist öffentlich und findet am Dienstag, 13. Februar, um 19 Uhr im Leibinger-Auditorium im Literaturmuseum der Moderne statt. Der Eintritt ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten: museum@dla-marbach.de.

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news-1619 Wed, 07 Feb 2024 18:35:36 +0000 PM 11/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-11-2024/ Deutsche Literaturstiftung (DLS) im Rahmen der Deutschen Schillergesellschaft (DSG) gegründet

Die Deutsche Schillergesellschaft hat die Deutsche Literaturstiftung gegründet. Dies haben am 15. September 2023 Vorstand und Kuratorium der Deutschen Schillergesellschaft (DSG) beschlossen. Am 15. Januar 2024 hat sich jetzt – nach dem Kuratorium – auch der Vorstand der DLS konstituiert: Den Vorstandsvorsitz übernimmt Lars Gehner (Wealth Management Stuttgart, Deutsche Bank AG), stv. Vorstandsvorsitzende ist Prof. Dr. Kader Konuk (TU Dortmund). Die Stiftung soll es der DSG ermöglichen, ein dauerhaftes Vermögen aufzubauen, das dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) zugutekommt. Sie soll langfristig die Ziele und Aufgaben der DSG und damit des DLA befördern: Zum einen stehen dem DLA durch die DLS verlässlich zusätzliche Mittel zur Verfügung, die für die DSG-Satzungszwecke frei verfügbar sind, insbesondere für Erwerbungen, Forschungsprojekte und Bildungsarbeit. Zum anderen kann die Stiftung dem DLA private Vermögen auf Dauer zugänglich machen. Die DLS hat die Rechtsform einer gemeinnützigen, rechtlich unselbständigen Stiftung (Treuhandstiftung) mit dem Rechtsträger DSG.

Die enge Bindung der DLS an die DSG stellt sicher, dass die Mittel der Stiftung einzig dem DLA und dessen Arbeit zugutekommen und die Aufsicht über die Stiftung beim Kuratorium der DSG liegt, d.h. auch bei deren Zuwendungsgebern Bund und Land. Die Einrichtung eines Stiftungsvorstands erlaubt zugleich eine eigenständige Bewertung der Förderanträge des DLA und eine unabhängige Entscheidung über die Stiftungsmittel.

Die DLS wird die Leistung des DLA-Freundeskreises effektiv ergänzen. Der Freundeskreis hat die von ihm anhaltend großzügig bereitgestellten privaten Mittel aufgrund seiner Rechtsform als Verein in jedem laufenden Jahr an das DLA zu verausgaben, die DLS kann ergänzend dazu Privatvermögen auf Dauer an das DLA binden.

Weitere Informationen: https://www.dla-marbach.de/dls/ 

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news-1618 Wed, 07 Feb 2024 18:34:08 +0000 PM 10/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-10-2024/ Michail Schischkin hält die Schillerrede 2024 Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michail Schischkin hält am 10. November 2024 die diesjährige Schillerrede.

In Russland geboren und aufgewachsen, ist der seit 1995 in der Schweiz lebende Schischkin nicht nur der einzige Autor, der mit den drei wichtigsten Literaturpreisen Russlands ausgezeichnet wurde, sondern auch international erfolgreich. Seit dem Zerfall der Sowjetunion tritt Schischkin immer wieder als scharfer Kritiker der russischen Regierung und Politik an die Öffentlichkeit. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 forderte Schischkin in einem Interview eine »totale Entputinisierung Russlands«.

Mit der Schillerrede im November wird jährlich an den Geburtstag Friedrich Schillers erinnert. Michail Schischkin hält die traditionelle Festrede nach u.a. Abdulrazak Gurnah, Daniel Kehlmann, Anne Weber, Christian Drosten, Cem Özdemir, Jan Philipp Reemtsma, Orhan Pamuk, Jan Assmann, Brigitte Kronauer, Berthold Leibinger und Richard von Weizsäcker.

Michail Schischkin wurde 1961 in Moskau geboren und arbeitete als Lehrer, Journalist und Übersetzer. Seine Bücher – Romane, Sachbücher (Tote Seelen, lebende Nasen. Eine Einführung in die russische Kulturgeschichte, 2019) und Essays (Ein Buchstabe auf Schnee. Robert Walser, James Joyce, Wladimir Scharow, 2019) – wurden in 35 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. So erhielt Schischkin 2011 den Internationalen Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt in Berlin, sein Roman Die Eroberung von Ismail wurde 2000 u.a. mit dem Booker-Prize für das beste russische Buch des Jahres ausgezeichnet. Seine Essays erscheinen in den großen Zeitungen im deutschen Sprachraum sowie in den wichtigsten internationalen Medien wie New York Times, The Wall Street Journal, The Guardian und Le Monde.

Michail Schischkin ist Mitglied des Schweizerischen Schriftstellerverbandes Autorinnen und Autoren der Schweiz, des Deutschschweizer PEN-Zentrums, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Mitgründer des PEN Berlin.

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news-1617 Wed, 07 Feb 2024 18:32:38 +0000 PM 9/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-9-2024/ Sonderetat des Bundestags für das DLA Marbach Fördersummen für Projekte ›Das freie Wort sichern‹ und ›Science-Fiction-Literatur‹

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat im Rahmen der Beratungen für den Bundeshaushalt 2024 zusätzliche Projekte für das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) vorgesehen: Demnach ist eine Förderung des Programms ›Das freie Wort sichern‹ mit bis zu 1.500.000 Euro beabsichtigt. Hinzu kommen bis zu 410.000 Euro für ein Projekt zu Science-Fiction-Literatur.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth: »Die Förderung des Programms ›Das freie Wort‹ ermöglicht es dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, seine bedeutende Sammlung von Exilschriften zu erweitern. Damit bewahrt es einen herausragenden Teil unseres schriftlichen Kulturerbes. Diese Werke deutscher Exilliteratur, die Nachlässe der unter den Nationalsozialisten Verbannten und Verfemten sind Teil unseres literarischen Gedächtnisses. Und auch heute bedürfen geflüchtete Schriftstellerinnen und Schriftsteller besonderer Unterstützung, damit ihre Stimmen auch im Exil nicht verstummen. Ihre Schriften kann das Literarturarchiv mit diesem Projekt sichern und erhalten. Den Abgeordneten des Deutschen Bundestages danke ich sehr für ihr Bekenntnis zum Erhalt dieser wichtigen Zeitzeugnisse.«

»Unser großer Dank gilt Kulturstaatsministerin Claudia Roth, dem Haushaltsausschuss und zahlreichen Mitgliedern des Deutschen Bundestags, die sich mit uns dafür einsetzen, das freie Wort zu sichern«, so Kai Uwe Peter, Präsident der Deutschen Schillergesellschaft, und Sandra Richter, Direktorin des DLA. Sandra Richter erläutert: »Mit den jetzt vorgesehenen Projektmitteln für das Programm ›Das freie Wort sichern‹ setzen wir drei Schwerpunkte: 1. Exil und Migration, 2. Wandel der Öffentlichkeit und 3. Geschlechtergerechtigkeit. Anhand unserer Archivbestände aus Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte fragen wir nach der ethischen und politischen Substanz unserer freiheitlichen Kultur, deren Gefährdung und Zerbrechlichkeit.«

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen durch Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen des DLA in die gegenwärtige Debatte eingespeist werden. Im Sinne seines Gründungsauftrags wirkt das DLA für das freie Wort. So ist und bleibt das DLA für die Werke der durch Diktatur und Krieg bedrohten Autor/-innen auch ein Exil-Archiv, das dem Denken und Schreiben Geflüchteter Archivasyl bietet. Darüber hinaus ist das DLA aufgrund seines ideengeschichtlichen Schwerpunktes schon immer ein Archiv der ästhetischen und intellektuellen Öffentlichkeit, deren medialen Wandel es nun ebenfalls in den Blick nimmt. Dazu gehört auch der besondere, nun mit einem eigenen Projekt unterlegte Auftrag, breitenwirksame Literatur wie Science-Fiction zu bewahren und zu erforschen.

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news-1616 Wed, 07 Feb 2024 10:22:43 +0000 PM 8/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-8-2024/ Virtuelle Jahrespressekonferenz des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Donnerstag, 8. Februar 2024, 11 Uhr

 


Themen:
• Schillerrede 2024
• Wissenschaftliches und literarisches Programm 2024
• Perspektiven der Sammlung: Neuerwerbungen
• Programm Museen 2024
• Bauplanungen
• Deutsche Literaturstiftung

Es sprechen:
Prof. Dr. Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Dr. Ulrich von Bülow, Leiter Abt. Archiv
Dr. Vera Hildenbrandt, Leiterin Abt. Museen
Dr. Natalie Maag, Leiterin Abt. Bibliothek
Steffen Schmidt, Leiter Abt. Verwaltung

Kai Uwe Peter, Präsident der Deutschen Schillergesellschaft
Lars Gehner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Literaturstiftung
Prof. Dr. Kader Konuk, stv. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Literaturstiftung

Die Pressekonferenz findet per Zoom statt.
Um Anmeldung wird gebeten: presse@dla-marbach.de 

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news-1615 Mon, 05 Feb 2024 10:19:02 +0000 PM 7/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-7-2024/ ›Lichtungen‹ Die Erzählerin Iris Wolff und ihr neuer Roman

Drei Jahre ist es her, dass Iris Wolffs Roman Die Unschärfe der Welt zum Bestseller wurde. Die Süddeutsche Zeitung sprach damals von einem »Zauberkunststück der Imagination«. Ganz überraschend kam dieser Erfolg nicht, denn Iris Wolff wurde bereits mit ihren früheren Veröffentlichungen unter passionierten Leserinnen und Lesern eine Art Geheimtipp, nicht nur in Marbach, wo sie viele Jahre in den Literaturmuseen arbeitete. Für die vier Bücher, die Iris Wolff seit 2012 veröffentlichte, wurde sie mit wichtigen Auszeichnungen geehrt wurde, darunter mit dem Solothurner Literaturpreis und dem Marie Luise Kaschnitz-Preis.

Im Januar 2024 erschien ihr neuer Roman Lichtungen und steht bereits auf Platz 1 der SWR Bestenliste. Erzählt wird von Lebensentwürfen in einem sich fortwährend wandelnden Europa. Das Buch spannt einen Bogen zwischen dem kommunistischen Vielvölkerstaat Rumänien und der Gegenwart in der Bundesrepublik und im Postsozialismus – das Porträt einer berührenden Freundschaft und eine poetische Reise zwischen den Zeiten. Es moderiert Jan Bürger, Deutsches Literaturarchiv Marbach.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 8. Februar, 19.30 Uhr, im Humboldt-Saal (Archivgebäude) des Deutschen Literaturarchivs Marbach statt. Eintritt: 9,- / 7,- € (erm./DSG). Kartenvorverkauf über Reservix.

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news-1614 Mon, 05 Feb 2024 09:31:57 +0000 PM 6/2024 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-6-2024/ Virtuelle Jahrespressekonferenz des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Donnerstag, 8. Februar 2024, 11 Uhr

 


Themen:
• Schillerrede 2024
• Wissenschaftliches und literarisches Programm 2024
• Perspektiven der Sammlung: Neuerwerbungen
• Programm Museen 2024
• Bauplanungen
• Deutsche Literaturstiftung

Es sprechen:
Prof. Dr. Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Dr. Ulrich von Bülow, Leiter Abt. Archiv
Dr. Vera Hildenbrandt, Leiterin Abt. Museen
Dr. Natalie Maag, Leiterin Abt. Bibliothek
Steffen Schmidt, Leiter Abt. Verwaltung

Kai Uwe Peter, Präsident der Deutschen Schillergesellschaft
Lars Gehner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Literaturstiftung
Prof. Dr. Kader Konuk, stv. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Literaturstiftung

Die Pressekonferenz findet per Zoom statt.
Um Anmeldung wird gebeten: presse@dla-marbach.de 

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