Pressemitteilungen https://www.dla-marbach.de/ Pressemitteilungen des DLA Marbach de TYPO3 News Sun, 24 May 2020 14:38:01 +0000 Sun, 24 May 2020 14:38:01 +0000 TYPO3 EXT:news news-1164 Fri, 22 May 2020 12:14:09 +0000 PM 29/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-29-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a30799495723868f084a4458affd0ad Videobotschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung der Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ am 23. Mai

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sendet eine Grußbotschaft per Video zur Eröffnung der großen Wechselausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Rahmen des Hölderlinjahrs 2020. Das Video ist ab sofort auch auf der Website des DLA (Start) zugänglich; die Eröffnungsrede des Bundespräsidenten, die er nach ursprünglicher Planung am 19. März in Marbach gehalten hätte (die Veranstaltung musste Corona-bedingt abgesagt werden), steht ab sofort im Pressebereich der DLA-Website zur Verfügung (als PDF zum Download). Ein Grußwort zur Ausstellung von Sandra Richter, Direktorin des DLA, wird ebenfalls per Video auf der DLA-Website (Start) gezeigt. Nach zehnwöchiger Corona-Pause kann am 23. Mai das Literaturmuseum der Moderne und damit auch die große Hölderlin-Ausstellung eröffnet werden.

Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ zeigt Hölderlins Gedichte von ihrer Entstehung über ihre Machart bis hin zu ihrer Wirkung: Mit über 150 Objekten und Stationen erforscht sie die Dimensionen poetischer Sprache und erstreckt sich dabei über das ganze Literaturmuseum der Moderne. Auf dem Hölderlin-Leser Paul Celan liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt, er wäre im Jahr 2020 100 Jahre alt geworden und zugleich jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. Die Leiterin der Marbacher Museen, Heike Gfrereis, hat die Ausstellung mit Vera Hildenbrandt und Michael Woll sowie Sandra Richter kuratiert, digitale Analysen mit Roland Kamzelak, Archivrecherchen mit Jan Bürger. Diethard Keppler und Andreas Jung haben die Ausstellung gestaltet.

Zur Ausstellung ist ein Marbacher Magazin erschienen: MM 169.170 | Heike Gfrereis: Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie. 336 Seiten, 132 farb. Abb. Fadengeheftete Broschur mit SU. ISBN 978-3-944469-50-8. EUR 20,00.

Eine Pressemappe, eine PDF des Marbacher Magazins und Bilder der Ausstellung sind im Pressebereich der DLA-Website downloadbar.

Eröffnungsrede und Grußbotschaft per Video: www.dla-marbach.de
Reden als PDF: http://www.dla-marbach.de/presse/

Forschungspartner: Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen und Institut für Psychologie der Universität Tübingen, Centrum für reflektierte Textanalyse (CRETA) und SRC Text Studies Universität Stuttgart, Institut für deutsche Philologie der Universitäten Würzburg, Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung.

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news-1162 Fri, 22 May 2020 07:25:57 +0000 PM 28/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-28-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55ab5d53f96056806ea8f3b5d3c898c4 Am 25. Mai startet das Lyriktelefon Eine Kooperation des Schauspiels Stuttgart mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach

Krisenzeiten sind Hochzeiten der Nachbarschaftshilfe: Für das Lyriktelefon kooperiert das Schauspiel Stuttgart mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, das vom 23. Mai an im Literaturmuseum der Moderne die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ zeigt. So stehen im Lyriktelefon Dichterinnen und Dichter im Vordergrund, deren Handschriften in Marbach zu sehen sind: Neben Friedrich Hölderlin und Paul Celan werden das u.a. sein: Nelly Sachs, Gertrud Kolmar, Rainer Maria Rilke, Hilde Domin und Else Lasker-Schüler. Von Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr, ist das Lyriktelefon aktiv: Zuhörerinnen und Zuhörer können online kostenlos einen Termin buchen, an dem sie angerufen werden möchten, und ihre Telefonnummer hinterlassen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler rufen sie zum verabredeten Zeitpunkt an, um ihnen eine Auswahl von Gedichten persönlich am Telefon vorzulesen.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Théâtrophone berühmt: Mit Hilfe des Telefons wurden damals Opern- und Theateraufführungen in die Salons des Pariser Bürgertums übertragen – live. Nicht nur der Schriftsteller Marcel Proust gehörte zu den begeisterten Zuhörern dieses telefonischen Theaters. Dial-A-Poem nannte der amerikanische Performancekünstler und Lyriker John Giorno 1968 seine Aktion, bei der auf Tonbändern aufgenommene Gedichte telefonisch abgehört werden konnten. In Zeiten reduzierter sozialer Kontakte, in denen unsere Bühnen geschlossen sind, entdecken wir das Telefon als künstlerisches Medium wieder. Am Lyriktelefon lesen Schauspielerinnen und Schauspieler des Schauspiels Stuttgart Zuhörerinnen und Zuhörern live Gedichte vor. Der Fernsprecher imaginiert persönliche Anwesenheit. So werden die eigenen vier Wände zum Raum für Fantasien, ja zur Bühne.

Vom 25. Mai 2020 an lesen Anke Schubert, Katharina Hauter, Klaus Rodewald und Elmar Roloff eine Woche lang Gedichte von Friedrich Hölderlin und der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs. In der folgenden Woche geht es weiter mit Gedichten von Paul Celan und Gertrud Kolmar.

Ab Montag, 25. Mai 2020, immer Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr: Das aktuelle Wochenprogramm und Informationen zu den gelesenen Gedichten finden Sie jeweils unter www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/monatsplan/lyriktelefon sowie www.dla-marbach.de. Kostenlose Termine buchen Sie online unter www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan.

Textauswahl: Ingoh Brux (Schauspiel Stuttgart), Christina Schlögl (Schauspiel Stuttgart) und Jan Bürger (Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Eine Kooperation des Schauspiels Stuttgart mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach.

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news-1163 Wed, 20 May 2020 07:33:00 +0000 PM 27/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-27-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c83d683637bf9aa8229cd29034e576ef Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter Aufbau eines digitalen Labors unter Leitung von Jan Horstmann

Seit Beginn der zweiten Förderphase im Jahr 2019 baut der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel seine digitalen Angebote für sammlungserschließende Forschungsprojekte in Form eines Digitalen Labors aus. Das Digitale Labor ist als Kompetenzzentrum und digitaler Partner gedacht; es unterstützt die Projektvorhaben durch verschiedene Verfahren aus dem Bereich der Digital Humanities und baut eine digitale Infrastruktur aus. Der dazu entstandene Virtuelle Forschungsraum (https://vfr.mww-forschung.de/) bietet beispielsweise einen Zugang zu den Sammlungen der drei Institutionen und gleichzeitig eine bedarfsspezifische Arbeitsumgebung. Die Leitung des Digitalen Labors hat am 1. Februar Dr. Jan Horstmann übernommen.

Am 9. April 2020 konnte außerdem das Portal ›Digitale Lehre Germanistik‹ (www.digitale-lehre-germanistik.de), das angesichts der aktuellen Corona-Krise aus einer Kooperation mit mehr als 20 Germanistinnen und Germanisten entstanden ist, im Virtuellen Forschungsraum des Verbunds präsentiert werden. Es soll die zentrale Anlaufstelle für Angehörige der germanistischen Fachgemeinschaft sein, die nach Anregungen für die digitale Hochschullehre – zunächst aufgrund der eiligen Umstellung auf die Online-Lehre für das Sommersemester 2020 – suchen. Darüber hinaus ist das Portal als ›Work in Progess‹ gedacht; es vereint Ideen, Konzepte und Informationen der Fachgemeinschaft und bietet eine Plattform zum intensiven Austausch und zur kollaborativen Zusammenarbeit.

Seit 2013 bündeln das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ihre Forschungsaktivitäten im Forschungsverbund MWW, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Ziel des Verbunds ist es, zukunftsweisende Impulse in der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung zu geben und dabei aktuelle Ansätze für digitale Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln.

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news-1160 Thu, 14 May 2020 08:34:19 +0000 PM 26a/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-26-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d3976eb00b4cb5a3e36512768b685983 Ausstellung öffnet am 23. Mai Presse-Vorabbesichtigung mit Einführung zur Ausstellung am 20. Mai

Mit Öffnung des Literaturmuseums der Moderne am 23. Mai kann endlich – nach zehnwöchiger Corona-bedingter Pause – die große Wechselausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Rahmen des Hölderlinjahrs 2020 eröffnet werden. An der digitalen Eröffnung auf der DLA-Website (Start) wird sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beteiligen. Nach ursprünglicher Planung hätte der Bundespräsident zur Eröffnung am 19. März in Marbach gesprochen, seine Eröffnungsrede wird jetzt zum 23. Mai zugänglich gemacht.

Für Medienvertreter/innen besteht am 20. Mai, von 10 bis 15 Uhr, die Möglichkeit, die Ausstellung vorab zu besichtigen. Um 14 Uhr sprechen Sandra Richter, Direktorin des DLA, und Heike Gfrereis, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin der Museen, im Berthold Leibinger Auditorium (Literaturmuseum der Moderne) eine kurze Einführung zur Ausstellung. Um Anmeldung wird gebeten: presse@dla-marbach.de.

Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ zeigt Hölderlins Gedichte von ihrer Entstehung über ihre Machart bis hin zu ihrer Wirkung: Mit über 150 Objekten und Stationen erforscht sie die Dimensionen poetischer Sprache und erstreckt sich dabei über das ganze Literaturmuseum der Moderne. Auf dem Hölderlin-Leser Paul Celan liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt, er wäre im Jahr 2020 100 Jahre alt geworden und zugleich jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. Die Leiterin der Marbacher Museen, Heike Gfrereis, hat die Ausstellung mit Vera Hildenbrandt und Michael Woll sowie Sandra Richter kuratiert, digitale Analysen mit Roland Kamzelak, Archivrecherchen mit Jan Bürger. Diethard Keppler und Andreas Jung haben die Ausstellung gestaltet.

Zur Ausstellung ist ein Marbacher Magazin erschienen: MM 169.170 | Heike Gfrereis: Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie. 336 Seiten, 132 farb. Abb. Fadengeheftete Broschur mit SU. ISBN 978-3-944469-50-8. EUR 20,00.

Eine Pressemappe, eine PDF des Marbacher Magazins und Bilder der Ausstellung sind im Pressebereich der DLA-Website downloadbar.

Forschungspartner: Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen und Institut für Psychologie der Universität Tübingen, Centrum für reflektierte Textanalyse (CRETA) und SRC Text Studies Universität Stuttgart, Institut für deutsche Philologie der Universitäten Würzburg, Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung.

Beschränkungen wegen Covid-19
Am Mittwoch, 20. Mai, dürfen sich maximal 20 Besucher/innen zeitgleich im Museum aufhalten. Für Besucher gilt Mund-Nase-Schutz- und Handschuh-Pflicht.

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news-1158 Tue, 12 May 2020 08:45:00 +0000 PM 25a/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-25-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=839ef00bad71fa134d3597a041d45271 Literaturmuseum der Moderne ab 23.5. wieder offen! Archiv und Bibliothek öffnen voraussichtlich am 25. Mai

Nach vielen Wochen Corona-bedingter Schließung kann das Literaturmuseum der Moderne am Samstag, 23. Mai, für Besucherinnen und Besucher wieder öffnen. Damit wird auch die große Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ endlich zugänglich sein, die ursprünglich für den 19. März 2020 geplante Eröffnung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier musste aufgrund der aktuellen Lage kurzfristig abgesagt werden.

Das Deutsche Literaturarchiv mit Archiv und Bibliothek wird voraussichtlich vom 25. Mai an wieder für Benutzerinnen und Benutzer öffnen (eine separate Meldung dazu folgt in Kürze). Das Schiller-Nationalmuseum und das Café im Schiller-Nationalmuseum bleiben wegen des Ausstellungumbaus noch bis zur Eröffnung der Wechselausstellung zu Peter Rühmkorf im September 2020 geschlossen.

Öffnungszeiten Literaturmuseum der Moderne
Di bis So, 10 bis 18 Uhr.

Führungen und Workshops
Buchbar sind kostenlose, viertelstündige Kurzführungen für maximal zwei Teilnehmer sowie virtuelle Zoom-Führungen. Spenden werden erbeten. Anmeldung: museum@dla-marbach.de.

Beschränkungen wegen Covid-19
Von Dienstag bis Freitag dürfen sich maximal 20 Besucher/innen zeitgleich im Museum aufhalten (Zeitfenster für Risikogruppen), am Samstag und Sonntag maximal 40. Für Besucher gilt Mund-Nase-Schutz- und Handschuh-Pflicht. Handschuhe und Faltpläne für ein Museumsrundgang unter dem Motto #DistantVisiting werden kostenlos ausgegeben. Da die Museumskasse vorerst geschlossen bleibt, sind auch hier Spenden erbeten. Das Marbacher Magazin zur Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ kann im Museum für 20 Euro, der Katalog zur Dauerausstellung ›Die Seele‹ für 30 Euro erworben werden.

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news-1159 Tue, 12 May 2020 07:57:09 +0000 PM 24/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-24-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8fb616098875e72f61122bd6c5b56f77 Literatursommer: ›Hölderlin. Laut‹ Digitales Programm am Internationalen Museumstag (17. Mai)

Für den 19. März war in Marbach die Eröffnung der großen Wechselausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Literaturmuseum der Moderne mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geplant. Am 30. April sollte die Eröffnungsveranstaltung des Literatursommers Baden-Württemberg im Deutschen Literaturarchiv stattfinden. Beides wurde zur Eindämmung von Covid-19 abgesagt, das Literaturmuseum der Moderne öffnet erst vom 23. Mai an wieder seine Pforten. Das erste der vier Wochenenden des Marbacher Literatursommers findet daher digital statt: Am 17. Mai, dem Internationalen Museumstag,
heißt das Thema ›Hölderlin. Laut‹.

Passend dazu zeigen in YouTube-Videoclips der Poetry Slammer Samuel Kramer und die Schauspielerin Sara Sommerfeldt Kindern und Erwachsenen, wie man Hölderlins Gedichte und die Sprachen der Poesie laut lesen kann. Der Literaturwissenschaftler Ottmar Ette und der Künstler Wolfgang Georgsdorf sprechen darüber, wie es ist, Hölderlins Texte blind zu hören und taub zu sehen. Museumsleiterin Heike Gfrereis und ihre Kokuratoren Vera Hildenbrandt und Michael Woll führen das erste Mal durch die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹. Alle Videos werden ab 17. Mai im YouTube-Kanal der Literaturmuseen Marbach zu sehen sein.

Sara Sommerfeldt (geb. 1976 in München) ist TV-, Film- und Theater-Schauspielerin sowie Sängerin, hatte Engagements in Stuttgart, Mannheim und Bochum – und ist die Urururgroßnichte von Theodor Fontane. Ottmar Ette (geb. 1956 im Schwarzwald) ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Wolfgang Georgsdorf (geb. 1959 in Linz) ist Multimediakünstler, Regisseur und Autor. Fasziniert von der Ästhetik, Mimik und Poesie in der Kommunikation Gehörloser erlernte er die Gebärdensprache und setzt sich damit künstlerisch auseinander. 2000 veröffentlichte er MUDRA, das erste digitale, bidirektionale Lexikon für Österreichische Gebärdensprache in neun Dialekte. Samuel Kramer (geb. 1996 in Gießen) ist Poetry Slammer, freier Journalist, Konzept- und Performance-Künstler und war 2016 der bisher jüngste Gewinner der hessischen Poetry Slam-Meisterschaften.

Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2020.
Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung.

 

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news-1157 Mon, 04 May 2020 10:06:55 +0000 PM 23/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/dla-marbach-eroeffnet-eigenen-weblog/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=522ee44c46bcbc8df75914dc5cd22776 DLA Marbach eröffnet eigenen Weblog Mit einem neuen digitalen Magazin ergänzt das Deutsche Literaturarchiv Marbach ab sofort sein digitales Angebot: Unter blog.dla-marbach.de findet man im DLA-Weblog ausführliche Beiträge zu allen Aktivitäten der Marbacher Literaturinstitution. Die analoge und digitale Vielfalt in den Museen, im Archiv und in der Bibliothek spiegeln sich auch in der Vielfalt der Beiträge und Formen des Blogs wider: Beiträge zu Ausstellungen, Ereignissen, Erwerbungen, Bildungsprojekten sowie Hintergrundberichte aus Literatur und Forschung bieten den Leserinnen und Lesern einen vertieften Einblick in die Aktivitäten des DLA und seine Sammlungen.

Im Social Web ist das Deutsche Literaturarchiv Marbach schon seit längerem aktiv: Mit digitalen Programmen auf Facebook, Instagram, YouTube und bei Twitter informieren wir über Ausstellungen und Veranstaltungen; in der aktuellen Reihe #closedbutopen werden Video-Clips auf YouTube gezeigt, u.a. rezitiert Hanns Zischler Gedichte von Hölderlin und seinen Lesern, Hans Ulrich Gumbrecht spricht über Hölderlins späte Gedichte, Mitarbeiter stellen Exponate und Themen aus den Ausstellungen vor und führen durch Archiv und Museum. Dieses Angebot wird nun seit dem 4. Mai durch einen eigenen Blog ergänzt.

Wegen des Corona-Virus bleibt das Deutsche Literaturarchiv Marbach einschließlich der Museen bis auf Weiteres geschlossen. Die Öffnung der Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Literaturmuseum der Moderne ist vorerst verschoben (Termin wird angekündigt!).

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news-1156 Wed, 29 Apr 2020 09:38:27 +0000 PM 22/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-22-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5cffec4b0c567bbc39f70e80bfbff856 Neues Marbacher Magazin Heike Gfrereis: Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie

»Hölderlin ist eine dem Deutschen verwandte Sprache«, fand Oskar Pastior. Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ folgt den unterschiedlichen archivierbaren Erscheinungsweisen dieser Sprache: Wie liest man Hölderlins Gedichte im Manuskript – von den frühen Stammbuchversen über die Hymnen bis zu den späten Scardanelli-Gedichten? Welche Hölderlin-Erfahrungen sind überliefert – von Eduard Mörike über Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Hannah Arendt, Ingeborg Bachmann und Paul Celan bis zu W.G. Sebald und Robert Gernhardt? Was bleibt von den Sprachen der Poesie im Archiv – von ›Schön‹ und ›Nur für Dich‹ über ›Atmen‹ und ›Zerlegen‹ bis ›Verklären‹ und ›Unsicher‹?

Wegen des Corona-Virus bleibt das Deutsche Literaturarchiv Marbach einschließlich der Museen bis auf Weiteres geschlossen. Die Öffnung der Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Literaturmuseum der Moderne ist vorerst verschoben (Termin wird angekündigt!). Folgen Sie uns auf YouTube: Unter anderem rezitiert der Schauspieler und Essayist Hanns Zischler Gedichte von Hölderlin, seinen Zeitgenossen und Lesern aus der Ausstellungs-Werkstatt und Hans Ulrich Gumbrecht spricht über Hölderlins späte Gedichte (#closedbutopen).

MM 169.170 | Heike Gfrereis: Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie 336 Seiten, 132 farb. Abb. Fadengeheftete Broschur mit SU. ISBN 978-3-944469-50-8. EUR 20,00. www.dla-marbach.de/shop. ET: 4. Mai 2020

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news-1155 Wed, 15 Apr 2020 10:12:05 +0000 PM 21/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-21-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b20ac66448402f58da93227b7d47a486 Autographen von Hölderlin und Mörike ersteigert Erwerbung eines Blatts des »Marbacher Quarthefts« von Friedrich Hölderlin /
Erwerbung eines Gedichtautographs von Eduard Mörike

Dem Deutschen Literaturarchiv ist es bei der Frühjahrsauktion der Firma Stargardt gelungen, bedeutende Autographen zu erwerben: So konnte im Hölderlin-Jubiläumsjahr mit Unterstützung der Kreissparkasse Ludwigsburg ein fehlendes Blatt des »Marbacher Quarthefts« von Friedrich Hölderlin aus Privatbesitz ersteigert werden. In diesem Heft hat Hölderlin die Gedichte seiner Maulbronner Jahre gesammelt. Das bisher verschollene Titelblatt enthält als Motto Verse aus Michael Denis’ Übersetzung des sagenhaften Sängers Ossian:

– Tritt ein schwächerer Versucher auf
Und bringt ein ungereiftes Lied ins Volk
Doch ohne Stolz, bescheiden, schone sein,
Beschimpf’ ihn nicht! Er hat es gut gemeint
Er hat gestrebet.
Ossians und Sineds Lieder. Vierter Band. pag. 163.

Über die physische Vervollständigung des Manuskripts hinaus bringt das bislang fehlende Blatt Hölderlins Poesie auch in literaturgeschichtliche Beziehung zu der wirkungsmächtigen Ossian-Dichtung, die – obwohl es sich dabei um eine Fälschung von James Macpherson (1736–1796) handelt – europaweit wahrgenommen wurde und etwa in Goethes Werther ein wichtige Rolle spielt. Einen weiteren literarhistorischen Kontext des neuerworbenen Blattes eröffnet die an das Motto anschließende Bestätigung Eduard Mörikes: »Friedrich Hölderlins Handschrift. / Die Ächtheit t[estiert]. Dr Eduard Mörike«. Ossian, Hölderlin, Mörike, ein beziehungsreiches Zitat, eine Provenienznotiz von berufener Hand – manchmal wird Literaturgeschichte auf einem einzigen Blatt anschaulich.

Auch von Mörike selbst wurde ein Gedichtautograph erworben, eine Handschrift des Gedichts Kinderszene aus dem Jahr 1864, hier mit dem Titel Zu einem Spiel meiner Kinder, die Mörike als meisterlichen Gelegenheitsdichter zeigt.

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Neuerwerbungen
news-1154 Fri, 03 Apr 2020 12:50:55 +0000 PM 20/2020 https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-20-2020/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=428ca5edd7ac7240409a548610723d63 #closedbutopen: Neue digitale Programme des DLA Virtuelle Museums-, Veranstaltungs- und Forschungsräume in Vorbereitung

Mit digitalen Projekten wird aus einem realen Museums- und Veranstaltungsprogramm – bis 15. Juni sind alle Veranstaltungen des DLA wegen der Corona-Krise abgesagt! – ein virtuelles: #closedbutopen heißt eine neue Reihe mit Clips auf YouTube. Unter anderem rezitiert der Schauspieler und Essayist Hanns Zischler Gedichte von Hölderlin, seinen Zeitgenossen und Lesern aus der Ausstellungs-Werkstatt ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ im Literaturmuseum der Moderne (die Ausstellung konnte noch nicht eröffnet werden, ein Termin dafür wird rechtzeitig bekanntgegeben, eine Verlängerung bis Sommer 2021 ist geplant). Einen ersten Einblick mit Impressionen aus dem Ausstellungsaufbau gibt es in Kürze auf der Startseite der DLA-Website, ein digitales Begleitprogramm (#MeinHölderlin) mit weiteren Gästen ist in Planung. Kleine Clips mit Führungen und Animationen zu allen Ausstellungen vertiefen Themen und werden Teil eines neu gestalteten virtuellen Museumsraums. Die Kinderbuchautorin Cornelia Funke wird regelmäßig auf Twitter zu Gast sein und auf Fragen von Kindern und Schülern antworten. Geplant sind zudem digitale Reihen mit internationalen Gästen im Rahmen des Ausstellungs- und Forschungsprojekts ›Narrating Africa‹ (bis Sommer 2021 verlängert) und zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Die eingeführte Veranstaltungsreihe ›Zeitkapsel‹, in der Archivalien im Dialog mit Gästen vorgestellt werden, wird ebenfalls temporär ins Internet verlegt: Die Folge 58 zum 100. Geburtstag Marcel Reich-Ranickis, ursprünglich im April u.a. mit Rachel Salamander und Volker Weidermann geplant, wird im Internet gestreamt (Termin wird noch bekanntgegeben, ebenso für den Launch der virtuellen Museums-, Veranstaltungs- und Forschungsräume).

Vom 20. April an können Zoom-Führungen durch die aktuellen Ausstellungen gebucht werden (Anmeldung: museum@dla-marbach.de). Digitale Liveführungen und -beiträge gibt es am Internationalen Museumstag am 17. Mai: ›Hölderlin Laut‹. Weitere zurzeit geplante Projekte sind u.a. ein Projekt zu Objekten aus dem Archiv mit international bekannten Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen (in Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor, Reihe ›SateLit‹).

Aktuelle Termine der neuen digitalen Programme sind in Kürze im ›Kalender‹ der DLAWebsite zu finden und werden laufend auf den Kanälen der Social Media angekündigt.

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