Tagungen

Curtius und Picht – zwei Familien, vier Generationen Das psychoanalytische Paradigma in Kultur-, Literatur- und Medientheorie Scientia Quantitatis. Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive (externe Tagung im Schloss Herrenhausen, Hannover) Schillers Europa (externe Tagung im Schloss Herrenhausen, Hannover)

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Tagungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach im Jahr 2014.


Curtius und Picht – zwei Familien, vier Generationen

Donnerstag, 18. und Freitag, 19. September 2014
Archivgebäude, Tagungsräume

Finanziert aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung

Die Familien Curtius und Picht, auf komplexe Weise miteinander verbunden, haben über drei Generationen deutsche Bildungspolitik und Wissenschaftsgeschichte geprägt: von Ernst Curtius, dem Ausgräber von Olympia, bis zu Georg Picht, dem Rektor am Birklehof. In Marbach wird das Familienarchiv für die Forschung erschlossen. Die intellektuellen Netzwerke werden im Rahmen der Tagung von Experten zum ersten Mal in der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit Wolfgang Asholt, Teresa Löwe-Bahners, Gangolf Hübinger, Anne Kraume, Wilfried Nippel, Barbara Picht, Ernst-Peter Wieckenberg u.a.

Programm

Anmeldung: forschung(at)dla-marbach.de


Das psychoanalytische Paradigma in Kultur-, Literatur- und Medientheorie

9. Forschungstreffen Suhrkamp /Insel
Donnerstag, 25. und Freitag, 26. September 2014
Archivgebäude, Tagungsräume

In Verbindung mit der Universität Tübingen

Welche Rolle spielt das psychoanalytische Paradigma heute noch in den Kultur-, Literatur- und Medienwissenschaften? Ein Jahrhundert nach dessen Erfindung bekommt man es bei der Suche nach Antworten auf diese Frage mit Phänomenen gegenseitiger Beeinflussung und Bezugnahme von Psychoanalyse und den symbolischen Formen der Kultur zu tun, die nicht dem einfachen Modell einer Verlaufsgeschichte folgen. Im Rahmen der Tagung werden verschiedene Theorien, Methoden und Konzepte ‚nach Freud‘ diskutiert, andererseits exemplarische Analysen in komparatistischer und intermedialer Perspektive vorgestellt werden.

Mit Frauke Berndt, Mladen Dolar, Eckart Goebel, John T. Hamilton, Almuth-Barbara Renger, Cecilia Sjöholm u.a.

Programm

Anmeldung: forschung(at)dla-marbach.de


Scientia Quantitatis. Quantitative Literaturwissenschaft in systematischer und historischer Perspektive (externe Tagung im Schloss Herrenhausen, Hannover)

Dienstag, 30. September bis Donnerstag, 2. Oktober 2014

Gefördert durch die VolkswagenStiftung

In Verbindung mit der Universität Stuttgart

Seit spätestens der Mitte des 19. Jahrhunderts werden quantifizierende Verfahren angewandt, um literarische Texte zu beschreiben, zu analysieren und zu interpretieren. Solche Ansätze gewinnen im Zuge der Digital Humanities deutlich an Bedeutung. Es ist Ziel der Tagung, die Versuche aus mehr als zwei Jahrhunderten theorie-, methoden- und fachgeschichtlich zu kontextualisieren, nach ihren Ergebnissen zu fragen, ihre Chancen und Grenzen auszuloten.

Mit Andrea Albrecht, Anne Baillot, Toni Bernhart, Fotis Jannidis, Jonas Kuhn, Sandra Richter, Marcus Willand u.a.

Programm folgt in Kürze


Anmeldung: forschung(at)dla-marbach.de


Schillers Europa (externe Tagung im Schloss Herrenhausen, Hannover)

Mittwoch, 22. bis Samstag, 25. Oktober 2014
Schloss Herrenhausen, Hannover

Gefördert durch die VolkswagenStiftung

Schiller war, wie schon Heine betont hat, Kosmopolit. Seine intellektuelle und künstlerische Welt kannte keine Grenzen; seine Dramenstoffe beziehen das ganze Europa von Italien bis Rußland, von England bis Spanien ein und erstrecken sich sogar über die Weltmeere. Seinem europäischen Erbe und den engeren strukturellen, topischen und ästhetischen Verbindungen zwischen Schillers Texten und dem Tradierungsmodell Europa gehen u.a. nach: Peter André Alt, Rüdiger Görner, John A. McCarthy, Alice Stašková.

Mit einem Ideen- und Projektforum für junge Schiller-Forscherinnen und Schiller-Forscher.

Programm folgt in Kürze

Anmeldung: forschung(at)dla-marbach.de