Bibliothek
Die Bibliothek des DLA ist weltweit eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken für neuere deutsche Literatur und Literaturwissenschaft von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Quellen und Forschungsliteratur sowie Dokumente des literarischen Lebens werden so vollständig wie möglich gesammelt. Die germanistische Sekundärliteratur des In- und Auslandes wird ebenso berücksichtigt wie ältere, die Geschichte der Germanistik dokumentierende Schriften. Zum Sammelgebiet gehören im weiteren Buch-, Verlags- und Theatergeschichte sowie Quellenliteratur aus den geisteswissenschaftlichen Nachbardisziplinen.
Der Bestand umfasst 2005 mehr als 750.000 Bände, mehr als 1.100 literarische und literaturwissenschaftliche Zeitschriften sind abonniert. Die Sammlung der literarischen Zeitschriften der Moderne seit 1880 gehört zu den umfangreichsten in der Bundesrepublik. Die Handbibliothek enthält außer Nachschlagewerken und Bibliographien zitierfähige Werkausgaben und eine Abteilung zum Archiv- und Handschriftenwesen.
Neben dem allgemeinen Bestand gibt es über 100 geschlossen aufgestellte Bibliotheken: Spezialsammlungen zu einzelnen Autoren, Sammlerbibliotheken, Dichterbibliotheken, Verlagsarchivbibliotheken, diverse gattungsspezifische Sammlungen sowie eine Leihbibliothek aus dem 19. Jahrhundert. Sammlungen von Auktions-, Autographen und Antiquariatskatalogen, Buchumschlägen und Verlagsprospekten flankieren die Bestände.
Bücher und Zeitschriften sowie Beiträge aus ausgewählten Sammelwerken, Anthologien und literarischen und wissenschaftlichen Zeitschriften seit 1880 werden in verschiedenen Katalogen alphabetisch, systematisch und dokumentarisch nachgewiesen, seit 1999 in der Datenbank Kallías.
Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek und dem überregionalen Leihverkehr angeschlossen; die Bestände sind in der Regel nur im Lesesaal des Archivs zugänglich.
